Neu wählten die Mitglieder von Zürioberland Tourismus Pietro Beritelli zum Präsidenten. Beritelli ist Professor und Dozent für Betriebswirtschaftslehre mit besonderer Berücksichtigung des Tourismus, Vize-Direktor des IMP-HSG sowie Verwaltungsratspräsident der Heidiland Tourismus AG und der Tourismus Services Ostschweiz AG.

In seiner Antrittsrede kam er ins Schwärmen: «Der Facetten-Reichtum der Region sowie das Engagement der Touristiker hier hat mich begeistert. Es ist für mich eine Herzensangelegenheit, die Wahl zum Präsidenten anzunehmen.» Die Vorstandsmitglieder Gisela Schmucki (Wetzikontakt), Cornelia Schneller (Verein Eschenbach Goldingertal), Hugo Wenger (DVZO) und René Kaufmann (Rössli Illnau) wurden ebenfalls bestätigt.

«Zürioberland Tourismus beweist, dass mit relativ wenig Mitteln Grosses erreicht werden kann», meint Hans-Kaspar Schwarzenbach, der das Präsidium nach sieben Jahren abgibt. Geschäftsführer Michael Dubach ergänzt: «Dies fordert unsere volle Kreativität und zwingt uns, Synergien optimal auszuschöpfen, was durch die Dachmarke natürli unterstützt wird.» Art Furrer, Gast-Referent und Walliser Hotelkönig, erläutert seine Philosophie für die erfolgreiche Hotellerie und Gastronomie: Die 4M (Man muss Menschen mögen) als Erfolgsrezept des Tourismus.

Gemäss Schwarzenbach hat sich der Tourismus gemeinsam mit den Regionalprodukten zum wichtigsten Botschafter der Dachmarke «natürli Zürioberland» etabliert. Nun müsse diese hervorragende Ausgangslage genutzt und die Marke geschärft werden. Da seien auch die Gemeinden gefordert, in dem sie die Marke sichtbar mitführen. Als Schwerpunkte des Arbeitsprogrammes 2018 nennt Dubach das «Haus der Region», unter dessen Dach die Gemeindeverbände Region Zürcher Oberland (RZO), Pro Zürcher Berggebiet (PZB) und Zürioberland Tourismus (ZOT) die Region gemeinsam entwickeln. Inhaltliche Schwerpunkte sind das Bike-Konzept, die 360°-Panorama-Webcam sowie Marketingplattformen für touristische Betriebe. (htr/og)