Die Meldung zur Kurtaxen-Vereinbarung zwischen dem Freiburger Tourismusverband und Airbnb enthielt einen Fehler: Eine Vereinbarung zwischen Airbnb und dem Kanton Freiburg wird derzeit verhandelt, ist aber noch nicht unterschrieben. Der Freiburger Tourismusverband sowie Airbnb haben eine Aussage gegenüber Radio Freiburg am Donnerstag richtiggestellt.

In der Richtigstellung des Freiburger Tourismusverbandes steht, die Gespräche mit Airbnb seien sehr konstruktiv und beide Seiten seien am baldigen Abschluss einer gemeinsamen Vereinbarung interessiert. Aufgrund einer beidseitigen Vertraulichkeitsvereinbarung könnten zu weiteren Details jedoch zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Informationen geliefert werden.

Airbnb-Sprecherin Isabelle Klot sagt zu den laufenden Abklärungen: «Airbnb hat weltweit mit über 340 Städten und Gemeinden bereits Vereinbarungen zur Einhebung der Kurtaxe geschlossen. Wir würden uns freuen, auch mit dem Kanton Freiburg eine solche Vereinbarung abzuschließen, um sowohl für die Verwaltung, als auch für die Gastgeber den bürokratischen Aufwand zu verringern.» Eine entsprechende Rückmeldung seitens des Kantons stehe allerdings noch aus.

Die Internetplattform für private Ferienunterkünfte soll künftig von ihren Kunden Kurtaxen erheben und diese dann an den Kanton abführen. Freiburg wäre nach Zug der zweite Schweizer Kanton mit einer solchen Einigung. «Die Verhandlungen waren zäh und dauerten über ein Jahr», sagte der Direktor des Freiburger Tourismusverbands, Pierre-Alain Morard, am Mittwoch gegenüber Radio Freiburg. Man wolle alle Anbieter von Unterkünften gleich behandeln und Airbnb sei einer von ihnen, sagte er. Der Streit um die Kurtaxen in der Schweiz dauert bereits seit Jahren. Insbesondere die Hotels fordern gleich lange Spiesse für professionelle und private Wohnungs- und Zimmeranbieter. (sda/htr/og)