Für die Schweiz sieht das Seco einen Rückgang des Bruttoinlandprodukts (BIP) von 6,7 Prozent im laufenden Jahr voraus, die Produktion wird um 25 Prozent einbrechen.

2020 sei ein Rezessions-Jahr mit dem stärksten Rückgang seit der Ölkrise von 1973. Betroffen seien sowohl Import- als auch Exportbranchen. Vieles hänge vom Zustand der Handelspartner ab, darunter dem wichtigsten für die Schweiz: Deutschland.[RELATED]

Man habe nicht allen betroffenen Menschen und Unternehmen helfen können, und flächendeckende Lösungen seien auch in Zukunft nicht möglich, sagte Ineichen-Fleisch. Sie lobte indes die Zusammenarbeit mit den Sozialpartnern.

Zuerst einmal sehe sie mit Zuversicht dem nächsten Öffnungsschritt nach dem Coronavirus-Lockdown entgegen: am kommenden Montag, 11. Mai. Danach hänge alles von den Gesundheits-bezogenen Entwicklungen ab. (sda)