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fluglärm
17.10.2017
Brienzer Fluglärmgegner wenden sich ans Bundesgericht
Das Bundesgericht muss sich mit den Kampfjet-Bewegungen im Raum Brienz/Meiringen befassen: Die Kläger – darunter auch der Hotelierverband Brienz – ziehen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts weiter, wie sie mitteilten.

Das Bundesverwaltungsgericht kam vor gut einem Monat zum Schluss, dass sich Lärmbelastung und Schadstoffimmissionen innerhalb des gesetzlichen Rahmens befinden. Eine Beschwerde der Stiftung «Giessbach dem Schweizervolk» und weiterer Lärmgegner wurde deshalb abgewiesen. Wie der Hotelierverband Brienz nun mitteilte, haben sich die Beschwerdeführer nun zusammen mit der Fondation Franz Weber zum Weiterzug des Rechtsfalls entschieden. Die «widerrechtlichen Kampfjetbewegungen» seien eine Bedrohung für die Gesundheit der Bevölkerung, aber auch für die Wirtschaft der Region sowie für Fauna und Vegetation.

Verschärft werde das Problem durch den Kauf von neuen und zusätzlichen Kampfflugzeugen. Alle zur Auswahl stehende Typen seien mindestens so laut wie die FA-18. Werde zudem die Anzahl der Kampfjet-Flugplätze reduziert, führe dies unausweichlich zu einer Zunahme der Bewegungen auf den verbleibenden Plätzen. (sda/og)

  
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