Die personalisierte Gästekarte werde jedem übernachtenden Gast beim Check-in überreicht, teilte Basel Tourismus am Dienstag mit. Die Leistungen beinhalteten unter anderem die freie Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, das kostenlose Surfen im Gäste-WiFi an 17 Hotspots sowie 50 Prozent Rabatt auf Eintritte in die Basler Museen, den Basler Zoo und das Theater Basel.

Die neue «Basel Card» sei durch die Totalrevision des GasttaxengesetzesErmöglicht worden, welche von Regierung und Parlament im Oktober 2017 mit nur zweiGegenstimmen angenommen wurde. Der Regierungsrat hatte zudem dieGasttaxe auf 4 Franken pro Nacht festgelegt, was einer Erhöhung von 50 Rappengleichkommt und die Leistungen der Gästekarte finanziert.

«Basel hat somit das schweizweit modernste Gasttaxengesetz überhaupt»,meint Daniel Egloff, Direktor von Basel Tourismus. «Ob sie nun im Hotel, in derJugendherberge, in einem B&B oder bei einem Airbnb-Anbieter übernachten –alle Gäste werden in Zukunft gleichbehandelt und entrichten eine Gasttaxe,wofür sie attraktive Leistungen erhalten», erklärt er weiter. Damit fördere BaselTourismus das Bestreben, Gäste optimal zu informieren, zu inspirieren und zuanimieren.

Mit der Lancierung der «Basel Card» werde zudem die Möglichkeit geprüft, per 2019ein zentrales Meldewesen einzuführen. Dieses würde die Prozesse zumeffizienten Datenaustausch verbessern und den administrativen Aufwand derBeherbergungsbetriebe bei der Meldung an relevante Ämter, wie demStatistischen Amt oder der Fremdenpolizei, reduzieren. (htr/pt)