Meinungsführer und Entscheidungsträger sollen an dem neu geschaffenen Summit Trends beleuchten, zukunftsgerichtete Fragestellungen diskutieren und gemeinsam mit Partnern Lösungen skizzieren.

Michel Rochat, CEO der EHL Group, zeigt sich begeistert von der Idee: «In der Schweiz gibt es schon etliche wichtige Branchenveranstaltungen. Allesamt haben sie ihren speziellen Auftrag und verfolgen unterschiedliche Ziele. Ein Gipfeltreffen, das sämtliche Akteure, die Macher und die Vertreter aus dem Hospitality Business, zusammenbringt, ein solches hingegen gibt es noch nicht.» Das und die bedeutende Rolle, welche HotellerieSuisse für die Entstehung und Entwicklung der Hotelfachschule und Universität spielt, waren für Michel Rochat und die EHL ausschlaggebend, «bei dieser Initiative an vorderster Front» mitzuwirken.

Namhafte Organisationen als Träger
Neben der EHL Group konnte HotellerieSuisse in kurzer Zeit bereits weitere namhafte Organisationen als Träger des neuen Hospitality Summit gewinnen: die Hotelfachschule Thun, die Vereinigung diplomierter Hoteliers und Restaurateure (VDH), die Hotela sowie Schweiz Tourismus (ST). Die Träger unterstützen den Summit finanziell, ideell oder inhaltlich. So soll sich der Anlass rasch und breit in der Branche etablieren. ST wird insbesondere seine Expertise im inhaltlichen Bereich einbringen.

Christoph Rohn, Direktor der Hotelfachschule Thun, ist überzeugt, dass HotellerieSuisse den neuen Summit zum richtigen Zeitpunkt lanciert: «Gerade jetzt braucht es diese Bündelung der Kräfte, um die Krise mit gemeinsamen Strategien zu bewältigen.» [RELATED]

Für die VDH ist ein solcher Kongress ein Must für die Branche. Vorstandsmitglied Nicoletta Müller konstatiert: «So wie ein Ärztekongress für die Medizin, ist ein Hospitality Summit für das Gastgewerbe unverzichtbar.» Müller betont, dass durch die Ausrichtung auf den gesamten Beherbergungsmarkt alle Player angesprochen würden, und begrüsst die Bündelung der Kräfte: Der Hospitality Summit wird verschiedene bestehende Veranstaltungen integrieren oder bündeln  – wie die Galaveranstaltung «Hotelier des Jahres», die Delegiertenversammlung von HotellerieSuisse oder das Alumni-Treffen des Nachdiplomstudiums Hotelmanagement NDS.

Auch Michael Bolt, Generaldirektor Hotela, erachtet den Abschied von der «bisherigen Verzettelung der Anlässe» als besonders grossen Vorteil des neuen Hospitality Summit: «So können wir unsere Ressourcen in Zukunft gezielter einsetzen.»

Aufgrund der starken Resonanz ist HotellerieSuisse zuversichtlich, die gesamte Trägerschaft bis Mitte September 2020 kommunizieren zu können. Weitere Gespräche werden mit der Schweizerischen Gesellschaft für Hotelkredit und zwei weiteren namhaften Organisationen geführt. (htr)

Der Hospitality Summit findet erstmals am 15. und 16. Juni 2021 in der Halle 550 in Zürich-Oerlikon statt. Rund 800 Entscheidungsträger aus Hotellerie und Tourismus werden als Teilnehmende erwartet. www.hospitality-summit.ch