Die Regierung gewährt dem Verein GraubündenVIVA im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) einen Beitrag von maximal 4,73 Millionen Franken, davon wird die Hälfte vom Bund getragen. Für die Umsetzung des Programms sind Gesamtkosten von rund 17,5 Millionen Franken veranschlagt.

Authentischer Genuss und bewusste Ernährung sind globale Megatrends. Durch die Positionierung von Graubünden als Hochburg der alpinen Genusskultur will der Verein GraubündenVIVA Umsätze und Wertschöpfung im Tourismus und in der Landwirtschaft steigern.

Die Aktivitäten von «GraubündenVIVA» sind nicht nur auf Gäste ausgerichtet, sondern sollen auch mithelfen, das Bewusstsein von Einheimischen für die Bedeutung von regionalen Produkten und touristischen Potenzialen zu stärken, wie die Bündner Regierung in einer Mitteilung festhält.

Erste Aktivitäten bereits in der Pipeline
In den letzten zwei Jahren wurden im Auftrag des Kantons bereits umfangreiche Vorarbeiten geleistet. Die nun vorliegenden Grundlagen zeigen auf, wie Wirtschaftspartner, Verbände und Organisationen in die breit abgestützte Umsetzung eingebunden werden können und zur Finanzierung der gemeinsamen Aktivitäten beitragen. Auch eine weiterhin enge Zusammenarbeit mit «alpinaVERA» und der kantonalen Marketingorganisation Graubünden Ferien ist vorgesehen.

Lanciert wird das mehrjährige Programm bereits ab Mai 2018 mit verschiedenen Ouvertüren-Formaten in Graubünden und ausserhalb des Kantons, wie der Verein nach dem positiven Regierungsbeschluss zur finanziellen Unterstüzung schreibt. Als Höhepunkt des Programms soll dann von Mai 2019 bis Oktober 2020 eine Vielzahl von Aktivitäten in fünf Erlebnisräumen quer durch den Kanton Graubünden stattfinden.


Graubünden VIVA
Zu den rund 100 Vereinsmitgliedern zählen alpinaVERA,Allegra Passugger Mineralquellen AG, Bio Grischun, der Bündner Bauernverband, der BündnerGewerbeverband, GastroGraubünden, Graubünden Ferien, graubündenHOLZ, die GraubündnerKantonalbank, hotelleriesuisse Graubünden, die Rhätische Bahn und Postauto Graubünden, derVerband Bündner Fleischfabrikanten sowie zahlreiche Produzenten, Unternehmen undEinzelpersonen. Als Medienpartner konnten die Somedia sowie Gammeter Media (St. Moritz)gewonnen werden. (htr/npa)