Trotz angespannter Lage an den Finanzmärkten, niedrigem Zinsumfeld und entsprechendmageren Anlagerenditenkann die Hotela auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2015 zurückblicken. Währenddie AHV- und die Familienausgleichskasse ihre Kundenzahlen steigerten, konnten die Kranken- unddie Unfallversicherung ihre Jahresergebnisse deutlich verbessern. Einzig die Anlageresultateliessen zu wünschen übrig, wie die Organisation am Freitag mitteilt. «Wir bewegen uns in einem wirtschaftlich anspruchsvollen undgesetzlich stark reglementierten Umfeld. Umso wichtiger ist es, dass wir unseren Kunden miterstklassigen Dienstleistungen einen Mehrwert bieten», hält Hotela-Generaldirektor Michael Boltfest.

2015 hat die Hotela in verschiedenen Bereichen – etwa beim Krankentaggeld und derVorsorgestiftung – ihre Leistungen erweitert. Als Non-Profit-Organisation legt sie grossen Wert auffaire Konditionen und nachhaltig günstige Prämien. Um auch geografisch noch näher bei denKunden zu sein, hat das Unternehmen 2015 sein Beraterteam neu aufgestellt.

Alle fünf Jahre haben Unternehmen die Möglichkeit, ihre AHV- und Familienausgleichskassezu wechseln. 2015 war ein solches «Flugjahr». Das Ziel, 2015 neue Kunden zu gewinnen, hat die Hotela erreicht: Der Hotela AHV-Ausgleichskasse waren Ende Jahr 3‘586 Betriebeangeschlossenen. Dies entspricht einem Plus von 42 Betrieben gegenüber dem Vorjahr. Die Hotela Familienausgleichskasse zählte Ende Jahr 3‘640 Betriebe. Das sind 52 mehr als2014.

Die Hotela-Krankenkasse konnte ihr Ergebnis von 1,4 Millionen auf 3,4 Millionen Franken steigern. Das Operative Ergebnis konnte um 543'000 Franken auf 289'000 Franken verbessert werden. Währenddessen stieg auch bei der Hotela Versicherungen AG das Ergebnis – von 1 Million auf 2,5 Millionen Franken. Das Bruttoergebnis liegt mit 97'000 Franken dabei leicht unter dem Vorjahresergebnis (126'000 Franken).

Bei der Hotela Vorsorgestiftung wirkten sich die Turbulenzen an den Anlagemärkten auf die Anlagerendite(-0,47 Prozent) aus. Der Deckungsgrad lag per Ende 2015 bei 99 Prozent. Dank des tiefenRentneranteils von 5,7 Prozent und des niedrigen Durchschnittsalters der Versicherten von 34Jahren sei die Struktur der Vorsorgestiftung weiterhin ausgezeichnet, so die Mitteilung. (htr/it)