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gerichtsentschluss
6.12.2017
Germania will Schlappe vor Gericht gegen Hotelplan nicht hinnehmen
Die Fluggesellschaft Germania will die Niederlage gegen Hotelplan vor dem Zürcher Handelsgericht nicht akzeptieren. Sie zieht das Urteil vor Bundesgericht weiter.

Das Handelsgericht hatte am Dienstag eine Klage von Germania abgewiesen, die von Hotelplan 85 Millionen Franken gefordert hatte, weil der Reiseveranstalter Verträge über die Durchführung von 518 Charterflügen gekündigt hatte. Das Gericht erklärte die Kündigung für berechtigt, weil Germania 48 vereinbarte Flüge nicht durchgeführt hatte.

«Wir bedauern die Entscheidung des Handelsgerichts», teilte ein Germania-Sprecher am Mittwoch auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda mit: «Nach Prüfung der Urteilsbegründung können wir mitteilen, dass wir entsprechende Rechtsmittel einlegen werden.» Zu den Einzelheiten werde sich Germania nicht weiter äussern, da es sich immer noch um ein laufendes Verfahren handle. (sda/og)

  
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