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worldskills
10.11.2017
Nationalratskommission will die «WorldSkills» in der Schweiz
Die Bildungskommission des Nationalrates (WBK) möchte die Berufsweltmeisterschaft WorldSkills in die Schweiz holen. Mit einer Motion fordert sie, dass der Bundesrat eine Kandidatur für 2023 erarbeitet.

Die WBK hat sich mit 21 zu 1 Stimme bei 2 Enthaltungen für die Motion ausgesprochen, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten. Die Minderheit lehnt die Motion aus finanziellen Gründen ab. Entscheiden wird das Parlament.

Im laufenden Jahr stand eine Bewerbung für die Durchführung der WorldSkills 2021 in Basel zur Diskussion. Schliesslich verzichteten aber die Trägerstiftung, der Bund und der Kanton Basel-Stadt wegen der Kosten darauf.

Auf Basis früherer Austragungen hatte das Schweizer Bewerbungskomitee ein Budget von 80 Millionen Franken errechnet. Davon hätte die öffentliche Hand rund die Hälfte tragen sollen; auf Basel-Stadt wären 10 Millionen und auf den Bund 30 Millionen entfallen.

Dies sei mehr als man ursprünglich erwartet habe und vor allem mehr als angesichts leerer Bundeskassen realistisch sei, teilte das Komitee im Juli mit. Auch sei der Nutzen zu klein für das duale Schweizer Berufsbildungssystem sowie die regionale und nationale Wirtschaft. 2003 hatten die WorldSkills in St. Gallen stattgefunden.

An der diesjährigen Berufsweltmeisterschaft in Abu Dhabi holte die Schweizer Delegation zwanzig Medaillen, davon elf goldene – so viele wie noch nie. Damit belegten die Schweizer in der Goldmedaillenwertung hinter China den zweiten Platz. Insgesamt waren 38 junge Berufsleute an die Weltmeisterschaft gereist. Sie massen sich mit rund 1300 Teilnehmern aus 58 Ländern (htr.ch berichtete darüber). (sda/htr/npa)

  
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