«Die Auslastung nimmt laufend zu. An gewissen Tagen konnten wir bereits mit zwei Bussen ab Aarau fahren», sagt Stefan Kern gegenüber des Wirtschaftstitels Handelszeitung. Kern ist Kommunikationschef bei der Andermatt Swiss Alps AG. Die Firma wird präsidiert vom ägyptischen Baulöwen Samih Sawiris.

Das Angebot ist eine Reaktion auf die Eröffnung des neuen Gotthardtunnels. Seit dessen Inbetriebnahme im Dezember 2016 müssen Andermatt-Bahnreisende ab den grossen Zentren Luzern, Zürich oder Zug bis zu dreimal umsteigen: in Arth-Goldau, Erstfeld und Göschenen. Die Situation sei nicht akzeptabel, sagten die Verantwortlichen im Skigebiet wiederholt und lancierten ein eigenes Busnetz.

Die Skibusse fahren seit dem 23. Dezember ab Aarau und Zürich nach Andermatt. Der Bus ab Aarau hält in Lenzburg und Baden. Das Fahrzeug ab Zürich macht einen Zwischenstopp in Zug. «Wir stellen fest, dass die Nachfrage aus dem Raum Mittelland grösser ist als aus dem Raum Zürich», sagt Kern.

Ab Februar fahren auch die ersten Busse ab Luzern mit Halt in Stans. «Wir haben schon einzelne Buchungen», freut sich Kern. Aber die meisten Gäste würden sich erst am Vortag entscheiden, ob und wie sie Ski Fahren gehen. «Auch die Busbuchungen sind - wie ganz generell Entscheide im Tourismus – sehr kurzfristig.» (ots/sda/npa)