Flavio Godenzi nahm den ersten Preis an der Generalversammlung des Verbands Schweizer Tourismusmanager (VSTM) stellvertretend für Graubünden entgegen. Die Jury zeigte sich vom ausgeklügelten Online-Angebot begeistert: «Mit einem ausgeklügelten Inhaltskonzept, lebhaftem Informationsaustausch mit der Fangemeinde, fantastischen Bewertungen durch die Follower und unschlagbar starker Relevanz.»

Die Destination Graubünden zeige ihren Seitenbesuchern, was sie zu bieten hat und unterstütze sie optimal bei der Ferienplanung, so die Begründung. Die volle Bandbreite an Möglichkeiten werde nicht nur ausgeschöpft, sondern auch optimal miteinander kombiniert, um den User gezielt anzusprechen. Das durchdachte Inhaltskonzept stelle hochwertigen, relevanten Content für unterschiedliche Ansprüche zur Verfügung. Über die Social Media-Kanäle mit hoher Posting-Frequenz komme es zudem zu einem lebhaften Austausch zwischen den Fans und ihrer Destination.

Basel und Zürich punkten
Auch für die Zweit- und Drittplatzierten waren die internationalen Juroren voll des Lobes. Basel überzeugte durch die gekonnte Besucherführung und zielgruppenspezifische Guides auf der Seite. «Das passt von A bis Z alles – einfach bombastisch», so die Jury. Das im vergangenen Jahr zweitplatzierte Zürich punktete durch interaktive Elemente, viele Informationen und Funktionen sowie mit einem Live-Chat, kombiniert zu einem stimmigen Online-Auftritt.

Der Globonet eTourism-Award
In diesem Jahr ging der Globonet eTourism-Award in die sechste Runde. Die seit 2011 bestehende Kooperation zwischen der Fachhochschule Westschweiz, der Hochschule Luzern, dem Verband Schweizer Tourismusmanager (VSTM) und der Online-Marketing-Agentur Globonet kürt einmal im Jahr Schweizer Tourismusdestinationen, die sich im Umgang mit elektronischen Medien bewährt haben. Das Event findet traditionell während der VSTM-Generalversammlung statt - in diesem Rahmen jedoch nun zum letzten Mal, da die Zusammenarbeits-Vereinbarung ausgelaufen ist.

Seit Monaten ermittelte das Forschungsteam um Dr. Andreas Liebrich an der Hochschule Luzern die zehn Spitzenreiter aus mehr als 450 Destinationen – in die Analyse wurden traditionsgemäss automatisch alle Tourismusorganisationen der Schweiz miteinbezogen. Anhand eines mehrstufigen Evaluationsverfahrens mit einem breiten Kriterienkatalog in den Bereichen Webseitenintegration, E-Newsletter, Social Media und E-Mail wurden die Organisationen auf Herz und Nieren geprüft, bevor man die zehn Nominierten der zwölfköpfigen internationalen Jury vorlegte. Aus der qualitativen Beurteilung der Experten gingen die drei Preisträger hervor. (htr/pt)