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taxi-gewerbe
24.03.2017
Luzerner Taxi-Fahrer wehren sich gegen Standplatzzuteilung
Die Taxi-Standplätze in der Stadt Luzern werden ein Fall für die Gerichte. Gegen die Vergabe der Betriebsbewilligungen seien 25 Beschwerden eingegangen, teilte das Kantonsgericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda am Freitag mit.

Luzern hatte als erste Schweizer Stadt ihre Taxibewilligungen für öffentliche Standplätze ausgeschrieben und neu vergeben. Um die 100 Betriebsbewilligungen für 2018 bis 2022 bewarben sich 120 Interessierte.

Den Zuschlag für die 50 Standplätze erhielten zehn Taxi-Firmen und 40 unabhängige Fahrer, wie die Stadt Anfang März mitteilte. Mehrere Bisherige gingen leer aus. Nähere Angaben dazu machte die Stadt nicht.

Mit den Betriebsbewilligungen erhalten die Taxifahrer Zugang zu den öffentlichen Standplätzen in der Stadt. Der mit elf Plätzen grösste und beliebteste Standort befindet sich beim Bahnhof. Eine Bewilligung ist gebührenpflichtig. Die Stadt rechnet ab 2018 mit jährlichen Gebühreneinnahmen von gegen 140'000 Franken.

Wer keine Bewilligung hat, darf trotzdem Taxifahrten anbieten. Er darf dabei aber keine öffentlichen Standplätze anfahren. (sda/npa)

  
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