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strategiebericht
27.03.2018
Bern möchte «Sportkanton» sein – Kosten unklar
Im Kanton Bern sollen Sport und Bewegung stärker gefördert werden. Dieses Ziel verfolgt der Regierungsrat mit seinem Strategiebericht, den der Grosse Rat am Dienstag zur Kenntnis genommen hat.

38 Seiten dick ist die Sportstrategie, ihre Stossrichtung blieb im Parlament unbestritten. Sprecher aller Fraktionen betonten, der Sport leiste einen wertvollen gesundheitsfördernden, erzieherischen, kulturellen, touristischen und wirtschaftlichen Beitrag für die Gesellschaft.

Der Bericht beleuchtet all diese Aspekte und gibt das Ziel aus, Bern zum «Sportkanton» zu machen. Wann und wie genau dieses Ziel erreicht werden soll, lässt er aber offen.

Das stiess auf Kritik. Viele Redner vermissten eine klare Strategie und Prioritäten. Der Rat ergänzte den Bericht deshalb mit einer Reihe von Planungserklärungen. Das Parlament fordert beispielsweise, dass die Massnahmen aus dem Bereich Bildung Priorität haben sollen.

Zu wenig Sporthallen
In der Tat weist der Bericht auf Versorgungslücken in diesem Bereich hin, die zu stopfen schnell ins Geld gehen. So werden an den Berufsschulen etwa 200 Sportlektionen zu wenig angeboten. Gesetzliche Aufträge werden also nicht erfüllt. Das hat vor allem damit zu tun, dass nicht genügend Sporthallen zur Verfügung stehen.

Der Bericht bleibt vage: «Der Kanton stellt langfristig sicher, dass genügend Sportinfrastruktur für den obligatorischen Schulunterricht an Berufsschulen zur Verfügung steht.» Was das koste, sei «zurzeit nicht bezifferbar». Dann solle der Regierungsrat eben ein kantonales Sportanlagenkonzept vorlegen, forderte der Grosse Rat. (sda)

  
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