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Dossier: 10 Fragen an
Das Dossier zum Thema:

10 Fragen an

Publiziert am 12. Februar 2018

10 Fragen an Schüler/-innen und Studierende der Branche

Lernende und Studierende aus der Branche geben Antworten zu ihrer...
Publiziert am 13. Juli 2018

Larissa Aebli, Zweitausbildung als Restaurationsfachfrau

Die 24-Jährige lernte zuerst Fotografin und fand erst später in d...
Publiziert am 06. Juli 2018

Annika Lindner, angehende Hotelfachfrau EFZ

Annika Lindner würde nach der Ausbildung gerne ein Praktikum auf ...
Publiziert am 29. Juni 2018

Florin Hofer, Absolvent Hotelfachschule Thun

Wenn Florin Hofer Hoteldirektor wäre, würde er jedes Jahr einen T...
Publiziert am 25. Juni 2018

Claude Olivier Scheidegger, Student EHL

Am liebsten würde Claude Olivier Scheidegger einmal in einem Reso...
Publiziert am 15. Juni 2018

Sarah Baumgartner: Studentin EHL

In Grossbritannien Tee für die Queen servieren, in Südkorea Athle...
Publiziert am 08. Juni 2018

Beatrice Hässig, Restaurationsfachfrau EFZ und Dipl. Hôtelière-Restauratrice

Beatrice Hässig macht auf die vielen Facetten in ihrem Beruf aufm...
Publiziert am 31. Mai 2018

Larina Laube, Studentin EHL

Die EHL-Studentin Larina Laube würde gerne einmal in einer durchs...
Publiziert am 29. Mai 2018

Stefanie Stähli, Absolventin IST Zürich

Die IST-Absolventin Stefanie Stähli mag die Praxisnähe der Fächer...
Publiziert am 30. April 2018

Tim Lang, Student EHL

Seit Tim Lang als Zehnjähriger einen Dokumentarfilm über die Hote...
Publiziert am 16. April 2018

Magdalena Matic, Lernende im Schulhotel Regina

Nach der Lehre im Schulhotel möchte Magdalena Matic die BMS besuc...
Publiziert am 02. April 2018

Lauren Meaders, IST Zürich

Die IST-Absolventin Lauren Meaders würde gerne Tourismus mit Tier...
Bild: fotolia/pictrider/Grafik: htr.ch

Dossier: 10 Fragen an

10 Fragen an Schüler/-innen und Studierende der Branche

Lernende und Studierende aus der Branche geben Antworten zu ihrer Ausbildung, ihren beruflichen Ambitionen und privaten Vorlieben.

10 Fragen an

Larissa Aebli, Zweitausbildung als Restaurationsfachfrau

Die 24-Jährige lernte zuerst Fotografin und fand erst später in die Gastronomie.
Larissa Aebli
Larissa Aebli Bild: zvg
Bild: zvg

Wie bist du auf die Ausbildung gestossen?
Hauptsächlich durch Zufall. Nach meiner ersten Ausbildung fand ich leider keinen Job als Fotografin. Eine Freundin von mir hat mir dann eine Berghütte im Skigebiet empfohlen, in der sie selber auch gearbeitet hat. Da ich dringend einen Job gebraucht habe, entschied ich mich dafür, es zu versuchen.

Wie ist es, in einem Schulhotel zu wohnen?
Für mich persönlich wieder sehr gewöhnungsbedürftig. Mit 24 in einem 3er-Zimmer zu wohnen und um 22.00 Uhr im Bett sein zu müssen ist nicht immer einfach. Privatsphäre bleibt da oft auf der Strecke. Glücklicherweise bin ich vom Allgemeinbildungsunterricht freigestellt, was mir mehr Zeit für mich verschafft.

Wie hat deine Familie und Umfeld auf deine Berufswahl reagiert?
Im Grunde genommen waren alle begeistert, dass ich noch eine Ausbildung mache und auch mit meiner Berufswahl hatten nur Wenige Probleme. Klar gab es einige kritische Stimmen, aber in welchem Beruf gibt es die schon nicht?

Welche beruflichen Ziele hast du?
Ich würde gerne Weiterbildungen in der Gastronomie machen. Die Hotelfachschule im besten Fall. Auf jeden Fall will ich in meinem Beruf aufsteigen und neue Herausforderungen annehmen.

Was darf in keinem Restaurant/Hotel fehlen?
Ein gutes Team und Arbeitsklima. Mit diesen beiden Bedingungen macht die Arbeit Spass und man bringt bessere Leistungen.

Wie könnte man den Arbeitsalltag in deinem Beruf vereinfachen?
Leider gibt es immer mehr Hotels, welche nur aufs Geld und nicht auf das Personal achten. Oft wird uns sehr viel abverlangt. Gutes Personal wird dadurch immer mehr vergrault.

Steckbrief
Name: Larissa Aebli    
Jahrgang:  07.04.1994
Arbeitsort: Hotel Alpina Klosters
Schulhotel: Waldhotel Unspunnen Interlaken    
Ausbildung: Restaurationfachfrau
Lehrjahr: 2. Lehrjahr

Wo siehst du Vor- und Nachteile deines Berufs?
Ein grosser Vorteil meines Berufes sind sicher die unzähligen Möglichkeiten, welche mir nach der Ausbildung offenstehen. Ich kann die Welt bereisen und nebenbei in meinem Beruf arbeiten. Ich kann unzählige Weiterbildungen machen und muss mir keine Sorgen machen, keinen Job zu finden.
Jedoch ist meine Arbeit auch sehr hart und wird von den meisten oft unterschätzt und nicht wertgeschätzt. Viele Leute denken leider immer noch, dass Restaurationsfachfrau jeder machen kann. Das stimmt vielleicht, aber man muss diesen Beruf wirklich lieben, damit man auch wirklich gut darin ist.

Wenn du Hoteldirektor oder Restaurantleiter wärst, mit was würdest du deine Mitarbeitenden besonders überraschen?
Ich würde mit meinem Team Ausflüge machen, um die Teamzusammengehörigkeit zu fördern. Kleine Aufmerksamkeiten und Zeichen meiner Wertschätzung, nach einer guten Saison oder zu Geburtstagen.

In welchem Hotel würdest du gerne einmal übernachten?
In der Schweiz würde ich gerne einmal im «View» im Tessin oder im «Lenkerhof» übernachten. Weltweit betrachtet, möchte ich mal in Kakslauttanen (Finnland) und im «W» in Barcelona eine Nacht verbringen.

Wie würde dein Traum-Hotel aussehen?
Im Sinne von meinem eigenen Hotel, wäre es ein kleines gemütliches Haus am Strand, mit einem wunderschönen Blick aufs Meer und einer riesen Hollywood-Schaukel auf dem Balkon. Mein Hotel wäre ein 5-Mann-Haus. Ein kleines Restaurant im Vintage-Style, Himmelbetten, kleine Balkone bei jedem Zimmer. Natürlich mit einer familiären Atmosphäre. Ein Ort halt, an dem man sich sofort zuhause fühlt.

Erfahre mehr über Schulhotel Waldhotel, Unspunnen

10 Fragen an

Annika Lindner, angehende Hotelfachfrau EFZ

Annika Lindner würde nach der Ausbildung gerne ein Praktikum auf einem Kreuzfahrtschiff machen.
Annika Lindner
Annika Lindner Bild: zvg
Bild: zvg

Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders?
Die Abwechslung und der Kontakt mit den Menschen. Kein Arbeitstag ist gleich wie der andere. Jeden Tag passiert etwas Neues.

Welche Berufsziele hast du?
Als erstes natürlich die Ausbildung bestehen. Danach wäre ich interessiert an einem Praktikum auf einem Kreuzfahrtschiff oder einer Arbeitstelle in einem Hotel im Ausland, damit ich die Sprache lerne. Vielleicht auch eine Saison in den Bergen, dann kann ich nach dem Arbeiten noch auf die Skipiste gehen. Weitere Gedanken mache ich mir momentan nicht.

Wenn du Hoteldirektor oder Restaurantleiter wärst, mit was würdest du deine Mitarbeitenden besonders überraschen?
Spontaner Personalausflug, neue Arbeitsbekleidung oder eine Woche mehr Ferien.

Wie sieht dein Traumhotel aus?
Bei meinem Traumhotel müsste es ein unvorstellbar grosses Frühstücksbuffet haben, einen Wellnessbereich, einen Balkon mit fantastischer Aussicht, einer Hängematte, einem Whirlpool und einer Regenwald-Dusche.

Wo siehst du Vor- und Nachteile deines Berufs?
Das ist sehr relativ und bei allen ein wenig anders. Natürlich sind die Arbeitszeiten sehr verschieden und nicht einfach. Manchmal muss man das Wochenende arbeiten, hingegen hat man unter der Woche frei. Unter der Woche hat es weniger Leute, zum Beispiel beim Shoppen oder beim Snowboarden. Ich sehe das nicht als Nachteil und ich finde, wenn man diesen Beruf wählt, darf das nicht stören, sonst ist der Beruf nicht geeignet.

Steckbrief:
Vorname/Name: Annika Lindner
Geburtstag: 12.06.2000
Ausbildungsort: Hotel Astoria, Olten
Schule: Gibb Bern/Hotelfachfrau EFZ
Lehrjahr/Semester: 1.Lehrjahr 

Was gefällt dir weniger am Beruf?
Ab und zu (zum Glück nicht so oft) sind die Gästezimmer extrem schmutzig und stinkend. Das ist sehr unangenehm, aber zu verkraften, da es nicht täglich ist.

Wie hat deine Familie und Umfeld auf deine Berufswahl reagiert?
Sehr gut zum Glück. Da niemand in meiner Familie in der Gastronomie arbeitet, sind alle immer sehr interessiert von meinem Alltag im Hotel. Sie haben es mir sehr gegönnt, als ich die Lehrstelle bekam, weil sie spürten, dass ich meinen Traumberuf gefunden habe.

Gibt es ein spezielles Highlight während deiner bisherigen Ausbildung?
Ja. Ein Geburtstagsfest mit 70 Leuten. Diese Familie hat einen Zauberer organisiert, der eine Show aufführte. Die Mitarbeiter durften auch mitschauen, das war super.

Was machst du in der Freizeit am liebsten?
In der Freizeit unternehme ich sehr gerne etwas mit meinen Freunden oder mit der Familie. Seit zwei Jahren bin ich Leiterin in einer Jungschar und die Arbeit mit den Kindern macht mir sehr Spass.

Wo hast du deine letzten Ferien verbracht?
Auf dem Hasliberg im Berner Oberland.

Erfahre mehr über die Ausbildung Hotelfachfrau/Hotelfachmann EFZ am Gibb in Bern

(htr/og)

10 Fragen an

Florin Hofer, Absolvent Hotelfachschule Thun

Wenn Florin Hofer Hoteldirektor wäre, würde er jedes Jahr einen Teamevent im Ausland organisieren, der bis zu drei Tage dauern würde.
Florin Hofer
Florin Hofer Bild: zvg
Bild: zvg

Wie bist du auf die Ausbildung gestossen?
Da ich bereits die Lehre in der Hotellerie absolviert habe, hat mir dieses Berufsfeld immer gut gefallen. So war es für mich klar, dass ich einmal die Hotelfachschule besuchen will.

Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders?
Die Verbindung von Praxis und Theorie. Der Mix von beidem war enorm gelungen.

Was gefällt dir weniger?
In der Theorie wurde zu wenig auf die Individualwünsche der einzelnen Schüler eingegangen. 

Steckbrief
Vorname/Name: Florin Hofer
Alter/Jahrgang: 1991
Arbeitsort: Bar Leichtsinn Bern
Schulhotel: Hotel Aeschipark in Aeschi bei Spiez
Ausbildung: Kaufmännischer Angestellter, Berufsmaturität Soziale Richtung, FH Soziale Arbeit, Hotelfachschule Thun

Wie könnte man den Arbeitsalltag in deinem Beruf vereinfachen?
Prozessoptimierungen und Arbeitsabläufe schriftlich festhalten und jedem neuen Mitarbeiter aushändigen

Was wäre deine Traumposition in einem Hotel?
Ein eigenes Hotel zu besitzen und die Position des Direktors inne zu haben.

Wo hast du deine letzten Ferien verbracht?
In Kuba.

Könntest du eine Woche ohne dein Smartphone sein?
Ohne Probleme. In Kuba war ich 3 Wochen ohne Mobiltelefon. Dies lässt einem entspannen und allen Stress vergessen.

Wenn du Hoteldirektor oder Restaurantleiter wärst, mit was würdest du deine Mitarbeitenden besonders überraschen?
Jedes Jahr würde ich einen Teamevent im Ausland organisieren, welcher bis drei Tage dauern kann.

In welchem Hotel würdest du gerne einmal übernachten?
Im «Chedi» in Andermatt.

Wie würde dein Traum-Hotel aussehen?
Ein Sporthotel mit Golf- und Tennisanlage am Meer gelegen.

Erfahre mehr über die Hotelfachschule Thun

og

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Claude Olivier Scheidegger, Student EHL

Am liebsten würde Claude Olivier Scheidegger einmal in einem Resort der Aman-Kette oder in den Safari Lodges von Singita absteigen. Welche Ambitionen der EHL-Student sonst noch hat, erfahren Sie hier.
Claude Olivier Scheidegger, Absolvent EHL.
Claude Olivier Scheidegger, Absolvent EHL. Bild: zvg
Bild: zvg
Claude Olivier Scheidegger am «Career Day».
Claude Olivier Scheidegger am «Career Day». Bild: zvg
Bild: zvg
Bild: zvg
Bild: zvg
Bild: zvg
Bild: zvg

Wie bist du auf die Ausbildung gestossen?
Ein Bekannter meiner Grosseltern, Emanuel Berger, heute Präsident des EHL International Advisory Board, besuchte die Ecole hôtelière de Lausanne. Er verfolgte eine einmalige Karriere und meine Grosseltern erzählten mir stets von seinem Leben, was mich inspirierte.

Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders?
Wir sind 114 Nationalitäten auf dem Campus in Lausanne – internationaler geht es nicht. Die Diversität der Schule und der offene Umgang unter einander in Lausanne sind Gründe, die die Ausbildung extrem attraktiv, lebendig und dynamisch machen. 

Gibt es ein spezielles Highlight während deiner bisherigen Ausbildung? – Wenn ja, welches?[IMG 2]
Mein erstes Praktikum führte mich in die Hauptstadt Deutschlands. Ich verbrachte eine unglaublich wertvolle und einmalige Zeit in Berlin und möchte diese nicht missen. Ausserdem sind es die Freundschaften, die ich an der Schule knüpfen durfte, und die mich noch ein Leben lang begleiten werden.

Was begeistert dich an der Hotelbranche?
Der konstante Austausch mit Leuten aus der ganzen Welt, das Reisen, das Kreiren von einmaligen Erlebnissen für den Gast. Die Hotellerie ist extrem lebendig und das Team im Hotel wird oft zu einer zweiten Familie.

Steckbrief
Vorname/Name: Claude Olivier Scheidegger
Alter/Jahrgang: 22.06.09.1995
Arbeitsort: Lausanne
Ausbildung: Ecole hôtelière de Lausanne
Lehrjahr/Semester: Im letzten Ausbildungsjahr

Welche beruflichen Ziele hast du?
Nach einigen Jahren im fernen Osten in der klassischen Hotellerie möchte ich eine Stelle in einem Corporate Office einer luxuriösen Hotelkette annehmen. Irgendwann möchte ich auch noch einen Master abschliessen.

Was darf in keinem Restaurant/Hotel fehlen?
Etwas Glanz, zeitgenössische Technologie, Offenheit, Dynamik, Innovation und Leidenschaft.

Wo siehst du Vor- und Nachteile deines Berufs?
Vorteile sind sicherlich die geographische Flexibilität, das Wachstum der Industrie und die Arbeit mit dem Menschen. Nachteile die Entlohnung sowie unregelmässige Arbeitszeiten. [IMG 3]

Welche Webseite/App brauchst du am meisten?
Ich bin wahnsinnig oft auf Skift und Whatsapp.

Könntest du eine Woche ohne dein Smartphone sein?
In der Tat war ich beim letzten Urlaub in Kuba dazu gezwungen, eine Woche ohne Smartphone zu sein. Das kann auch als Chance angesehen werden.

In welchem Hotel würdest du gerne einmal übernachten?
Die Resorts der Aman-Kette, besonders das im Bhutan, oder die Safari Lodges von Singita sind atemberaubend schön. Es wäre ein Traum, einmal in einem dieser absteigen zu dürfen. [IMG 4]

Wenn du Hoteldirektor oder Restaurantleiter wärst, mit was würdest du deine Mitarbeitenden besonders überraschen?
Ich würde versuchen, Arbeitspläne lange im Voraus zu schreiben, faire Bedingungen zu schaffen, erhlich zu sein, kinderfreundliche Arrangements zu vereinbaren und ein Fest zu orgnisieren, an demm alle teilnehmen könnten. Ausserdem finde ich es immer schön, wenn einem die Chance gegeben wird, an einer Weiterbildung, einem Ausflug oder einem Cross-Training teilzunehmen.

Erfahre mehr über die Ecole Hôtelière de Lausanne

 

npa

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Sarah Baumgartner: Studentin EHL

In Grossbritannien Tee für die Queen servieren, in Südkorea Athleten empfangen: Sarah Baumgartner arbeitete bereits an verschiedensten Orten rund um den Globus.
Sarah Baumgartner
Sarah Baumgartner Bild: zvg
Bild: zvg
Bild: zvg
Bild: zvg
Sarah Baumgartner mit dem Team des «House of Switzerland» in Südkorea.
Sarah Baumgartner mit dem Team des «House of Switzerland» in Südkorea. Bild: zvg
Bild: zvg

Wie bist du auf die Ausbildung gestossen?
Ich war schon immer fasziniert von der Hotelbranche, aber mein erstes Praktikum an der Reception im Kulm Hotel St. Moritz (Winter 13/14) hat mich überzeugt, mich auch wirklich für das Studium an der Ecole Hôtelière de Lausanne anzumelden.

Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders? [IMG 2]
Mir gefällt besonders, dass ich die Möglichkeit habe zu reisen, in fremden Ländern zu arbeiten und neue Kulturen und Menschen kennenzulernen. Dank dieser Ausbildung konnte ich neben der Schweiz schon in den USA, in Grossbritannin und an der Olympiade in Südkorea arbeiten. Obwohl ich erst 22 Jahre alt bin, konnte ich so schon viele neue Orte entdecken, verschiedenstes Essen probieren und unglaubliche Menschen von mehreren Ländern und Hintergründen treffen.

Steckbrief
Vorname/Name: Sarah Baumgartner
Geburtstag: 04.05.1995
Schule: Ecole Hôtelière de Lausanne
Ausbildung: Bachelor in International Hospitality Management
Lehrjahr/Semester: letztes (8. Semester), schliesst im Juli 2018 ab.
Arbeitsorte:
2014-2018: Studentin Ecole Hôtelière de Lausanne.
Februar 2018: Restaurant Manager House of Switzerland, PyeongChang, Süd Korea.
März-August 2017: Administratives Praktikum Events/ Restaurant Management, Mosimann’s, London, UK.
Juli-September 2016: F&B Praktikum, Sankaty Head Golf Club, Nantucket, Massachusettes, USA.
März-August 2015: Bar & Service Praktikum, Grand Hôtel du Lac, Vevey, Schweiz.
Dezember 2013 - April 2014: Reception Praktikum, Kulm Hotel St. Moritz, Schweiz.
Und viele Aushilfsjobs, hauptsächlich im Service.

Was darf in keinem Restaurant/Hotel fehlen?
Heutzutage dürfen auf keinem Menu aufregende vegetarische und sogar vegane Gerichte fehlen. Diätvorschriften werden immer häufiger und Restaurants sowie Hotels sollten gut darauf vorbereitet sein, alle Kunden mit neuen Speisen begeistern zu können.

Wie könnte man den Arbeitsalltag in deinem Beruf vereinfachen?
Klarere Vorschriften hinsichtlich Überstunden und deren Bezahlung. In der Schweiz ist das Problem nicht so gross wie in manchen anderen Ländern, aber auch hier würde das die Arbeitsbefriedigung von Berufstätigen in der Branche deutlich verbessern. Und natürlich, dass Serviceangestellten Respekt und Freundlichkeit entgegengebracht wird.

Wo siehst du Vor- und Nachteile deines Berufs?
Ich sehe zum Glück hauptsächlich Vorteile in meiner gewählten Berufsrichtung: Die Möglichkeit zu reisen, die Vielfältigkeit der Arbeit, die verschiedenen Berufswege die ich nach dem Abschluss nehmen kann, die Glamourösität des Arbeitsplatzes und die Herzlichkeit der Mitarbeiter. Als Nachteil sehe ich eigentlich nur die langen Arbeitstage und den damit verbundenen Stress. Der Beruf zeigt einem ganz klar seine Grenzen und auch, dass man Sie manchmal überwältigen kann.

Gibt es ein spezielles Highlight während deiner bisherigen Ausbildung? – Wenn ja, welches?
Während meinen Praktikum in Event- und Restaurantmanagement in London bei Mosimann’s (2017) hatte ich die Ehre die Queen zu sehen – sie war nur etwa einen Meter von mir entfernt und ich hätte ihr auch ihren Tee serviert! Leider wollte sie an diesem Tag keinen Tee.

Wo hast du deine letzten Ferien verbracht?
Ich habe meine letzten Semesterferien damit verbracht, im Restaurant des House of Switzerlands an der Olympiade in PyeongChang, Südkorea zu arbeiten. Ich bin schon länger nicht mehr gereist, ohne an dem Ort gearbeitet zu haben, meine letzten Ferien waren ein paar Tage in Athen im Jahr 2015. Aber im Sommer 2016 habe ich auf der wunderschönen Insel Nantucket in Amerika gearbeitet und das hat sich, trotz der Arbeit, fast wie Ferien angefühlt.

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Welche Superkräfte möchtest du haben?
Ich würde gerne alle Sprachen fliessend sprechen können. Ich glaube diese Superkraft würde mir auch in meiner Karriere am hilfreichsten sein und es würde mir sehr viel Freude bereiten, mich mit allen Menschen verständigen zu können.

Wenn du Hoteldirektor oder Restaurantleiter wärst, mit was würdest du deine Mitarbeitenden besonders überraschen?
Täglich gutes Personalessen. Erstaunlicherweise ist das in der Gastronomie leider selten der Fall.

Was wäre deine Traumposition in einem Hotel?
Ich bin mir noch nicht sicher ob ich in einem Hotel arbeiten möchte, aber ich würde gerne grosse, luxuriöse Events organisieren oder vielleicht eines Tages die Leitung eines Hotels übernehmen.

Erfahre mehr über die Ecole Hôtelière de Lausanne

 

og

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Beatrice Hässig, Restaurationsfachfrau EFZ und Dipl. Hôtelière-Restauratrice

Beatrice Hässig macht auf die vielen Facetten in ihrem Beruf aufmerksam: Eine Restaurationsfachfrau ist viel mehr als nur ein «Teller-Taxi».
Beatrice Hässig.
Beatrice Hässig. Bild: zvg
Bild: zvg

Wie bist du auf die Ausbildung gestossen?
Ich wollte damals eigentlich eine KV-Ausbildung machen, doch beim Schnuppern stellte ich fest, dass der Beruf nicht das war, was ich mir darunter vorgestellt habe. Ich durfte dann bei einer Bekannten meiner Eltern im Restaurant in allen Bereichen (Restauration, Küche und Hauswirtschaft) schnuppern. In dieser Zeit entdeckte ich meine Begeisterung für unsere Branche und meinen Beruf.

Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders?
Ich finde es toll, dass wir uns nicht nur mit einem Themenbereich befassen. Die Ausbildung zur Restaurationsfachfrau ist sehr facettenreich und bietet Chancen später auch in einer anderen Berufsgruppe Fuss zu fassen. Zudem kann man das erlernte Wissen auch im Privatalltag nutzen.

Was gefällt dir weniger?
Das Vorurteil, dass auch heute noch in vielen Köpfen ist – wir sind keine «Tellertaxis», da steckt viel mehr dahinter, sofern man seinen Job gerne und mit voller Überzeugung macht.

Steckbrief
Vorname/Name: Beatrice Hässig
Alter/Jahrgang: 25, 1992
Arbeitsort: Schloss Hünigen AG, 3510 Konolfingen
Ausbildung: Restaurationsfachfrau EFZ; Dipl. Hôtelière-Restauratrice/Hôtelier-Restaurateur HF. Schloss im April 2017 an der HF Thun ab.
Lehrjahr/Semester: 2009 – 2012, BWZT Wattwil

Welche Fächer liegen dir besonders?
Ich hatte immer am meisten Freunde an Berufskunde und daher vermutlich auch einen guten Notendurchschnitt. Wir hatten einen sehr guten Berufschullehrer. Er schaffte es bei jedem Thema die Begeisterung dafür in einem zu wecken. Zudem machte er Ausflüge mit uns, so dass wir beispielsweise unser eigenes Bier brauen konnten oder dem Käser bei der Käseherstellung über die Schultern schauen konnten.

Gibt es ein spezielles Highlight während deiner bisherigen Ausbildung? – Wenn ja, welches?
Ich durfte währen meiner Ausbildungszeit von Anfang an im Service am Gast arbeiten. In meiner zweiten Woche hatte ich einen Gast, der etwas griesgrämig und unfreundlich war. Ich machte es mir zum Ziel, dass er nach dem Mittagessen mit einem Lachen unser Restaurant verlässt. Dies gestaltete sich zwar nicht als einfach, dennoch gelang es mir, Ihm ein Lächeln zu entlocken. Wir können die Aufenthaltszeit unserer Gäste nutzen und diese zu etwas Speziellem machen.

Was begeistert dich an der Hotelbranche?
Ich liebe die Abwechslung und teilweise auch die «nicht Planbarkeit». Wir erleben jeden Tag so vielen Sachen, die man am Morgen noch nicht erwartet hätte und dadurch ist kein Tag gleich wie der andere. Zudem schätze ich es, ein Bestandteil einer Hochzeit, Familienfeier, … zu sein und so deren Tag zu einem möglichst perfekten machen zu dürfen.  

Wie hat deine Familie und Umfeld auf deine Berufswahl reagiert?
Meine Familie stand von Anfang an hinter mir und unterstützt mich bis heute. Durch meinen Beruf bekommen auch Sie einen Einblick in die Gastrobranche. Mein Freundeskreis hat sich verändert. Denn viele meiner damaligen Freunde hatten «Büroarbeitszeiten». Anfänglich haben wir uns nach Möglichkeiten immer noch getroffen, doch im laufe der Zeit wurde das immer weniger. Heute habe ich viele Berufskollegen unter meinen Freunden, dies nicht nur weil man die gleichen Arbeitszeiten hat, sondern auch weil man in unserer Branche viele tolle Leute kennenlernt.

Welche beruflichen Ziele hast du?
Ich habe mit dem Abschluss der Hotelfachschule, mein Ziel, welches ich mir im zweiten Lehrjahr gesetzt habe erreicht. Nun werde ich mein erlerntes Wissen umsetzen und in verschiedenen Betrieben und Positionen noch mehr dazulernen und Erfahrungen sammeln, bis ich vielleicht selbst eines Tages Geschäftsführerin bin.

Was ist dein Lieblingsmenu?
Ich dürfte bereits einige gute Gerichte essen, dennoch freue ich mich immer ganz speziell auf das, was es zu Hause gibt. Beispielsweise: Rehrücken mit Spätzli, Rotkohl und glasierten Marroni oder auf Mamis Pouleteintopf.

Wenn du Hoteldirektor oder Restaurantleiter wärst, mit was würdest du deine Mitarbeitenden besonders überraschen?
Während meiner Lehrzeit wollte ich eine Kaderperson werden, die auf Augenhöhe mit ihren Mitarbeitenden umgehet und stets ein offenes Ohr für deren Anliegen hat. Das ist genau das, was ich in meiner aktuellen Position (als Restaurationsleitung) versuche umzusetzen. Denn als Kaderperson hat man nicht nur die Verantwortung für seine Abteilung, sondern ist auch ein Vorbild für die kommende Generation an Berufskollegen.

Mehr zur Hotelfachschule Thun.

og

10 Fragen an

Larina Laube, Studentin EHL

Die EHL-Studentin Larina Laube würde gerne einmal in einer durchsichtigen Suite an einer Klippe in Peru übernachten.
Larina Laube
Larina Laube Bild: zvg
Bild: zvg

Was begeistert dich an der Hotelbranche?
Die Branche ist international und auch national vielfältig und bietet grosse Möglichkeiten und Aufstiegschancen. Der Kundenkontakt und die Möglichkeit überall auf der Welt tätig zu sein, sind zwei Hautpgründe meiner Begeisterung für die Hotellerie.

Gibt es ein spezielles Highlight während deiner bisherigen Ausbildung? – Wenn ja, welches?
Es gab viele Highlights. Zu sagen welches mir ganz besonders geblieben ist, ist schwer. Aber mein erstes Praktikum in einem 5-Sterne-Palace in Paris, ist sicherlich eines von ihnen. Der Kundenkontakt und die Erfahrungen die ich dabei gemacht habe, helfen mir heute sehr, um ein gutes Verständnis für Gelerntes zu bekommen.

Wie hat deine Familie und Umfeld auf deine Berufswahl reagiert?
Sehr unterstützend! Sie sind genau wie ich der Meinung, dass dies die perfekte Ausbildung für mich ist. Natürlich freuen sie sich auch mich später ab und zu wieder an einem neuen Ort besuchen zu kommen.

Steckbrief
Vorname/Name: Larina Maira Laube
Geburtstag: 28.07.1996
Schule: Ecole Hôtelière de Lausanne
Ausbildung: Bachelor of Science in International Hospitality Management.
Lehrjahr/Semester: 2. Semester des Bachelor Programms.

Welche beruflichen Ziele hast du?
Die Karrieremöglichkeiten sind sehr vielfältig. Ich möchte sicher in der Hotellerie anfangen. Später würde mich auch die Arbeit im Marketing oder Consulting sehr interessieren. Natürlich ist auch der Traum von einem eigenen Hotel oder Restaurant omnipresent!

Wie könnte man den Arbeitsalltag in deinem Beruf vereinfachen?
Durch die richtige Zusammenarbeit ist alles zu schaffen. Doch was die Arbeit vereinfacht, sind richtige Abläufe und vor allem Kunden, die Verständnis zeigen, wenn mal etwas nicht ganz so klappt wie sie sich das vorgestellt haben.

Wo siehst du Vor- und Nachteile deines Berufs?
Man arbeitet da, wo andere in die Ferien gehen. Aber gleichzeitig, arbeitet man halt auch zu den Zeiten, wo andere frei haben und ihre Zeit geniessen. Die Arbeitszeiten machen es manchmal nicht einfach, die Herzlichkeit zu bewahren, die jeder Kunde verdient hat. Aber dafür bekommt man die Möglichkeit jeden Tag, jemanden einen schönen Moment zu garantieren. Ich finde das gibt sehr viel zurück!

Was wäre deine Traumposition in einem Hotel?
Am liebsten Managerin natürlich! Aber ich möchte trotzdem nicht die Mitarbeit an der Kundenfront missen.

Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?
Ich bin eine leidenschaftliche Tänzerin. Aber beim Kochen kann ich mich richtig entspannen.

In welchem Hotel würdest du gerne einmal übernachten?
In den «Skylodge Adventure Suites» in Cuzco, Peru. Da schläft man in einer durchsichtigen Suite an einer Klippe.

Wie würde dein Traum-Hotel aussehen?
Es wäre nicht zu gross und würde sich in einer naturbelassenen Gegend befinden. Der Kunde soll dort die Möglichkeit haben, sich wie zu Hause und gleichzeitig wie ein König zu fühlen.

Erfahre mehr über die Ecole Hôtelière de Lausanne

 

og

10 Fragen an

Stefanie Stähli, Absolventin IST Zürich

Die IST-Absolventin Stefanie Stähli mag die Praxisnähe der Fächer Tourismuspolitik und Projektmanagement.
Stefanie Stähli.
Stefanie Stähli. Bild: zvg
Bild: zvg

Wie bist du auf die Ausbildung gestossen?
Nach meiner kaufmännischen Ausbildung wusste ich, dass das nicht das Richtige für mich ist. Durch einen Freund bin ich zufällig auf die IST AG, Höhere Fachschule für Tourismus gestossen.

Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders?
Besonders interessant finde ich, dass der Tourismus sehr vielseitig und branchenübergreifend ist. Dies zeigt sich auch bei der Gestaltung des Unterrichts.

Welche Fächer liegen dir besonders?
Ich habe ein grosses Interesse für die meisten Fächer. Besonders interessant finde ich Tourismuspolitik und Projektmanagement, da beides sehr praxisnahe ist.

Was wäre deine Traumposition im Tourismusgeschäft?
Ich würde sehr gerne einmal als Area-Managerin arbeiten.

Steckbrief
Vorname/Name: Stefanie Stähli
Alter/Jahrgang: 1995
Schulhotel: IST AG, Höhere Fachschule für Tourismus
Ausbildung: Tourismusfachfrau (HF)
Lehrjahr/Semester: 6. Semester

Wo liegt deine Lieblingsdestination?
Ich habe keine Lieblingsdestination. Jedoch würde ich sehr gerne einmal in der Schweiz den Blausee besuchen gehen. Und ausserhalb der Schweiz ist eine Wunschdestination Namibia.

Was schätzt du an der Schweiz besonders?
Ich schätze das duale Bildungssystem sehr.

Was machst du in deiner Freizeit am liebsten?
Ich bin ein sehr kreativer Mensch. Kochen, Backen und Fotografieren gehören zu meinen Leidenschaften. Am wichtigsten ist jedoch für mich, Zeit mit meiner Familie und Freunden zu verbringen.

Welche Superkräfte möchtest du haben?
Ich würde sehr gerne die Superkräfte eines Flaschengeistes haben. Damit ich anderen Menschen, die in ihrem Leben nicht sehr viel Glück haben, einen Wunsch erfüllen kann.

Könntest du eine Woche ohne dein Smartphone sein?
Ich habe bereits ein Experiment gemacht und eine Woche auf jegliche digitalen Mittel verzichtet.

Wenn du Tourismusdirektor wärst, mit was würdest du deine Mitarbeitenden besonders überraschen?
Mir ist es wichtig, dass es meinem Umfeld gut geht. Deshalb würde ich die Umgebung so gestalten, dass sie sich möglichst wohl fühlen. Zu Beispiel mit einer kreativen Ecke, wo jeder Mitarbeitemder seine Ideen einbringen kann.

Mehr über die IST AG, Höhere Fachschule für Tourismus

 

npa

10 Fragen an

Tim Lang, Student EHL

Seit Tim Lang als Zehnjähriger einen Dokumentarfilm über die Hotelfachschule Luzern gesehen hatte, lag sein Berufswunsch im Gastgewerbe.
Tim Lang in Hongkong.
Tim Lang in Hongkong. Bild: zvg
Bild: zvg
Bild: zvg
Bild: zvg
Bild: zvg
Bild: zvg
Bild: zvg
Bild: zvg

Wie bist du auf die Ausbildung gestossen?
Ich wollte immer eine Kochlehre machen und danach an die Hotelfachschule in Luzern, weil ich als Zehnjähriger die SRF Doku Staffel über die Hotelfachschule Luzern geschaut habe und das mein Traum wurde. Die École hôtelière de Lausanne (EHL) kannte ich damals noch nicht. Es war aber so, dass ich ein guter Schüler war und ich mich dann doch für das Gymnasium entschieden habe. Die Berufswahl war damit ein wenig vertagt. Nach dem Militärdienst hat mich ein äusserst kenntnisreicher Berufsberater darauf hingewiesen, dass die EHL perfekt für mich wäre. Also habe ich einen Infotag der EHL besucht. Als ich durch die hotelähnliche Drehtür das Hauptgebäude betrat und das Studentenleben beobachtete, wurde mir sofort klar, ich wollte unbedingt an diese Schule.

Steckbrief
Vorname/Name: Tim Lang
Alter/Jahrgang: 25 / 1992
Arbeitsorte: erstes Praktikum im Claridge’s, London; zweites Praktikum im Upper House, Hong Kong. Ab Mitte März 2018 festangestellt im Corinthia Hotel, London.
Ausbildung: Bachelor of Science in International Hospitality Management
Lehrjahr/Semester: Abschlusssemester

Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders? [IMG 2]
Die Abwechslung, der Kontakt mit Menschen aus der ganzen Welt (wir haben über 105 verschiedene Nationalitäten, die auf dem Campus vertreten sind). Es ist enorm einfach, Kontakte zu knüpfen. Einerseits durch das riesige und wertvolle Alumni-Netzwerk mit Ehemaligen auf der ganzen Welt verstreut, andererseits, weil die Studenten und Fachkräfte generell sehr offen und kontaktfreudig sind. Als Schweizer sind wir da zu Beginn eher an der unteren Grenze. Zudem mag ich, dass es so viele Möglichkeiten gibt während dieser Ausbildung. Verschiedenste Events werden durch die unzähligen Studenten-Komitees unserer Schule organisiert. Ausserdem ist es möglich, die EHL als Ambassador an einem Selection Day oder einer Hotellerie-Messe irgendwo auf der Welt zu vertreten. Es gibt ausserhalb der eigentlichen Schulstunde so viele interessante Dinge, die man als EHL-Student machen kann dank der Infrastruktur und dem Angebot unserer Schule.

Was begeistert dich an der Hotelbranche?
Es hat immer direkt mit Menschen zu tun. Einerseits ist Teamwork enorm wichtig, andererseits natürlich der Umgang mit den Gästen. Ich bin eine Person, die sehr auf Menschen zu lebt. In einem Hotel trifft man die ganze Bandbreite: Leute von der ganzen Welt, mit den verschiedensten Hintergründen – ich liebe das.
Ich mag auch, dass jeder Tag anders ist. Zudem läuft zu jeder Tages- und Nacht-Zeit etwas in einem Hotel. Die Intensität und Pace gefallen mir sehr. Es ist täglich harte Arbeit, aber die Erlebnisse und Beziehungen, die man dadurch erhält, sind unbezahlbar und für mich das Grösste.

Was darf in keinem Restaurant/Hotel fehlen?
Leidenschaftliches und motiviertes Personal. Das Restaurant oder Hotel kann ein noch so schönes Design haben und am besten gelegen sein – wenn die Einstellung des Personals nicht stimmt, ist das nur die halbe Miete. Von einem materiellen Aspekt her liebe ich es, wenn Hotels und Restaurants Platz für einen schönen Flügel beschaffen. Livemusik ab dem späteren Nachmittag kreiert in meinen Augen immer eine ganz besondere Atmosphäre.

Wo hast du deine letzten Ferien verbracht? [IMG 4]
Letzten Sommer bin ich nach Hong Kong und Japan gereist. In Hong Kong habe ich gute Freunde aus meinem zweiten Praktikum besucht. In Japan war ich das erste Mal und für mich ging hiermit ein Traum in Erfüllung. Die Kultur und das Essen der Japaner faszinieren mich sehr. Glücklicherweise hat mich eine einheimische Schulkollegin herumgeführt. So konnte ich in wenigen Tagen Kyoto, Osaka und Tokyo kennenlernen und eine grosse Vielfalt an kulinarischen Spezialitäten probieren, ohne dabei mit der Sprachbarriere konfrontiert zu werden.

Was machst du in deiner Freizeit am liebsten? [IMG 3]
Ich koche sehr gerne für Freunde. Deshalb kommt es oft vor, dass ich ganz spontan Schulkollegen zum Nachtessen einlade. Wenn ich gerade Zeit habe, kann es sein, dass ich den ganzen Nachmittag vorbereite und koche. Natürlich gehe ich auch gerne auswärts essen. Ich finde es immer sehr spannend, die neusten Food Trends auszuprobieren. Zudem habe ich eine Leidenschaft fürs Klavierspielen. Ich spiele praktisch schon mein ganzes Leben lang. Am meisten Spass macht das Musizieren in der Gruppe. An der EHL haben wir eine Jazzband, mit der wir regelmässig an verschiedenen Events spielen dürfen.

Welche Musik hörst du gerne?
Ich liebe Jazz. Es kommt natürlich ein bisschen auf die Umstände an. Wenn ich joggen gehe, höre ich lieber Hip Hop oder etwas anderes. Aber einen gemütlichen Abend mit Freunden und einem Glas Wein, wird bei mir fast ausschliesslich mit Jazz untermalt.

Welche Webseite/App brauchst du am meisten?
Instagram. Für mich ist es eine gute Art, Neuigkeiten in der Hotellerie zu erfahren. Vor allem seit meinem administrativen Praktikum, wo ich ein halbes Jahr für das Public Relations Department des Upper House in Hong Kong gearbeitet habe, ertappe ich mich besonders oft auf Instagram. Gleichzeitig fühle ich mich dank Instagram auch mit Freunden auf der anderen Seite des Erdballs verbunden.

Was ist dein Lieblingsmenu? [IMG 5]
Ich mag Jakobsmuscheln ganz besonders. Im Claridge’s in London werden diese auf einem schwarzen Gerstenrisotto oder frischer Spargel serviert und beides schmeckt mir sehr. Zudem liebe ich Seezunge und Steinbutt (ich mag auch sehr gern Fleisch, auch wenn das jetzt nicht so aussieht).

Wie würde dein Traum-Hotel aussehen?
Schlicht aber sehr luxuriös. Das Upper House in Hong Kong gefällt mir diesbezüglich sehr gut. Das Design ist ein bisschen fortgeschritten, spielt sich aber  keineswegs auf. Es muss richtig gemütlich sein: Kaminfeuer in mehreren Räumen, inklusive der Lobby. Letztere sollte nicht zu gross und keinesfalls kalt im Design sein – eher Wohnzimmer mässig und diskret. Eine Bar mit täglicher Live Musik darf natürlich neben zwei bis drei modernen Restaurants nicht fehlen. Eine grosse Terrasse mit Panorama auf eine Gebirgskette und oder ein Gewässer wäre fantastisch.
 

Erfahre mehr über die Ecole Hôtelière de Lausanne

 

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10 Fragen an

Magdalena Matic, Lernende im Schulhotel Regina

Nach der Lehre im Schulhotel möchte Magdalena Matic die BMS besuchen und allenfalls an der Ecole Hôtèliere de Lausanne (EHL) studieren.
Magdalena Matic
Magdalena Matic
Schulhotel Interlaken
Schulhotel Interlaken Bild: zvg
Bild: zvg

Wie bist du auf die Ausbildung gestossen?
Als ich noch klein war, gefiel mir den Kontakt mit Menschen sehr gut. Da mein Vater selber zwei Hotels in meinem Heimatland besitzt, verbrachte ich viel Zeit mit den Front-Office-Agents an der Réception. Schon dort fand ich verschiedene Sprachen und Gästekontakte besonders faszinierend. Seitdem ich in die Schweiz gezogen bin, half mir meine Stiefschwester die betreffende Ausbildung zu finden. Am Beruf Hotelfachfrau gefällt mir der direkte Kundenkontakt in verschiedenen Sprachen, das Erfüllen von Kundenwünschen, und dass ich mein Organisationstalent und Liebe zum Detail einbringen kann. Deswegen ist diese Ausbildung das Perfekte für mich.

Steckbrief
Vorname/Name: Magdalena Matic
Jahrgang: 1999
Arbeitsort: Steigenberger Bellerive au Lac in Zürich
Schulhotel: SH Regina
Ausbildung: Hotelfachfrau EFZ
Lehrjahr: 1. Lehrjahr

Gibt es ein spezielles Highlight während deiner Ausbildung? – Wenn ja, welches?
Das ist schwierig zu beantworten, weil ich bisher schon viele schöne Erlebnisse. Einige davon beziehen sich darauf, dass ich persönlich sehen kann, wie dankbar Gäste sind sobald sie sehen, dass man sich Mühe gibt um ihre Wünsche zu erfüllen.

Welche beruflichen Ziele hast du?
Nach meiner Lehre habe ich vor, die BMS zu besuchen und dann vielleicht auch die Ecole Hôtèliere Lausanne (EHL) zu absolvieren. Je nach dem, wie ich mich persönlich weiter entwickle, entscheide ich, welches Ziel ich für mich setzen werde. Ich möchte aber devinitiv in der Gastgewerbebranche bleiben.

Wie hat deine Familie und Umfeld auf deine Berufswahl reagiert?
Meine Familie wusste schon, dass ich mich für die Hotellerie interessiere. Deshalb war es für sie keine Überraschung.

In welchem Hotel würdest du gerne einmal übernachten?
Im «The Chedi» in Andermatt.

Wie würde dein Traumhotel aussehen?  [IMG 2]
Eine Mischung zwischen dem «Ritz» und dem «Gstaad Palace», mit einem modernen «Touch».

Welche Superkräfte möchtest du haben?
Die Gedanken von Menschen zu lesen.

Welche Musik hörst du gerne?
Ich bin ein grosser Jazz-Fan, höre aber auch gerne House, Hip-Hop und Trap.

Könntest du eine Woche ohne dein Smartphone sein?
Leider leben wir in einer Welt, wo das fast unmöglich ist. Ich würde es versuchen. Es könnte befreiend sein.

Wo würdest du später am liebsten arbeiten?
London, Vereinigtes Königreich.

Mehr über das Schulhotel Regina in Interlaken

npa

10 Fragen an

Lauren Meaders, IST Zürich

Die IST-Absolventin Lauren Meaders würde gerne Tourismus mit Tieren oder dem Thema Umwelt verbinden.
Lauren Meaders ist im 6. Semester an der IST.
Lauren Meaders ist im 6. Semester an der IST. Bild: zvg
Bild: zvg
Lauren Meaders ist im 6. Semester an der IST.
Lauren Meaders ist im 6. Semester an der IST.
Lauren Meaders ist im 6. Semester an der IST.
Lauren Meaders ist im 6. Semester an der IST. Bild: zvg
Bild: zvg

Wie bist du auf die Ausbildung gestossen?
Ich habe mich für eine Ausbildung im Tourismus interessiert und nach Schulen, die den Lehrgang Tourismus in der Schweiz anbieten, gegoogelt.

Was gefällt dir an deiner Ausbildung besonders?
Viele unserer Dozenten arbeiten in der Tourismusbranche, was ihnen einen viel näheren Bezug zum Tourismus bringt. Auch die Seminare/Vorträge von externen (z. Bsp. «Ocean Care» war sehr spanennd). Zudem ist die Ausbildung sehr tourismusbezogen. Auch die Projektwoche und die Klassenreise haben mir sehr gefallen. Durch die kleine Grösse der Schule entsteht ausserdem ein sehr persönliches Verhältnis zwischen Dozenten und Studenten.

Welche Fächer liegen dir besonders?
Destinationskunde Outgoing, International Travel Industry, Spanisch.[IMG 2]

Gibt es ein spezielles Highlight während deiner bisherigen Ausbildung? – Wenn ja, welches?
Die Projektwoche und die Klassenreise nach Sri Lanka. Zudem das Organisieren des kommenden Jubiläumsevents!

Was begeistert dich an der Tourismusbranche?
Je nach Beruf im Tourismus arbeitet man mit Personen aus aller Welt zusammen und kann verschiedene Sprachen anwenden und vieles über verschiedene Kulturen lernen. Mir gefällt auch das oft sehr persönliche Umfeld in der Tourismusbranche.

Wo siehst du Vor- und Nachteile deines Berufs?
Ich liebe es, Personen aus aller Welt kennenzulernen. Je nach Beruf, gibt es einem auch die Gelegenheit die Welt zu bereisen. Ein Nachteil könnte der Gehalt sein.

Steckbrief
Vorname/Name: Lauren Meaders
Alter/Jahrgang: 1993
Arbeitsort: Teilzeitmitarbeitende
bei Yoojis
Ausbildung: IST Höhere Fachschule für Tourismus Lehrjahr/Semester: 3. Lehrjahr/6. Semester 

Was wäre deine Traumposition im Tourismusgeschäft?
Ich versuche immer noch meine Traumposition zu finden, allerdings interessiere ich mich für einen Beruf in der Airline-Branche. Am liebsten in der Entwicklung und Umsetzung der Produktepalette und Dienstleistungen an Bord. Aber auch ein Beruf, der Tourismus mit Tieren oder Umwelt verbindet, würde mich interessieren.

Was schätzt du an der Schweiz besonders?
Als Nichtfahrerin schätze ich vor allem das grossartige ÖV-Angebot. Egal wohin man will, man kommt (fast) überall hin.

In welchem Hotel würdest du gerne einmal übernachten?
Amangiri in Utah.

Könntest du eine Woche ohne dein Smartphone sein?
Ich könnte auf jeden Fall eine Woche ohne Internet sein. Ich bräuchte allerdings eine gute Alternative, um Musik zu hören und Bilder zu machen, vor allem auf Reisen.[IMG 3]

 

 

Mehr über die IST Höhere Fachschule für Tourismus Zürich | Ecole supérieure de tourisme Lausanne

npa