Bei der letzten Vorauswahl sicherte sich Nico Kuckenburg vom Restaurant Ole Deele in Burgwedel gegen die Mitstreiter aus der gesamten D-A-CH-Region am Sonntag in der Elbarkaden Lounge der Hamburger Hafencity den Sieg und verwies Yoshiko Sato vom Panorama Restaurant Basel auf den zweiten Platz. 

Mit zweiten Rang qualifizierte sich Yoshiko Sato für den Final vom 8. Oktober auf der Ernährungsmesse Anuga. Mit ihrer Leistung in Hamburg geht sie als erste Finalistin des Live-Wettbewerbs in die Geschichte ein.

Sie glänzte mit einem eurojapanischen Fusionsmenü: Für ihr Freestyle-Dessert verwandelte die Patissière vom Panorama Restaurant Basel die klassische Schwarzwälder Kirschtorte in einen japanischen Steingarten. Entgegen dem derzeitigen «brutal-lokal-Trend» in der Gastronomie setzt die 33-Jährige zwar auf saisonale Zutaten, lässt sich dabei jedoch nicht auf Regionalität einschränken. Ihr Lebensmotto «Lächeln bringt Glück» bewahrheitete sich beim diesjährigen vierten und letzten Vorfinale des «Patissier des Jahres».

Alle guten Dinge sind Drei
Ebenfalls in der Endrunde steht nach drei Teilnahmen auch Nico Kuckenburg, Chefpatissier des 1-Sterne-Restaurants Ole Deele in Burgwedel. 2014 und 2016 schlitterte er immer knapp am Finaleinzug vorbei.

Mit seinem Freestyle-Dessert aus Hefe, Mango und Passionsfrucht, einer Freestyle-Praline aus Aprikose, Vanille und Erdnuss sowie seiner an die Natur angelehnte Interpretation des 3-Kompontendesserts aus Aloe Vera, Pfirsich und Inspiration Mandel von Valrhona überzeugte er die internationale Starjury. Laut Juror Dennis Ilies vom 3-Sterne-Restaurant The Table in Hamburg präsentierte Kuckenburg das geschmacklich, handwerklich und für das Auge beste Dessertmenü. (htr/npa)