Eine Million Logiernächte ging auf das Konto der inländischen Gäste, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Dies entspricht einem Plus von 2,8 Prozent. Bei den ausländischen Gästen beträgt die Zunahme 3,7 Prozent. Wieder etwas mehr Besucherinnen und Besucher kamen aus Deutschland.

Die Deutschen bescherten den Schweizer Hotels mit 31'000 zusätzlichen Logiernächten (+11,4 %) die stärkste absolute Zunahme gegenüber April 2013. Ebenfalls schliefen 21,5 % Prozent mehr Chinesen, Gäste aus den Golfstaaten (+32,4 %) und indische Besucher (+28,8 %) in Schweizer Beherbergungsbetrieben. Weniger Besuche gab es von Gästen aus den Vereinigten Staaten, Russland und Japan.

Für einen aussagekräftigen Vergleich mit dem Vorjahr muss man aber Ostern wegdenken, denn im Vorjahr lagen diese Feiertag im März. Betrachtet man die Monate März und April zusammen, wurden 1,5 Millionen Logiernächte registriert. Das sind 1,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (März und April 2013).

Zunahme in den Bergregionen
Sieben der dreizehn Tourismusregionen wiesen im April 2014 gegenüber April 2013 eine Logiernächtezunahme auf. Die markantesten Anstiege wurden in den Bergregionen festgestellt. Das Wallis verzeichnete das stärkste absolute Logiernächtewachstum. Dieses umfasste 48'000 zusätzliche Logiernächte (+22,9 %). Es folgen das Berner Oberland und Graubünden mit einem Plus von 28'000 (+17,5 %) beziehungsweise 25'000 Logiernächten (+17,3 %). Das Tessin verbuchte 22'000 zusätzliche Logiernächte (+11,7 %).

Demgegenüber verzeichnete die Region Basel mit einem Minus von 29'000 Einheiten (-20,1 %) den deutlichsten absoluten Logiernächterückgang. Es folgen die Region Zürich mit einer Abnahme von 22'000 Logiernächten (-5,2 %) und die Region Bern mit 12'000 Einheiten weniger (-9,6 %).

Wintersaison: inländische und ausländische Logiernächtezahl steigend
Über die gesamte Wintersaison, die von November bis April dauerte, wurden 15,6 Millionen Übernachtungen registriert – das entspricht einem Plus von 0,9 Prozent (+141'000 Logiernächte) gegenüber derselben Vorjahresperiode.

Mit insgesamt 7,2 Millionen Logiernächten nahm die inländische Nachfrage leicht zu (+0,2 % / +11'000 Einheiten). Die ausländischen Gäste verzeichneten 8,4 Millionen Logiernächte und damit eine Steigerung um 1,6 % (+130'000 Einheiten).

Starke Wintersaison für Genf
Neun der dreizehn Tourismusregionen wiesen in der Wintersaison 2013/2014 gegenüber der Wintersaison 2012/2013 eine Logiernächtezunahme auf. Genf verzeichnete das stärkste absolute Logiernächtewachstum. Dieses umfasste 57'000 zusätzliche Logiernächte (+4,5 %). Es folgen das Berner Oberland und die Region Luzern/Vierwaldstättersee mit einem Plus von 43'000 (+3,0 %) bzw. 20'000 Logiernächten (+1,6 %). Die Region Basel verbuchte 15'000 zusätzliche Logiernächte (+2,2 %). Auch Graubünden registrierte ein leichtes Plus (+8800 / +0,3 %). Im Wallis stieg die Logiernächtezahl ebenfalls leicht an (+1900 / +0,1%).

Demgegenüber verzeichnete die Region Zürich mit einem Minus von 13'000 Einheiten (-0,6 %) den deutlichsten absoluten Logiernächterückgang. Es folgt die Region Bern mit einer Abnahme von 12'000 Logiernächten (-2,0 %).(htr/npa)