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bundesgelder
6.11.2017
Kanton Bern will sich beim Bund für Alpines Museum einsetzen
Der Bund soll das Alpine Museum in Bern weiterhin finanzieren helfen. Dieser Meinung ist der Berner Regierungsrat. Er will das Gespräch mit dem Bund suchen, wie er in seiner publizierten Antwort auf eine Motion verspricht.

SP-Grossrat Luc Mentha zeigte sich besorgt, weil dem Alpinen Museum der Verlust von rund 75 Prozent der bisherigen Bundesgelder drohen. Der Regierungsrat ruft in Erinnerung, dass Bund und Kanton die Institution gemeinsam gegründet und seither partnerschaftlich finanziert haben. Den Kürzungsentscheid habe der Regierungsrat «mit grosser Irritation» zur Kenntnis genommen. Das innovative und international vernetzte Museum sei dadurch in seiner Existenz akut bedroht. Der Bund solle sein finanzielles Engagement fortsetzen, zumal das Museum die geforderte Neupositionierung vorgenommen habe.

Der Regierungsrat will sich auch für die Million stark machen, die der Bund als Kulturbeitrag an die Stadt Bern leistet. Eine geplante Kürzung um 300'000 Franken im Jahr 2018 ist zwar vom Tisch, nicht aber die komplette Abschaffung der sogenannten Bundesmillion ab dem Jahr 2019. Die Berner Kantonsregierung findet, dass der Bund seiner Verpflichtung mindestens bis zum Ablauf der Leistungsvereinbarung nachkommen soll. Die Vereinbarung endet erst Ende 2020. (sda/og)

  
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