Die Regierung bewilligte im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) einen Beitrag von 800'000 Franken, wie sie am Donnerstag mitteilte. Er stammt hälftig vom Bund und vom Kanton.

Weitere 200'000 Franken kommen aus dem ordentlichen Budget der kantonalen Fachstelle für Langsamverkehr. Für die verbleibenden 600'000 Franken wurde ein Gesuch bei der Innovationsstiftung des Kantons gestellt, die schon das Vorbildprojekt «graubündenBIKE» unterstützt.

Ziel des Projektes ist die Erhöhung der Wertschöpfung im Wandertourismus, wie Peter Stirnimann, Leiter der Fachstelle für Langsamverkehr, der Nachrichtenagentur sda sagte. Im Fokus stehen insbesondere Steigerungen von Logiernächten und Bergbahnfrequenzen. Dazu sollen die Angebote um das Wandern verbessert und besser kommuniziert werden.

Wandernetz straffen und verbessern
Konkret werden das 11'000 Kilometer lange Wandernetz gestrafft und der Unterhalt sowie die Qualität verbessert. Zudem sollen die Routen von Wanderern und Bikern stärker entflochten werden. Feriendestinationen werden bei der Verbesserung des Angebotes unterstützt. Und schliesslich ist die bessere Vernetzung der verschiedenen Akteure im Wander-Business ein Ziel.

Das Projekt «graubündenHIKE» orientiert sich an das vor Kurzem abgeschlossene Vorhaben «graubündenBIKE», wie Stirnimann erklärte. Letzteres sei sehr erfolgreich gewesen. Graubünden werde von Bikern nun als führender Kanton in der Schweiz gesehen und als drittbeste Bike-Destination in Europa. (sda/ad)