Die Konzession umfasst die Linien «Domat/Ems-Chur-Zürich Flughafen», «Beckenried-Luzern-Gisikon-Zürich Flughafen», «Sarnen-Luzern-Sursee EuroAirport Basel» sowie «Grindelwald-Interlaken-Zürich Flughafen», teilte Flugbus.ch am Mittwoch mit.

Flugbus.ch ist ein gemeinsames Projekt der Verkehrsbetriebe Luzern AG, der Bus und Service AG mit Chur Bus, der Heggli AG, Kriens, und der Autoverkehr Grindelwald AG. Flugbus.ch bietet unter anderem dann Verbindungen an, wenn noch keine Züge oder öffentliche Busse fahren. Bereits seit 2009 besteht das Angebot auf der Linie Beckenried-Luzern-Zürich Flughafen: Jährlich werden hier in der Früh rund 1000 Passagiere befördert, Tendenz steigend.

Bedürfnisgerechte Angebote ausarbeiten
Während den Herbstferien testeten die Verkehrsbetriebe Luzern (vbl) eine neue frühe Busverbindung von der Zentralschweiz zum Flughafen Basel. Zudem läuft seit Juni ein Testbetrieb auf der Strecke Chur-Flughafen, der Ende Oktober endet. Die Busse treffen jeweils spätestens um 5 Uhr am Flughafen ein. Diese Testbetriebe würden nun ausgewertet, um anschliessend bedürfnisgerechte Angebote auszuarbeiten, wie ein Sprecher der vbl auf Anfrage sagte. Flugbus.ch will, dass die neuen Verbindungen zu den Flughäfen spätestens ab Frühling 2019 gebucht werden können.

Klar ist bis jetzt: Die Frühverbindungen ab der Zentralschweiz zum Zürich Flughafen werden bis Ende 2018 auch ausserhalb der Ferienzeit jeweils von Donnerstag bis Sonntag angeboten. Und: Ab dem 15. Dezember wird die neue Flugbuslinie Grindelwald-Zürich Flughafen in Betrieb genommen. Diese Linie umfasst aber keine Frühverbindungen. Während der Woche ist eine Fahrt täglich geplant, an den Wochenenden sind zusätzliche Verbindungen vorgesehen, wie es in der Medienmitteilung heisst. ÖV-Vergünstigungen wie Halbtax, GA oder Abonnemente und Streckenbillette sind auf dem Flugbus nicht gültig. Als Fahrzeuge werden Reisecars oder Minibusse eingesetzt. (sda/og)