Die Einführung von Kurzarbeit soll vorübergehende Beschäftigungseinbrüche ausgleichen und die Arbeitsplätze erhalten, wie der Website des Seco zu entnehmen ist.  Mit der Kurzarbeitsentschädigung biete die Versicherung den Arbeitgebern eine Alternative zu drohenden Entlassungen. Der Arbeitgeber spare damit die Kosten der Personalfluktuation und behalte die kurzfristige Verfügbarkeit über die Arbeitskräfte.

Aktuelle Informationen zur Anspruchsberechtigung auf Kurzarbeit gibt das Seco hier.

Die neusten Entwicklungen in der Branche
Schweiz Tourismus und HotellerieSuisse informieren laufend über die neusten Vorkehrungen und Massnahmen in der Tourismusbranche:
Updates Schweiz Tourismus
Updates HotellerieSuisse

Auch der Verband HotellerieSuisse hat am Dienstag Empfehlungen für seine Mitglieder verschickt: Mit gewissen Einschränkungen könne das Instrument der Kurzarbeitsentschädigung (KAE) in der Hotellerie eingesetzt werden. Dies gelte für Arbeitnehmende, deren normale Arbeitszeit verkürzt oder ganz eingestellt wird. Nicht möglich sei eine Kurzarbeitsentschädigung hingegen, wenn in einem Betrieb die Präsenzzeit der Arbeitnehmer unverändert bleibt, die zu verrichtenden Arbeiten jedoch abnehmen.

Voranmeldungen von Kurzarbeit muss der Arbeitgeber mindestens zehn Tage vor Beginn der Kurzarbeit schriftlich bei der zuständigen Kantonalen Amtsstelle (KAST) einreichen. Diese wird zudem allfällige Fragen zum Anspruch auf KAE beantworten. Zuständig für die Bearbeitung der Voranmeldung ist die KAST des Kantons, in dem sich der Betrieb oder die Betriebsabteilung befindet.
 
Weitere Fragen und Antworten zum Coronavirus von HotellerieSuisse.

Das Bundesamt für Gesundheit BAG hat neue Hygiene- und Verhaltensregeln aufgeschaltet. (htr/pt)

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