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parahotellerie
8.02.2018
Laax soll ein neues Wellnesshostel erhalten
Die Bevölkerung von Laax (GR) gibt grünes Licht für die weitere Planung des Projektes «WellnessHostel3000 & Aua Grava». An der Gemeindeversammlung sprach der Souverän einen Planungskredit von 850'000 Franken für den Umbau des Hallenbads, das mit einer neuen Jugendherberge kombiniert wird.

Das Hallenbad Laax muss saniert werden. Die Gemeinde Laax, Betreiberin des Hallenbades, plant darum, den Umbau mit der Ergänzung einer Jugendherberge zu kombinieren. «Die Sanierung ist unumgänglich. Im Zuge dessen möchten wir ein neues Wellnesshostel realisieren. Mit der Kombination von öffentlichem Schwimmbad und Jugendherberge können wir den Betrieb optimieren, Synergien nutzen und damit die Wirtschaftlichkeit gewährleisten», erklärt Franz Gschwend, Gemeindepräsident von Laax. Vorbild der Idee ist das erfolgreiche «WellnessHostel4000 & Aqua Allalin» in Saas-Fee – weltweit bislang das erste Hostel mit Wellnessangebot.

Am Mittwoch hat die Bevölkerung von Laax mit der Bewilligung des Planungskredites von 850'000 Franken grünes Licht für die weitere Planung des Projektes Umbau Hallenbad Aua Grava und Neubau «WellnessHostel3000» gegeben.

«Wir freuen uns darauf in Laax an das Erfolgskonzept von Saas-Fee anzuknüpfen. Mit dem «WellnessHostel3000» können wir sowohl zur touristischen Wertschöpfung der Gemeinde beitragen und gleichzeitig der lokalen Bevölkerung einen Mehrwert bieten», freut sich Fredi Gmür, CEO der Schweizer Jugendherbergen.

Hauptaufgabe des Projektes wird die Sanierung des Hallenbades Aua Grava mit dazugehörigem Wellness- und Fitnessbereich sein. Die Anlage soll auch in Zukunft öffentlich sein. Der Neubau des Hostels wird direkt an die bestehende Infrastrukturanlage angegliedert und eine Kapazität von rund 150 Betten anbieten.

Dieser Aufgabenstellung stellten sich auch die Bewerber des öffentlich ausgeschriebenen Architektenwettbewerbes mit Präqualifikation. Als Gewinner ging das Projekt «Mira Val» der SSA Architekten AG Basel mit Ferrari Gartmann Ingenieure AG Chur hervor. «Wir suchten eine funktional überzeugende Lösung, welche möglichst viele Synergien der beiden Infrastrukturanlagen nutzt und eine wirtschaftlich und betrieblich sinnvolle Realisierung ermöglicht. Das Projekt Mira Val hat diese sehr vielschichtige Aufgabe ausserordentlich gut erfasst und wirtschaftlich optimal gelöst», erläutert René Dobler, CEO der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus. Alle sieben eingereichten Projekte werden zeitgleich mit der Gemeindeversammlung ausgestellt.

Nach dem positiven Ausgang der heutigen Abstimmung ist der Zeitplan für das «WellnessHostel3000 & Aua Grava» mit Baubeginn im Frühjahr 2019 und Eröffnung im Winter 2020 weiterhin realistisch. Die Gemeinde Laax tritt in dem Projekt als Bauherrin auf, die Schweizer Jugendherbergen und die Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus sind zukünftig für den Betrieb von Wellnesshostel und Hallenbad verantwortlich. (htr/npa)

  
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