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Dossier: Tourismuspreis

Dossier: Tourismuspreis

Milestone 2020

Der Milestone 2020 ist lanciert. Noch nie war Innovation im Tourismus so wichtig wie jetzt.

Hackathon

Milestone Innovation Festival – darum geht es

Am zweitägigen Hackathon des Milestone Innovation Festivals werden innovative Ideen, Prototypen und Lösungen für den Schweizer Tourismus gesucht. Wie das funktioniert, erklären wir hier.

Mit dem Milestone Innovation Festival schafft der Schweizer Tourismuspreis Milestone eine digitale Spielwiese für Innovationen, neue Produktideen, Angebote und Kooperationen. Eingeladen zum Festival sind Touristiker, Hoteliers, Gäste, Studierende, Lernende und Interessierte, die ein neues touristisches Produkt oder Projekt entwickeln und umsetzen möchten.

Die entsprechenden Challenges (Fragestellungen), zu denen die Lösungsansätze realisiert werden, können ab sofort auf der Webseite eingegeben werden. Die Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme wird noch kommuniziert.

Milestone Innovation Festival 2020
Weitere Informationen und FAQS zum Milestone Innovation Festival und den Hackathon finden Sie unter:
innovationfestival.ch/faq

Im Rahmen des zweitägigen sogenannten Hackathons vom 13. und 14. August schalten sich die Teilnehmenden virtuell auf einer Plattform zu. In Teams, die vor dem Event gebildet werden, suchen sie gemeinsam während 30 Stunden Lösungen für die eingegebenen Ideen und Challenges.

Welche Hilfsmittel die Teams für die Ausarbeitung ihrer Projekte wählen, steht ihnen frei. Während der gesamten Dauer des Hackathons stehen die Veranstalter mit Rat und Tat zur Seite. Ausserdem können die Projektgruppen auf Unterstützung von Mentoren zurückgreifen.

Am Schluss werden die ausgearbeiteten Ergebnisse über die Plattform präsentiert.

Challenges und Fragestellungen jetzt eingeben unter: innovationfestival.ch.

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Save the Date

Milestone Innovation Festival mit Tourismus-Hackathon

Am neu lancierten Milestone Innovation Festival werden im Rahmen eines Online-Hackathons neue innovative Ideen, Prototypen und Lösungsansätze für den Schweizer Tourismus erarbeitet.

Der Schweizer Tourismuspreis Milestone ist vor allem bekannt durch den jährlichen Wettbewerb und die Preisverleihung im November als Höhepunkt. Daneben organisiert der Milestone seit Jahren einen zusätzlichen Event zur Beförderung der Innovationskraft der Branche. In diesem Jahr wird nun neu der Milestone Innovation Festival lanciert.

Mit diesem neuen Format schafft der «Milestone» eine Plattform, auf der Tourismusanbieter, Hoteliers, Gäste, Studierende, Partner und viele weitere kreative Köpfen gemeinsam an einem Hackathon innert 30 Stunden neue Ideen entwickeln. Der Event ist eine virtuelle Veranstaltung, die ausschliesslich über digitale Hilfsmittel stattfindet. Die Teilnehmenden diskutieren und tauschen sich über das webbasierte Instant-Messaging-Tool Slack sowie eine online geführte Videokonferenz (Zoom) aus.

Am zweitätigen Milestone Innovation Festival 2020  werden neue innovative Ideen, Prototypen und Lösungsansätze – digital und analog  – für den Schweizer Tourismus gesucht. Am Hackathon teilnehmen können Touristiker, Hoteliers, Gäste, Studierende, Lernende und viele mehr, die gemeinsam Ideen auf die neue Ausgangslage generieren wollen: «Wie kann sich der Tourismus entwickeln und verändern, um langfristig erfolgreich zu sein?»

Der Event findet vom 13. bis 14. August statt. Reservieren Sie sich schon heute dieses Datum oder melden sie sich hier für den Newsletter an. Weitere Informationen folgen bald auf htr.ch

Der Milestone Excellence in Tourism steht für Innovation, fördert den Transfer von Know-how und steigert die Attraktivität der Destination Schweiz sowie die Publizität für die Tourismuswirtschaft. (htr)

Milestone 2020

«Ich halte den Tourismus für sehr widerstandsfähig»

Jean-François Roth, neuer Präsident der Milestone-Jury, über sein Verständnis von guter Innovation und den Tourismus nach der Corona-Pandemie.
«Der Milestone 2020 soll das Signal zu einem Neustart geben, zu einer Erneuerung des Tourismus.»
«Der Milestone 2020 soll das Signal zu einem Neustart geben, zu einer Erneuerung des Tourismus.» Bild: Thomas Plain
Bild: Thomas Plain
Urs Wohler.
Urs Wohler.
Nathalie Seiler-Hayez.
Nathalie Seiler-Hayez.
André Lüthi.
André Lüthi.
Nadia Fontana-Lupi.
Nadia Fontana-Lupi.
Thomas Steiner.
Thomas Steiner.
Monika Bandi Tanner.
Monika Bandi Tanner.

Die Corona-Krise bestimmt derzeit unser Leben. Wie geht es Ihnen persönlich?

Danke, mir geht es gut! Ich erlebe die Quarantäne auf dem Land, was bei schönem Wetter nicht unangenehm ist. Allerdings habe ich weiterhin grosse Lust, mich wie vor der Krise frei zu «bewegen».

Sie waren während zwölf Jahren Präsident von Schweiz Tourismus. Haben Sie sich ein solches Schreckensszenario je vorgestellt?

Ich habe die Aufhebung des Mindestkurses und die Stärkung des Frankens erlebt, auch die Störung des Luftverkehrs durch einen isländischen Vulkan und noch vieles mehr. Aber ein Szenario wie das einer Pandemie, die der ganzen Welt zusetzt und den Tourismus in die Knie zwingt, war vor ein paar Wochen noch nicht einmal vorstellbar!

Jean-François Roth wurde in Courtételle, Kanton Jura, geboren. Er absolvierte den Bachelor of Arts und Bachelor of Law an der Universität Fribourg, danach Zulassung als Rechtsanwalt im Jura. Er war zehn Jahre lang als Rechtsanwalt tätig und trat in die Politik ein (Jura-Parlament, Ständerat, Jura-Regierung), wo er während 30 Jahren öffentliche Ämter bekleidete. Jean-François Roth war unter anderem während zwölf Jahren Präsident von Schweiz Tourismus (2007–2019), Präsident von Radio Television Suisse Romande, Mitglied und danach Vizepräsident des Verwaltungsrats der SRG SSR (2006–2019). Seit 2006 ist er Präsident der Lotterie- und Wettkommission (Regulierung des Glücksspiels).
comlot.ch

Wird die Tourismuswelt nach Corona noch dieselbe sein wie zuvor?

Ich halte den Tourismus mit seinen vielen mutigen und dynamischen Akteuren für sehr widerstandsfähig. Ich glaube an seine Fähigkeit, wieder auf die Beine zu kommen. Die Leute werden immer Lust auf Entdeckungen und Reisen haben. Diese wird nach der Krise wieder aufleben, doch ist es wahrscheinlich und sogar wünschenswert, dass der Imperativ eines nachhaltigeren Tourismus nach dieser Pandemie noch weit grössere Bedeutung erhalten wird.

Der Tourismuspreis Milestone zeichnet seit über 20 Jahren nachhaltig erfolgreiche Innovationen im Schweizer Tourismus aus. Was bedeutet der Begriff Innovation für Sie?

Ich glaube, man muss vor allem vermeiden, ein banales Allerweltsthema daraus zu machen. Mehr denn je muss jetzt jeder touristische Dienstleister innovieren. Das heisst, er muss Massnahmen ergreifen, um sich auf dem Markt zu positionieren, indem er den Mehrwert seines Angebots optimiert, also dessen Komfort – Convenience – laufend verbessert. Innovationsgeist im Tourismus heisst, sich am Gast zu orientieren und ihm die Angebote und Produkte zu bieten, die dessen Wünschen optimal entsprechen.

Welche Innovationen der Tourismusbranche haben Sie in den vergangenen Jahren besonders beeindruckt?

Die Einführung der digitalen Tools in der gesamten Branche, um den Gästen immer mehr Appetit auf die Schweiz zu machen und sie zum Konsumieren unseres hochwertigen Angebots anzuregen.

Welche Fähigkeiten braucht die Tourismusbranche jetzt ganz besonders?

Ich glaube, dass die sehr schwer getroffene Branche vor allem die Beharrlichkeit und die Dynamik ihrer Akteure braucht, deren Fähigkeit zur Zusammenarbeit an gemeinsamen Projekten und deren unbeugsamen Willen, nach der Krise wieder aufzustehen.

Was wünschen Sie sich vom Milestone des Jahrgangs 2020?

Der Milestone 2020 soll das Signal zu einem Neustart geben, zu einer Erneuerung des Tourismus, und gleichzeitig das Vertrauen der Akteure des Tourismus in ihre Zukunft zum Ausdruck bringen. Er soll zu einer Demonstration ihres Mutes werden!

Jean-François Roth übernimmt das Präsidium für vorerst zwei Jahre. Er tritt die Nachfolge von Alt-Bundesrätin Ruth Metzler Arnold an, die während vier Jahren der Milestone-Jury vorstand.[DOSSIER]


Sieben Persönlichkeiten entscheiden über Nominationen und Gewinner. 

Urs Wohler, Geschäftsführer Niesenbahn AG
Urs Wohler wohnt in Spiez, ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Er absolvierte die Ausbildung zum eidg. dipl. Tourismusexperten sowie ein Nachdiplomstudium an der Tourismusfachschule Siders. Nach Vals (lokale Tourismusorganisation) und Graubünden Ferien in Chur war er in Scuol für den Aufbau der DMO Scuol Samnaun Val Müstair mitverantwortlich (2005 bis 2016). Seit 2017 führt er die Niesenbahn AG im Berner Oberland. Seine Kompetenzen sind Governance, Führung, Systementwicklung, Nachhaltigkeit und Marketing. [IMG 2]
niesen.ch

Nathalie Seiler-Hayez, Geschäftsführerin Beau-Rivage Palace, Lausanne
Seit 2015 leitet Nathalie Seiler-Hayez das Luxushotel Beau-Rivage Palace in Lausanne-Ouchy. Die Absolventin der Ecole Hôtelière de Lausanne, wo sie von 2015 bis 2017 auch Mitglied des Verwaltungsrats war, begann ihre berufliche Karriere im Hotel Lutetia in Paris. 1999 liess sie sich in New York nieder und perfektionierte ihre Fähigkeiten bei grossen Hotelgruppen wie Rosewood Hotels & Resorts und Concorde Hotels. 2004 übernahm sie die Rolle der Geschäftsführerin des Radisson Hotels Champs-Elysées und inszenierte 2007 die Eröffnung des Regent Grand Hotels in Bordeaux. 2010 konnte die Schweizerin dem Ruf Londons nicht widerstehen und übernahm die Leitung des «Connaught». 2018 wurde Nathalie Seiler-Hayez beim Karl-Wild-Hotelrating (2018) mit dem Titel «Hotelière des Jahres» ausgezeichnet. [IMG 3]
brp.ch

André Lüthi, VR-Präsident und CEO der Globetrotter Group
Der Berner Unternehmer ist seit 2009 Mitbesitzer, VR-Präsident und CEO der Globetrotter Group mit ihren insgesamt 14 Marken. 2012 erhielt er den renommierten Unternehmerpreis «Entrepreneur Of The Year». Zudem sitzt der eidgenössisch diplomierte Tourismusexperte unter anderem im Verwaltungsrat von BE! Tourismus und ist Vorstandsmitglied des Schweizer Reiseverbandes. [IMG 4]
globetrotter.ch

Nadia Fontana-Lupi, Direktorin Mendrisiotto Turismo
Die Tourismusdirektorin in Mendrisio war bis 2014 im Vorstand von Ticino Turismo. Zuvor war Lupi während 20 Jahren bei den Schweizer Fluggesellschaften Swissair, Crossair und Swiss für die Märkte Tessin, Italien und Spanien im Verkauf und Marketing tätig. Seit mehreren Jahren ist sie in verschiedenen schweizerischen Tourismusgremien engagiert und Mitglied im Vorstand der Grand Tour of Switzerland sowie Vizepräsidentin des World Heritage Experience Switzerland (WHES). [IMG 5]
mendrisiottoturismo.ch

Thomas Steiner, Tourismusexperte und Direktor Bulliard Immobilier
Thomas Steiner widmet seine Karriere seit über 20 Jahren dem Tourismus. Der promovierte Wirtschaftsinformatiker unterrichtete an der Universität Lausanne und später an der HES-SO Wallis. 2007 wurde er zum Direktor der Tourismusfachschule Siders ernannt, von 2009 bis 2011 leitete er die Abteilung Wirtschaft und Dienstleistungen der HES-SO Wallis. 2011 tauschte er die Theorie mit der Praxis und übernahm die Leitung der Union Fribourgeoise du Tourisme (UFT), für die er die «Vision 2030» mitverfasst hat. Sein Beitrag zum Lean Destination Management wurde mehrfach ausgezeichnet. 2017 übernahm Thomas Steiner die Generaldirektion von Bulliard Immobilier in Freiburg. Seit 2020 ist er Vorstandsmitglied von Schweiz Tourismus. [IMG 6]
bulliard.ch

Monika Bandi Tanner, Co-Leiterin Forschungsstelle Tourismus (CRED-T), Universität Bern
Die Bernerin ist seit 2012 Leiterin der Forschungsstelle Tourismus (CRED-T) im Center for Regional Economic Development an der Universität Bern. Zuvor arbeitete sie als Hilfsassistentin und später als wissenschaftliche Assistentin am Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus (FIF) bei Hansruedi Müller. Ihr Studium in Volkswirtschaft, Psychologie und Betriebswirtschaft absolvierte sie an den Universitäten Bern und Bergen (NO). Im Doktorat beschäftigte sie sich mit den Kultur- und Kongresszentren und deren tourismus- und regionalökonomischen Bedeutung. [IMG 7]
cred-t.unibe.ch

Milestone 2020

So wichtig wie heute war Innovation noch nie

Die Krise ist gewaltig. Doch diese Branche wird zum Erfolg zurückzufinden. Mit der heutigen Ausschreibung ist der Innovationspreis Milestone 2020 lanciert.

Die Corona-Pandemie hat auch den Schweizer Tourismus in Schockstarre versetzt. Doch schon während des Lockdown haben sich Hoteliers und Touristiker auf die Suche nach Lösungen gemacht. Wie Covid-19 den Tourismus weltweit und regional verändert, wird sich weisen. Doch Veränderungen wird es geben. Wer abwartend darauf hofft, es werde sich schon alles wieder einrenken, gehört mittelfristig zu den Verlierern.

Schon immer war es für diese von äusseren Einflüssen stark abhängige und ständig dem Wettbewerb ausgesetzten Branche existenziell wichtig, sich mit nachhaltig erfolgreichen Innovationen ständig weiterzuentwickeln. Unterstützt wird sie dabei vom Milestone. Der vor 21 Jahren von der htr hotel revue und HotellerieSuisse ins Leben gerufene Wettbewerb zeichnet innovative Projekte aus, die nachhaltig erfolgreich umgesetzt wurden. Sie dienen innerhalb der Branche als Best Practice und rücken den Schweizer Tourismus in der breiten Öffentlichkeit ins gute Licht. Seit Anbeginn wird der Milestone vom Staatssekretariat für Wirtschaft Seco im Rahmen von Innotour unterstützt.

Das sind die Neuerungen beim Schweizer Tourismuspreis
> Vereinfachung Das Bewerbungsverfahren wurde vereinfacht und benötigt weniger Zeitaufwand.
> Nachwuchs In der Kategorie «Nachwuchs» können sich neben Einzelpersonen auch Teams bewerben.
> Sonderpreis Eine innovative Reaktion auf die Corona-Krise wird mit einem Preis im Wert von 3000 Franken ausgezeichnet.
> Neu in der Jury Hotelière Nathalie Seiler-Hayez und Touristiker Urs Wohler ersetzen Jürg Balsiger und Daniel F. Lauber.
> Scouting Hochschulen und der VSTM unterstützen den Milestone bei der Entdeckung preiswürdiger Innovationen.

Nun wird es für Unternehmer und Unternehmen in den Destinationen und im Gastgewerbe also noch wichtiger, innovativ zu denken und zu handeln, indem sie zum Beispiel Prozesse neu denken oder sich für neue Projekte zusammenschliessen. Viele Innovationen wurden in jüngster Zeit umgesetzt, die die Corona-Krise überdauern werden. Sie verdienen es, ins Schaufenster gestellt zu werden. Und sie sind vielleicht eine Nomination oder gar einen der prestigeträchtigen Milestone-Steine wert.

Ein Sonderpreis für eine clevere Antwort auf die Corona-Krise
Wie es sich für einen Innovationspreis gehört, gibt es beim Wettbewerb auch in diesem Jahr einige Neuerungen. So wurde das Bewerbungsverfahren vereinfacht. Wer sich mit seinem Projekt für die Hauptkategorie «Innovation» oder den Nachwuchspreis bewirbt, benötigt hierfür deutlich weniger Zeitaufwand. Beim Nachwuchs ist es nun möglich, sich auch als Team zu bewerben. Teilnehmen können eine oder mehrere junge Personen unter 35 Jahren mit einem aussergewöhnlichen Leistungsausweis in Tourismus, Hotellerie und Gastronomie, die in jüngster Zeit mit der erfolgreichen Umsetzung eines Projektes, einer Aktion oder einer Initiative reüssierten. Nicht bewerben kann man sich für die Kategorie «Premiere». Der Preis, der eine mutige Innovation mit grossem Entwicklungspotenzial belohnt, wird von der Jury an einen Bewerber aus der Kategorie «Innovation» vergeben. Nicht selbst bewerben kann man sich auch weiterhin für den Milestone für das Lebenswerk.

Scouting: Diese Institutionen unterstützen den Wettbewerb:
Ecole hôtelière de Lausanne (EHL) vertreten durch Zina Singer
Fachhochschule Graubündenvertreten durch Andreas Deuber
HES-SO Wallis/Valais vertreten durch Roland Schegg
Hochschule Luzern (HSLU) vertreten durch Jürg Stettler
Hotelfachschule Thun vertreten durch Janine Rüfenacht
IST Höhere Fachschule für Tourismusvertreten durch Hanna Rychener
Verband Schweizer Tourismusmanager (VSTM) verteten durch Tiziano Pelli

Zu den Kategorien «Innovation», «Premiere» und «Nachwuchs» mit einer Preissumme von insgesamt 32'500 Franken sowie der Auszeichnung für das Lebenswerk kommt in diesem «Corona-Jahr» ein einmaliger Sonderpreis hinzu. Damit zeichnen die Ausrichter des Preises, htr hotel revue und HotellerieSuisse, eine spontan aus der Not geborene Initiative oder Massnahme aus, die das Potenzial zu nachhaltigem Erfolg hat. Der Sonderpreis ist mit 3000 Franken dotiert.

Ebenfalls neu in diesem Jahr: Sechs Bildungsinstitute sowie der Verband Schweizer Tourismusmanager helfen mit, in der Rolle von Scouts auszeichnungswürdige Innovationen zu erspähen. Sie melden ihre Entdeckungen der Milestone-Geschäftsstelle, welche wiederum mit den Innovatoren Kontakt aufnimmt, um sie von der Teilnahme am Wettbewerb zu überzeugen. Wichtig: Die Scouts fällen keine Vorentscheide über Nominierungen und Preisträger. Das ist und bleibt Sache der siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz des neuen Präsidenten Jean-François Roth. [DOSSIER]

htr-milestone.ch

So bewerben Sie sich für die beiden Kategorien Innovation und Nachwuchs
> Gehen Sie auf htr-milestone.ch
> Klicken Sie auf Bewerbung
> Loggen Sie sich ein oder erstellen Sie ein Log-in
> Erfassen Sie eine neue Bewerbung für die Kategorie «Nachwuchs» oder «Innovation». Neben den Kontaktdaten gilt es, sechs (Nachwuchs) resp. sieben Fragen (Innovation) möglichst prägnant zu beantworten. Komplettieren Sie die Bewerbung mit Bildmaterial und in der Kategorie «Innovation» zusätzlich mit Kennzahlen zum kommerziellen Erfolg
> Bis zum 21. August müssen alle Informationen erfasst und die Bewerbung eingereicht sein
> Ob Ihr Projekt zu den Nominierten gehört, erfahren Sie am 17. September
Bei Fragen steht Ihnen Anja Peverelli, Geschäftsführerin Milestone, gerne zur Verfügung. info@htr-milestone.ch oder 031 370 42 14

Gery Nievergelt

Meinung

Setzen wir gemeinsam weitere Meilensteine!

Innovation im Tourismus ist wichtiger denn je. Wir werden sie auch dieses Jahr auszeichnen und gebührend feiern.

Der Wert eines Preises Ob wir wie vorgesehen am 10. November im Kursaal Bern vor 700 Gästen die diesjährige Milestone-Preisverleihung durchführen können, steht noch in den Sternen. Wir hoffen es, hätte es die Branche doch so sehr verdient, am Ende dieses schlimmen Jahres ein starkes Lebenszeichen auszusenden und gemeinsam auf eine bessere Zukunft anzustossen. Nun, wir werden so oder so Wege finden, die Gewinner des Schweizer Tourismuspreises gebührend zu feiern. Und von einer Schlussfeier hängt der Wert des Milestone schlussendlich nicht ab. Unsere Verpflichtung ist es, die Innovationskraft im Tourismus zu befördern und sichtbar zu machen. Helfen Sie mit, dass dies auch in Zeiten von Corona möglich bleibt. Bewerben Sie sich jetzt erst recht mit Ihren erfolgreich umgesetzten innovativen Projekten für den Milestone 2020!

Was ist Innovation? Natürlich wird auch diesmal die Frage auftauchen, was denn nun eine echte Innovation sei und was nicht, und natürlich wird es wieder Stimmen geben, die monieren, dass es in der Tourismusbranche an grossen Würfen mangle. Und ich werde wieder argumentieren, dass wir nicht über die Ressourcen für sündhaft teure Produktinnovationen verfügen und auch nicht im Silicon Valley beheimatet sind; dass wir aber in unserer KMU-dominierten Branche eine beachtliche Anzahl cleverer und kämpferischer Unternehmerinnen und Unternehmer haben, die Neues wagen oder Prozessinnovationen vorantreiben, und würden sie sich noch besser vernetzen, wären sie damit noch erfolgreicher. Gewiss, die Anforderungen sind hoch, denn die (internationale) Konkurrenz schläft nicht, und die künftigen Gästebedürfnisse sind nicht leicht auszurechnen. Ich freue mich auf überzeugende Lösungen beim Milestone 2020.