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personenverkehr
15.11.2017
Ständeratskommission gegen liberalisierten Fernbusverkehr
Die Verkehrskommission des Ständerates (KVF) will den Fernbusverkehr in der Schweiz nicht liberalisieren. Sie lehnt eine Motion aus dem Nationalrat ab.

Motionär Philippe Nantermod (FDP/VS) verwies auf die Liberalisierung im Ausland und forderte, dass Schweizer Unternehmen von der Liberalisierung profitieren sollten. Fernbusse kämen gut an und seien effizient. In Frankreich, wo die Regierung Bussen grünes Licht gegeben habe, werde mit 3000 zusätzlichen Stellen gerechnet.

Konkurrenz für die SBB ist in den Augen von Nantermod nur bedingt zu erwarten. Denn mit Fernbussen reisten vornehmlich Menschen mit viel Zeit und wenig Geld. Auch würden Busse vor allem auf Strecken fahren, auf denen die Züge der SBB ausgelastet seien. Konkurrenz für die staatlichen Transportmittel förderten zudem die Innovation.

Die Ständeratskommission empfiehlt die Motion mit 10 zu 2 Stimmen ihrem Rat zur Ablehnung. Wie der Bundesrat will sie am Kabotageverbot, an der Transportpflicht, der Fahrplanpflicht und der Tarifpflicht für alle Anbieter festhalten. (sda/og)

  
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