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kulturerbe
31.03.2017
«Umgang mit der Lawinengefahr» soll auf UNESCO-Liste
Die Schweiz empfiehlt der UNESCO, den «Umgang mit der Lawinengefahr» in die Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufzunehmen. Sie hat ihr Gesuch am Freitag zusammen mit Österreich eingereicht.

Die UNESCO entscheide voraussichtlich im November 2018 über die Aufnahme, teilte das Bundesamt für Kultur (BAK) mit. Für die Schweiz haben das Gesuch neben dem BAK auch der Kanton Wallis, das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) und das Bundesamt für Umwelt (BAFU) unterzeichnet.

Zu diesem Vorstoss seien die Schweiz und Österreich durch «die kollektive Bedrohungssituation durch Lawinen» bewogen worden, schrieb das BAK weiter. Die Erfahrungen mit der Naturgefahr habe zu einem altüberlieferten Wissen geführt. Es werde zudem mit modernsten Techniken kombiniert und so ständig weiterentwickelt.

Beteiligt ist die Schweiz zudem an einer Kandidatur zum «Trockenmauerbau». Federführend ist Griechenland, an der Eingabe mitgearbeitet haben zudem Frankreich, Italien, Kroatien, Slowenien, Spanien und Zypern. (sda)

  
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