Die Aargau Tourismus AG wurde am vergangenen Dienstag offiziell gegründet. Die vermehrt komplexen Aufgaben und das anspruchsvolle wirtschaftliche Umfeld seien verantwortlich für diesen Entscheid gewesen, wie es in einer Mitteilung heisst. In der Aktiengesellschaft sind neben den Tourismusregionen neu Verbände und weitere Unternehmen aus der Wirtschaft vertreten.

Zu den neuen Aktionären aus der Wirtschaft gehören: die Aargauische Kantonalbank, Emil Frey Classics AG,Eurobus AG, Genossenschaft Migros Aare, Indermühle Bus AG, Knecht MühleAG, Kromer AG, Max Schwarz AG, Postauto AG, Vögtlin-Meyer AG, Weingutzum Sternen. Die Verbände sind vertreten durch: Aargauer Hotelierverein, Bauernverband Aargau,Gastro Aargau.

Es gelte nach wie vor, den Aargau als vielseitigen Naherholungsraum undattraktiven Wohn- und Unternehmensstandort zu positionieren. Dank den neugewonnen Wirtschaftspartnern könnten nun Synergien geschaffen werden, diefür das Dachmarketing und somit für alle Regionen wichtig seien, heisst es weiter.

Bereits in den letzten zwei Jahren setzte Aargau Tourismus vermehrt aufKooperationen. «Dieser Weg soll nun konsequent weitergeführt werden», erklärtKathrin Scholl, Verwaltungsratspräsidentin der neu gegründetenAktiengesellschaft. Die Aktionäre seien sehr gezielt angefragt und ausgewähltworden, erklärt Kathrin Scholl. «Wir möchten Aargau Tourismus strategisch undgemeinsam mit allen Partnern weiterentwickeln», ergänzt sie.

Planungssicherheit ermöglicht Innovation
Die Partnerschaften wurden für mindestens drei Jahre abgeschlossen. Dasermöglicht der neuen Gesellschaft eine längerfristige Planbarkeit. «Wir sinduns bewusst, dass wir uns hohe Ziele gesteckt haben und freuen uns deshalbumso mehr, dass wir in so kurzer Zeit bereits so weit gekommen sind», führtKathrin Scholl aus.

Die nächsten Jahre würden aber mindestens genausointensiv, wie die letzten Monate. «Wir möchten den Partnern für ihr Engagementeinen echten Mehrwert bieten und das fordert uns täglich in unsererInnovationskraft», beschreibt Andrea Portmann, Direktorin der AargauTourismus AG, die neuen Aufgaben.

Mit Stolz stellte sie am Aargauer Tourismusgipfel in Safenwil vom Donnerstagzusammen mit dem Direktionspräsidenten der Aargauischen Kantonalbank, Pascal Koradi, eine erste Innovation vor.

«Mehr Freizeit für weniger Geld»
Zusammen mit der Aargauische Kantonalbank wurde das AKB-Freizeitportal «mehr Freizeit für weniger Geld» lanciert. Dabei profitieren Kundinnen und Kunden der AKB exklusiv von abwechslungsreichen Freizeitmöglichkeiten, Veranstaltungen, Ausflügen und Angeboten zu vergünstigten Konditionen. Dazu AKB Direktionspräsident Pascal Koradi: «Auf dem AKB Freizeitportal sind unsere Kundinnen und Kunden am richtigen Ort, wenn sie nach spannenden Freizeitangeboten suchen».

Die Plattform www.akb-freizeitportal.ch wird von den Expertinnen von Aargau Tourismus geführtund liefert neben attraktiven Freizeitmöglichkeiten zu vergünstigtenKonditionen auch interessante Ausflugstipps, immer angepasst an die Saison,die Aktualität und das Wetter, so dass der Gast nichts mehr verpasst. «Wir sindbegeistert, dass wir zusammen mit der AKB diese einmalige Plattformentwickeln durften, um die schönsten Seiten des Aargaus direkt erlebbar zumachen», freut sich Andrea Portmann.

Bereits sind diverse Projekte in der Entwicklung, ebenso werden noch weiterePartner für die Aargau Tourismus AG in den nächsten Monaten gesucht. «Wirhaben unser Ziel noch nicht ganz erreicht», erklärt Kathrin Scholl, «wir sind aberzuversichtlich, dass wir noch das eine oder andere Wirtschaftsunternehmen füruns gewinnen und diesen einen Mehrwert bieten können.» (htr/npa)