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lex koller
29.06.2017
Schweizer Hotellerie fürchtet um ausländische Investitionen
Schweizer Betriebsstätten sollen auch weiterhin von Personen im Ausland gekauft werden dürfen: Dafür spricht sich hotelleriesuisse in der Stellungnahme vom Donnerstag zur Lex Koller aus. Die Vorschläge des Bundesrates zu einer Verschärfung lehnt der Verband dezidiert ab.

In der Vernehmlassung (10. März bis 30 Juni 2017) zum Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland (BewG) hat der Bundesrat zur Diskussion gestellt, ob der Kauf von Betriebsstätten durch Personen im Ausland wieder unter die Bewilligungspflicht fallen soll. Durch die schwierige Ertragslage sei die Hotellerie auf ausländische Investitionen angewiesen, teilte hotelleriesuisse am Donnerstag mit. Der Verband lehne die aktuelle Vorlage zur Revision des BewG deshalb dezidiert ab. Sie führe für die Branche zu einer massiven Verschlechterung der Rahmenbedingungen. Ausländische Investoren würden durch die Bürokratie und zusätzlichen Hürden abgeschreckt.

Nach einer Auswertung der Fachhochschule Westschweiz (HES-SO) waren 2014 in der 5-Sterne Hotellerie 46 Prozent der Hotels in ausländischem Besitz. Oftmals tätigen Investoren aus dem Ausland grosse Investitionen, diese schaffen Arbeitsplätze und generieren Wertschöpfung. Aufgrund der Standortgebundenheit des Objektes ist diese Investition nachhaltig und die Unternehmung kann – im Gegensatz zu anderen Branchen – später nicht ins Ausland transferiert werden. Nicht zuletzt können viele für die Schweiz identitätsstiftende Hotels nur aufgrund dieser ausländischen Investitionen betrieben werden. (htr/pt)

  
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