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einkaufstourismus
25.07.2017
Detaillisten in Grenznähe zu Deutschland und Frankreich leiden
Für etwa zehn Milliarden Franken haben Schweizerinnen und Schweizer im vergangenen Jahr im Ausland eingekauft, wie eine Studie der Credit Suisse zeigte.

Vor allem Detaillisten in Grenznähe zu Deutschland und Frankreich bekamen dies zu spüren. Der Einkaufstourismus entwickelte sich damit auf hohem Niveau stabil. Der Glarner SVP-Ständerat Werner Hösli forderte deshalb in einer Motion, dass der Mehrwertsteuer-Freibetrag von 300 auf 50 Franken reduziert werde. Der boomende Einkaufstourismus schade dem Schweizer Detailhandel und gefährde Arbeitsplätze.

Der Bundesrat lehnt die Motion ab. Eine Senkung der Freigrenze würde die Schweizer kaum davon abhalten, im benachbarten Ausland einzukaufen, argumentierte er. Gründe seien vielmehr die Frankenstärke, die Preisunterschiede und die attraktiven Ladenöffnungszeiten im Ausland. Eine Umfrage der Universität St. Gallen stützte diese Haltung: Der mit Abstand wichtigste Grund für Auslandeinkäufe sind demnach die tiefen Preise. (sda/og)

  
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