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Dossier: Tourismuspreis
Das Dossier zum Thema:

Tourismuspreis

Publiziert am 14. Mai 2020

Milestone 2020

Der Milestone 2020 ist lanciert. Noch nie war Innovation im Touri...
Publiziert am 17. September 2020

Zweimal feiern ohne Stress

Die Milestone-Preisverleihung 2020 findet statt – und wird auf zw...
Publiziert am 17. September 2020

Die Romands mit einem überzeugenden Auftritt

In der Kategorie «Innovation» hat die Jury sechs Projekte nominie...
Publiziert am 17. September 2020

Deux évènements inédits avec 250 hôtes chacun

La pandémie du coronavirus ne permet pas la tenue d’un gros évène...
Publiziert am 17. September 2020

Les nominations dévoilées par le jury

Cette année, six projets rivaliseront d'audace dans la catégorie ...
Publiziert am 12. August 2020

So wichtig wie heute war Innovation noch nie

Die Krise ist gewaltig. Doch diese Branche wird zum Erfolg zurück...
Publiziert am 05. August 2020

Hackathon-Challenge: Familienrundreisen in und für die Schweiz

Das Milestone Innovation Festival steht vor der Türe. Die ersten ...
Publiziert am 03. August 2020

Hackathon-Challenge: Touristische Angebote im Val-de-Travers

Das Milestone Innovation Festival steht vor der Türe. Die ersten ...
Publiziert am 30. Juli 2020

Hackathon-Challenge: Sicherheit und Sauberkeit für ausländische Touristen

Das Milestone Innovation Festival steht vor der Türe. Die ersten ...
Publiziert am 29. Juli 2020

Hackathon-Challenge: Interlake Hike 100

Das Milestone Innovation Festival steht vor der Türe. Die ersten ...
Publiziert am 01. Juli 2020

Milestone Innovation Festival – darum geht es

Am zweitägigen Hackathon des Milestone Innovation Festivals werde...
Publiziert am 18. Juni 2020

Milestone Innovation Festival mit Tourismus-Hackathon

Am neu lancierten Milestone Innovation Festival werden im Rahmen ...
Publiziert am 15. Mai 2020

«Ich halte den Tourismus für sehr widerstandsfähig»

Jean-François Roth, neuer Präsident der Milestone-Jury, über sein...
Publiziert am 14. Mai 2020

Setzen wir gemeinsam weitere Meilensteine!

Innovation im Tourismus ist wichtiger denn je. Wir werden sie auc...

Dossier: Tourismuspreis

Milestone 2020

Der Milestone 2020 ist lanciert. Noch nie war Innovation im Tourismus so wichtig wie jetzt. Erfahren Sie hier mehr zu den Nominierten oder zur Preisverleihung.

Milestone 2020

Zweimal feiern ohne Stress

Die Milestone-Preisverleihung 2020 findet statt – und wird auf zwei Abende verteilt.

Die Massnahmen gegen die Ausbreitung von Covid-19 und die Angst vor dem Virus haben die Durchführung von Grossanlässen zu einer risikoreichen Aufgabe mit unbefriedigenden Lösungen werden lassen. Dennoch will Milestone die Teilnahme an der in der Branche so beliebten Preisverleihung für möglichst viele Gäste zu einem Erlebnis machen; ein Get-together in unbeschwerter und gesundheitlich unbedenklicher Atmosphäre, also ohne Sektoren, Grenzziehungen und andere Einschränkungen. Die Branche hat sich das am Ende dieses Jahres verdient.

Deshalb beschreiten wir als Ausrichter des Schweizer Tourismuspreises für Innovation neue Wege und verteilen die Preisverleihung 2020 auf zwei Abende mit jeweils maximal 250 Gästen.

Am Dienstag, dem 10. November, geht im Berner Kursaal der «Young Milestone» über die Bühne mit der Preisverleihung in den Kategorien «Nachwuchs» und «Premiere» sowie der Vergabe eines Corona-Sonderpreises für eine mutige Innovation in Krisenzeiten.

Am Mittwoch, dem 11. November, werden auf derselben Bühne die drei Auszeichnungen in der Kategorie «Innovation» verliehen und eine Persönlichkeit für das «Lebenswerk» geehrt.

An beiden Preisverleihungen moderiert wie schon in den letzten Jahren die Fernseh-Frau Kiki Maeder; Rahmenprogramm wie auch der anschliessende Apéro riche sind identisch. [RELATED]

Wer kann an den Veranstaltungen teilnehmen? Im Gegensatz zur bisherigen Praxis wird sich das Publikum in diesem Jahr nicht nur aus geladenen Gästen zusammensetzen. Neu kommt für den Dienstag wie den Mittwoch ein grösseres Kontingent an Plätzen in den freien Verkauf. Dieser startet am Montag, 5. Oktober. Wir werden auf unseren Kommunikationskanälen rechtzeitig über den Preis und die Modalitäten informieren.

[DOSSIER]

In der vergangenen Woche hat die Milestone-Jury unter der Leitung ihres neuen Präsidenten Jean-François Roth getagt und über die Nominationen in den Kategorien «Innovation» und «Nachwuchspreis» entschieden.

Milestone-Nominationen

Die Romands mit einem überzeugenden Auftritt

In der Kategorie «Innovation» hat die Jury sechs Projekte nominiert. Die Hälfte stammt aus der Romandie. Das Tessin ist nur gerade beim Nachwuchs vertreten.
Die Milestone-Jury (siehe Box).
Die Milestone-Jury (siehe Box). Bild: Corinne Glanzmann
Bild: Corinne Glanzmann

Die Milestone-Jury
Zur diesjährigen Jurierung traf sich die siebenköpfige Jury im Klosterhotel St. Petersinsel. Von rechts: Nathalie Seiler-Hayez, Directrice Hôtel Beau-Rivage Palace, Lausanne; Monika Bandi, Co-Leiterin Forschungsstelle Tourismus, Universität Bern; Urs Wohler, Geschäftsführer Niesenbahn AG; Nadia Fontana-Lupi, Direktorin Mendrisiotto Turismo; Jean-François Roth, Jurypräsident, ehem. Präsident Schweiz Tourismus und SRG (stehend); André Lüthi, VR-Präsident und CEO Globetrotter Group; Thomas Steiner, Direktor Bulliard Immobilier und Tourismusexperte. Ganz links: Milestone-Geschäftsführerin Anja Peverelli.

60 erfolgreich umgesetzte innovative Projekte wurden in diesem Jahr in der Hauptkategorie des Schweizer Tourismuspreises Milestone eingereicht. 6 davon hat die Jury an ihrem Treffen vom 7. und 8. September im Klosterhotel St. Petersinsel für den Schlussgang nominiert. Erfreulicherweise finden sich unter den verbliebenen Kandidaturen gleich mehrere Bewerbungen aus der Romandie. Das war in den vergangenen Jahren nicht der Fall. Nicht mehr vertreten in dieser Kategorie sind 2020 dagegen die Hotellerie sowie Projekte aus der italienischsprachigen Schweiz.

Anders sieht es aus beim «Nachwuchs», der zweiten Preiskategorie, bei der die Jury nicht nur Gewinner kürt, sondern Nominationen vergibt. Hier dürfen ein Hotelbetrieb aus Winterthur und ein junges Team aus dem Tessin auf den Sieg hoffen. Erfreulich, dass sich in dieser Kategorie heuer in der Mehrzahl Teams bewarben und nicht Einzelpersonen.

Nie ist Innovation so wichtig wie in Krisenzeiten. Alle, die sich trotz der aktuellen Probleme die Zeit nahmen, sich am Milestone-Wettbewerb zu beteiligen, verdienen Anerkennung und Dank!

htr-milestone.ch


Valais Tour surprise: Überraschungsreise durchs Wallis
Die Valais Tour ist ein touristisches Erlebnis, eine Überraschungsreise, die das Wallis (wieder)entdecken lässt. Jede Etappe birgt eine Überraschung mit einem lokalen Anbieter oder einer Übernachtung, die den Reichtum des Walliser Terroirs ausmachen. Eine mobile App lotst den Reisenden und verrät ihm die Etappen schrittweise im Verlauf der Reise mithilfe von GPS-Route, Reservationsbestätigungen und Tipps. Mit der Valais Tour wird eine Vielfalt touristischer Angebote (Weinkellereien, Händler, Gastwirte) und Unterkünfte gebündelt und in ein umfassendes Erlebnis integriert, das online verkauft wird. [IMG 2]

Begründung der Jury: Travelise hat innert kürzester Zeit das Geschäftsmodell den neuen Rahmenbedingungen angepasst und vom Outgoing- zum Incoming-Anbieter gewechselt. Die Reise führt den Gast an unbekannte Orte und zu Dienstleistern, zu denen er sonst nicht gehen würde, stets begleitet vom Überraschungseffekt. Berücksichtigt werden auch Dienstleister und Orte, die sonst nicht erste Priorität geniessen, was die Nachhaltigkeit des Angebots steigert.

Travelise, Morgane Pfefferlé

travelise.ch


Bike Kingdom Lenzerheide: Ein Königreich für den Bikesport
Mit der Innovation von Produkt und Customer Experience sowie der Verknüpfung von On- und Offline-Erlebnis wurde die Bike-Destination der Zukunft geschaffen: das Bike Kingdom. Ein destinationsübergreifendes Konzept, zum Leben erweckt über eine umfassende digitale Plattform, bauliche Massnahmen sowie eine neu gedachte Content-Strategie. Im Zentrum steht das Zusammenspiel von digitaler und realer Welt: Als erste Destination überhaupt lanciert die Lenzerheide eine eigene App nur für Biker, die den Berg in ein virtuelles Spiel verwandelt. [IMG 3]

Begründung der Jury: Als eine der ersten Destinationen hat die Lenzerheide das Biken gefördert. Über Jahre wurde die Strategie weiterentwickelt und mit der App nun ein Höhepunkt gesetzt. Das Thema Biken ist von der Positionierung über Infrastruktur, Angebot, Kommunikation, App, Games bis zum Top-Event konsequent umgesetzt, in der Region verankert, und alle Stakeholder sind integriert. Das Bike Kingdom verbindet Technologie, Natur und Erlebnis.

Lenzerheide Marketing und Support AG, Marc Schlüssel und Bruno Fläcklin

bikekingdom.ch


Graubünden Viva: Genuss aus den Bergen
«Graubünden Viva. Genuss aus den Bergen.» ist ein schweizweit einzigartiges mehrjähriges Programm zur Stärkung des Standorts Graubünden über das Thema Ernährung und Kulinarik. Den Höhepunkt bildet das Fest der Sinne, welches von Mai 2019 bis Oktober 2020 quer durch den Kanton Graubünden und an verschiedenen weiteren Schauplätzen in der Schweiz stattfindet und seither mehrere Tausend Menschen für die echten und qualitativ hochstehenden kulinarischen Köstlichkeiten aus Graubünden begeistert. Das Initialisierungsprogramm wird ab 2021 weitergeführt und vertieft. [IMG 4]

Begründung der Jury: Das Projekt hat die Themen Genuss, Kulinarik und Regionalität im Kanton Graubünden ganzheitlich zusammengebracht und konsequenter umgesetzt als andere Regionen. Es ist gut verankert, in der Bevölkerung breit abgestützt und lässt die Leistungsträger aktiv partizipieren. Der finanzielle Beitrag der öffentlichen Hand hat einen Multiplikator-Effekt auf das Projekt und bringt es auf ein anderes Niveau.

graubündenVIVA AG, Philipp Bühler, Gesamtprojektleiter

graubuendenviva.ch


Tous en selle: Auf dem Sattel durch den Jura
Wer hat noch nie davon geträumt, durch eine weite Naturlandschaft zu reiten? Dieser Wunsch kann jetzt für Übernachtungsgäste in der Nordwestschweiz ganz einfach Realität werden: Im Kanton Jura erhalten Personen, die zwischen dem 1. Mai und dem 31. Oktober mindestens zwei Nächte in der Region übernachten, einen Ausritt geschenkt. In der Herkunftsregion der einzigen Schweizer Pferderasse bietet die Destinationsvermarktungs-Organisation Jura Tourisme mit diesem Angebot im Schritttempo ein bereicherndes, authentisches Erlebnis, ein Eintauchen in die Essenz dieser Region. [IMG 5]

Begründung der Jury: Ein kleiner touristischer Player wie der Jura hebt ein Produkt hervor, das hervorragend zu seiner Kultur passt. Das Projekt hat eine neue Verbindung zwischen Landwirtschaft und Tourismus geschaffen und lässt Wertschöpfung in der Region entstehen. Der Gast erhält Zugang zu einem neuen, einfach zu buchenden Erlebnis und erfährt auf eine authentische Art eine touristische Erfahrungserweiterung im Jura.

Jura Tourisme/Gaëlle Rion et Guillaume Lachat

juratourisme.ch


Frÿburg 1606: Reise ins mittelalterliche Freiburg
«Frÿburg 1606» ist weit mehr als ein Audioguide, es ist ein einzigartiges, aufregend realistisches Erlebnis. Diese aussergewöhnliche Führung, eine Mischung aus Audio, Video und Augmented Reality, entführt die Gäste ins Freiburg des 17. Jahrhunderts. Es gibt verschwundene Befestigungsanlagen zu sehen, Menschen in ihrem Alltag zu erleben, und vor allem kann man eine der schönsten mittelalterlichen Altstädte Europas und ihre Geschichte und Legenden kennenlernen. Die Gäste folgen dem Guide Philippe und dem Stadtplan von 1606 und reisen bei der Führung durch Raum und Zeit. [IMG 6]

Begründung der Jury: Dieses Projekt kombiniert die Geschichte und die Identität der Stadt Freiburg mit neuen Technologien und überzeugt durch den spielerischen Charakter. Die gezielte Koordination verschiedener Akteure (technisch, szenografisch, historisch) hat zu diesem neuen Produkt geführt, das den Gästen die Möglichkeit bietet, das mittelalterliche Freiburg auf eine moderne Art zu erleben. Die Storyline wurde von A–Z stimmig umgesetzt.

Fribourg Tourisme et Région, Cédric Clément

fribourgtourisme.ch


Matterhornbeleuchtung #hope: Das Matterhorn im Rampenlich
Mitten im Lockdown sendete Zermatt ein Zeichen der Hoffnung, der Solidarität und des Dankes, mit dem Ziel, das Matterhorn nachhaltig in den Köpfen der Menschen zu verankern. Damit sollte die Begehrlichkeit, diesen Ort zu besuchen, geweckt werden. Zermatt beauftragte den Lichtkünstler Gerry Hofstetter, das Matterhorn während 33 Tagen mit verschiedenen Sujets zu beleuchten. Jedes Sujet wurde von einer Botschaft und einer breit angelegten Informationskampagne begleitet. Webcams übertrugen die Bilder live in die ganze Welt. [IMG 7]

Begründung der Jury: In einer für die gesamte Menschheit schwierigen Zeit haben die Projektinitianten sehr schnell reagiert und ein Zeichen der Solidarität und der Völkerverbundenheit gesetzt. Sie haben «unser» Matterhorn mit dem Rest der Welt geteilt und dadurch ein positives Signal gesendet, das Hoffnung gespendet hat. Die unglaubliche Medienresonanz bestätigt, dass das positive Zeichen beim Rest der Weltbevölkerung angekommen ist.

Daniel Luggen, Kurdirektor Zermatt–Matterhorn/Gerry Hofstetter, Lichtkünstler

zermatt.ch


Drei Nominationen in der Kategorie «Nachwuchs»

[IMG 8] Lernende führen das Park Hotel Winterthur: Nachwuchskräfte trotzen der Krise
Während des Lockdown haben die zehn Lernenden und die Praktikantin gemeinsam mit dem Direktor das Park Hotel Winterthur geführt. Anfangs wurden die Hotelabläufe für diese Zeit neu erarbeitet, Arbeitspläne und Dienste definiert. Die Lernenden haben alle Hotelaufgaben übernommen, die das Daily Business verlangt: Réception, Küche, Frühstück, Restaurant-Service für die Hotelgäste, Zimmerreinigung, Reservationen, Reklamationshandling etc. Die Gästestruktur war vielfältig: gestrandete Businessgäste, die nicht mehr in ihr Heimatland reisen konnten, Mitarbeitende des Kantonsspitals und regionale Gäste, die aus ihren vier Wänden ausbrechen wollten.

Begründung der Jury: Die Lernenden mussten sich auf einmal selbst organisieren und haben ganz schnell und mit Erfolg diese neue Verantwortung übernommen. Unterschiedliche Disziplinen trafen aufeinander und mussten neu organisiert werden. Die Lernenden sind an der neuen Aufgabe gewachsen und konnten dadurch wichtige Erfahrungen machen, welche ihnen im weiteren Arbeitsleben grosse Dienste erweisen werden. Das Projekt hat somit zur Förderung von gut ausgebildeten Nachwuchskräften beigetragen.

phwin.ch


[IMG 9] Swing the World: Durch das Tessin geschaukelt
Für das Projekt Swing the World werden Schaukeln von Hand hergestellt und an Orten mit atemberaubender Aussicht, in abgelegenen Dörfern oder an Plätzen mit Natursehenswürdigkeiten platziert. Die Schaukel verleiht so dem jeweiligen Ort einen Rahmen der entspannten Gelassenheit und Geniessens.

Begründung der Jury: Die beiden Projektinitianten haben durch die Installation der Schaukeln die Möglichkeit ergriffen, den Blickwinkel der Gäste zu ändern und die Natur des Tessins neu in Szene zu setzen. Durch die grosse Reichweite auf Social Media haben sie Leute dazu gebracht, quer durch den Kanton zu reisen, um diese Standorte und Aussichten selbst zu sehen. Ausserdem ist die Idee nachhaltig: Die Schaukeln können wieder entfernt werden, ohne dass Spuren in der Natur hinterlassen werden.

pricenow.ch


[IMG 10] Ganzheitliche Neupositionierung der Moosalpregion: Grosse Verantwortung übernommen
Selina Döringer und Fabrizio Gull sind seit 2012 geschäftlich und privat ein Team. Seit 2018 bilden sie die Geschäftsleitung der Moosalp Tourismus AG und der Moosalp Bergbahnen AG. Fabrizio wurde mit 26 Jahren der jüngste Tourismusdirektor der Schweiz, Selina mit ebenfalls 26 Jahren die jüngste und einzige weibliche Bergbahn-CEO der Schweiz.

Begründung der Jury: Zwei junge Touristiker haben eine grosse Verantwortung übernommen. Sie sind mit einer anspruchsvollen Ausgangslage auf der Moosalpregion gestartet, haben kurzfristige, direkte Umsetzungen gemacht und eine langfristige strategische Ausrichtung geschaffen. Die Jury zeigte sich beeindruckt vom vereinenden, anpackenden Mut, dem unternehmerischen Denken und der Hartnäckigkeit in ihrer täglichen Aufgabe.

moosalpregion.ch


In diesem Jahr ein Corona-Sonderpreis

Zusätzlich zu «Innovation» und «Nachwuchs» kennt der Schweizer Tourismuspreis Milestone noch zwei weitere Kategorien. In der Kategorie «Premiere», einer Art Förderpreis, wird eine Innovation prämiert, die über viel Entwicklungspotenzial verfügt. Mit dem Anerkennungspreis «Lebenswerk» ehrt die Jury eine Persönlichkeit mit grossen Verdiensten für den Schweizer Tourismus. Zusätzlich verleiht in diesem Jahr die Milestone-Trägerschaft einen Corona-Sonderpreis für eine mutige Innovation in Krisenzeiten.

[DOSSIER]

Milestone 2020 – Excellence in Tourism

Deux évènements inédits avec 250 hôtes chacun

La pandémie du coronavirus ne permet pas la tenue d’un gros évènement. La branche a pris la décision d’innover. Le Prix Suisse du Tourisme répartit cette remise de prix 2020 sur deux soirées, avec au maximum 250 hôtes.

Le mardi 10 novembre au Kursaal de Berne va se dérouler le Young Milestone avec la remise des prix dans les catégories Relève et Première, ainsi qu'un prix spécial qui récompense la créativité au temps du Cornoavirus. Le mercredi 11 novembre honorera la catégorie Innovation et le Prix pour l’œuvre d’une vie.

Les deux soirs seront animés par la présentatrice de télévision Kiki Maeder. Le programme et l’apéritif dînatoire seront identiques. Cette année, le public ne sera pas constitué uniquement d’invités. Le mardi et le mercredi, il restera des places à la vente. Celle-ci débutera le 5 octobre. Toutes les informations se trouveront sur nos canaux de communication.  htr-milestone.ch (gn)

[RELATED]
 

[DOSSIER]

Milestone 2020 – Excellence in Tourism

Les nominations dévoilées par le jury

Cette année, six projets rivaliseront d'audace dans la catégorie Innovation, dont trois de Suisse romande. Un trio composé de jeunes motivés animera la Relève.
Le jury au travail, à l'Hôtel Cloître de l'île Saint-Pierre.
Le jury au travail, à l'Hôtel Cloître de l'île Saint-Pierre. Bild: Corinne Glanzmann
Bild: Corinne Glanzmann

Nominations dans la catégorie Innovation

Le Valais Tour et son lot de surprises
Le Valais Tour est une expérience touristique qui permet de (re)découvrir le Valais grâce au voyage surprise. Chaque étape est une surprise incluant un prestataire local ou un hébergement faisant la richesse du terroir valaisan. Une application mobile guide le voyageur et lui révèle les étapes de son voyage au fur et à mesure.  
Justification du jury: En très peu de temps, Travelise a adapté son modèle commercial aux nouvelles conditions-cadres, passant du statut de prestataire émetteur («outgoing») à celui de prestataire réceptif («incoming»). Le voyage emmène les clients dans des lieux inconnus et chez des prestataires de services où ils ne se seraient sinon jamais rendus, effet surprise toujours garanti. Sont également pris en compte des services et lieux qui ne sont habituellement pas considérés en priorité, ce qui accroît la durabilité de l’offre.
Responsable du projet: Morgane Pfefferlé, CEO de Travelise.

travelise.ch

Un royaume du deux roues virtuel et réel
Innovants tant en termes de produit que d’expérience client – qui combine approche en ligne et parcours en extérieur –, nous créons l’univers VTT de demain: Bike Kingdom. Un concept toutes destinations confondues, concrétisé par une plate-forme numérique complète, différentes mesures architecturales et une stratégie de contenu  inédite.
Justification du jury:  Lenzerheide a été l’une des premières destinations en Suisse à promouvoir le VTT. La station, qui a développé une stratégie au fil des ans, a maintenant mis en place un autre atout: son application. Le VTT est ainsi placé sur le devant de la scène à tous niveaux, du positionnement aux événements phares, en passant par l’infrastructure, l’offre, la communication, l’application et les jeux, et ancré dans la région, intégration de toutes les parties prenantes à la clé. Bike Kingdom combine technologie, nature et expérience en «live».
Marc Schlüssel, chef du marketing et de la communication Lenzerheide.

bikekingdom.ch

Les Grisons veulent renforcer leur économie
«Graubünden Viva. Le plaisir de la montagne» est un programme pluriannuel, unique en Suisse, destiné à renforcer la place économique des Grisons, qu’il s’agisse d’alimentation ou de gastronomie. Avec pour moment fort la Fête des sens, qui se déroule de mai 2019 à octobre 2020.
Justification du jury: Le projet a réuni de manière globale les aspects liés au plaisir, à la gastronomie et au régionalisme dans le canton des Grisons et les a mis en œuvre de manière plus conséquente que d’autres régions. Bien ancré et largement soutenu par la population, il permet aux prestataires de s’y impliquer activement. La contribution financière des pouvoirs publics produit un effet multiplicateur sur le projet, le faisant ainsi passer à un autre niveau.
Philipp Bühler responsable de projet global à Graubünden Viva.

graubuendenviva.ch

Découvrir la seule race chevaline de Suisse
Qui n'a jamais caressé le rêve de monter à cheval dans les grands espaces naturels? Il n'y a plus
qu'un pas avant d'en faire l'expérience. Dans le canton du Jura, une expérience à cheval gratuite
est offerte aux personnes séjournant au minimum deux nuits dans la région d'origine de la seule race chevaline de Suisse.
Justification du jury: Un petit acteur touristique tel que le Jura met en avant un produit parfaitement en phase avec sa culture. Le projet a créé un nouveau lien entre l’agriculture et le tourisme, et génère de la valeur dans la région. Le client découvre une nouvelle expérience touristique – facile à réserver –, qu’il vit ainsi dans toute son authenticité.
Gaëlle Rion et Guillaume Lachat de Jura Tourisme.

juratourisme.ch

Une visite de Fribourg avec un plan de 1606
Bien plus qu’un audioguide, Frÿburg1606  est une expérience immersive unique en son genre. Mêlant audio, vidéo et réalité augmentée, ce mode de visite hors du commun vous emmènera dans le Fribourg du 17e siècle. Suivez votre guide Philippe et le plan de ville de 1606, et profitez pleinement de cette visite du 21e siècle, qui vous fera voyager dans l’espace et dans le temps.
Justification du jury: Ce projet combine l’histoire et l’identité de la ville de Fribourg avec les nouvelles technologies et convainc par son caractère ludique. La coordination ciblée des différents acteurs (sur les plans technique, scénographique et historique) a fait naître ce nouveau produit, qui offre aux clients la possibilité de vivre le Fribourg médiéval sur un mode actuel. Le scénario a été mis en œuvre de A à Z de manière cohérente.  
Cédric Clément, directeur de Fribourg Tourisme et Région.

fribourgtourisme.ch

Le Cervin illuminé pendant 33 jours
En plein confinement, Zermatt envoie un signe d’espoir. Zermatt a commandé à Gerry Hofstetter, artiste spécialisé dans l’éclairage, l’illumination du Cervin avec différents sujets, sur une période de 33 jours. Des webcams diffusent les images dans le monde entier.
Justification du jury: Dans une période difficile pour l’ensemble de l’humanité, les initiateurs du projet ont réagi très rapidement, dans la perspective d’un signe de solidarité entre populations. Ils ont partagé «notre» Cervin avec le reste du monde, envoyant un signal positif diffuseur d’espoir. L’incroyable écho dans les médias confirme que cette démarche positive a atteint le reste de la population mondiale.
Daniel Luggen, directeur de l’office du tourisme.

zermatt.ch


Nominations dans la catégorie Relève

L'apprentissage de l'hôtel pendant le confinement
Pendant le confinement dû à la pandémie de coronavirus, les dix apprentis et la stagiaire de l’école hôtelière ont géré l’hôtel en collaboration avec le directeur.  Au début, nous avons remanié toutes les procédures de l’hôtel pour cette période.
Justification du jury: Les apprentis ont dû rapidement s’organiser et ont assumé cette nouvelle responsabilité en un temps record. Les apprenants ont grandi avec leur nouvelle tâche et ont pu acquérir une expérience non négligeable.

Le jury 2020
Nadia Fontana-Lupi, directrice de Mendrisiotto Turismo; Nathalie Seiler Hayez, directrice générale du Beau-Rivage Palace, Lausanne; Thomas Steiner, expert en tourisme et directeur de Bulliard Immobilier, Fribourg; Jean-François Roth, président du jury, ancien président de Suisse Tourisme et de la SSR; Urs Wohler, directeur Niesenbahn SA; Monika Bandi, codirectrice du Centre de recherche du tourisme de l’Université de Berne; André Lüthi, président du CA et CEO de Globetrotter Group.

phwin.ch

Un duo soudé dans la région de Moosalp
Nous sommes Selina Döringer et Fabrizio Gull, et formons depuis 2012 une équipe à titre professionnel comme dans la vie. Depuis 2018, nous sommes à la tête de Moosalp Tourisme SA et des Chemins de fer de Moosalp SA. Fabrizio est devenu à 26 ans le plus jeune directeur d’office du tourisme de Suisse, tandis que Selina, même âge, est la plus jeune et la seule femme CEO d’un chemin de fer de montagne du pays.
Justification du jury: Deux jeunes professionnels du tourisme ont assumé une responsabilité considérable. Partant d’une situation initiale difficile dans la région du Moosalp, ils ont procédé à des mises en œuvre directes à court terme tout en créant une orientation stratégique à long terme.

moosalpregion.ch

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[DOSSIER]

Milestone 2020

So wichtig wie heute war Innovation noch nie

Die Krise ist gewaltig. Doch diese Branche wird zum Erfolg zurückzufinden. Noch bis am 21. August können Projekte für den Milestone Tourismuspreis eingereicht werden.

Die Corona-Pandemie hat auch den Schweizer Tourismus in Schockstarre versetzt. Doch schon während des Lockdown haben sich Hoteliers und Touristiker auf die Suche nach Lösungen gemacht. Wie Covid-19 den Tourismus weltweit und regional verändert, wird sich weisen. Doch Veränderungen wird es geben. Wer abwartend darauf hofft, es werde sich schon alles wieder einrenken, gehört mittelfristig zu den Verlierern.

Schon immer war es für diese von äusseren Einflüssen stark abhängige und ständig dem Wettbewerb ausgesetzten Branche existenziell wichtig, sich mit nachhaltig erfolgreichen Innovationen ständig weiterzuentwickeln. Unterstützt wird sie dabei vom Milestone. Der vor 21 Jahren von der htr hotel revue und HotellerieSuisse ins Leben gerufene Wettbewerb zeichnet innovative Projekte aus, die nachhaltig erfolgreich umgesetzt wurden. Sie dienen innerhalb der Branche als Best Practice und rücken den Schweizer Tourismus in der breiten Öffentlichkeit ins gute Licht. Seit Anbeginn wird der Milestone vom Staatssekretariat für Wirtschaft Seco im Rahmen von Innotour unterstützt.

Das sind die Neuerungen beim Schweizer Tourismuspreis
> Vereinfachung Das Bewerbungsverfahren wurde vereinfacht und benötigt weniger Zeitaufwand.
> Nachwuchs In der Kategorie «Nachwuchs» können sich neben Einzelpersonen auch Teams bewerben.
> Sonderpreis Eine innovative Reaktion auf die Corona-Krise wird mit einem Preis im Wert von 3000 Franken ausgezeichnet.
> Neu in der Jury Hotelière Nathalie Seiler-Hayez und Touristiker Urs Wohler ersetzen Jürg Balsiger und Daniel F. Lauber.
> Scouting Hochschulen und der VSTM unterstützen den Milestone bei der Entdeckung preiswürdiger Innovationen.

Nun wird es für Unternehmer und Unternehmen in den Destinationen und im Gastgewerbe also noch wichtiger, innovativ zu denken und zu handeln, indem sie zum Beispiel Prozesse neu denken oder sich für neue Projekte zusammenschliessen. Viele Innovationen wurden in jüngster Zeit umgesetzt, die die Corona-Krise überdauern werden. Sie verdienen es, ins Schaufenster gestellt zu werden. Und sie sind vielleicht eine Nomination oder gar einen der prestigeträchtigen Milestone-Steine wert.

Ein Sonderpreis für eine clevere Antwort auf die Corona-Krise
Wie es sich für einen Innovationspreis gehört, gibt es beim Wettbewerb auch in diesem Jahr einige Neuerungen. So wurde das Bewerbungsverfahren vereinfacht. Wer sich mit seinem Projekt für die Hauptkategorie «Innovation» oder den Nachwuchspreis bewirbt, benötigt hierfür deutlich weniger Zeitaufwand. Beim Nachwuchs ist es nun möglich, sich auch als Team zu bewerben. Teilnehmen können eine oder mehrere junge Personen unter 35 Jahren mit einem aussergewöhnlichen Leistungsausweis in Tourismus, Hotellerie und Gastronomie, die in jüngster Zeit mit der erfolgreichen Umsetzung eines Projektes, einer Aktion oder einer Initiative reüssierten. Nicht bewerben kann man sich für die Kategorie «Premiere». Der Preis, der eine mutige Innovation mit grossem Entwicklungspotenzial belohnt, wird von der Jury an einen Bewerber aus der Kategorie «Innovation» vergeben. Nicht selbst bewerben kann man sich auch weiterhin für den Milestone für das Lebenswerk.

Scouting: Diese Institutionen unterstützen den Wettbewerb:
Ecole hôtelière de Lausanne (EHL) vertreten durch Zina Singer
Fachhochschule Graubündenvertreten durch Andreas Deuber
HES-SO Wallis/Valais vertreten durch Roland Schegg
Hochschule Luzern (HSLU) vertreten durch Jürg Stettler
Hotelfachschule Thun vertreten durch Janine Rüfenacht
IST Höhere Fachschule für Tourismusvertreten durch Hanna Rychener
Verband Schweizer Tourismusmanager (VSTM) verteten durch Tiziano Pelli

Zu den Kategorien «Innovation», «Premiere» und «Nachwuchs» mit einer Preissumme von insgesamt 32'500 Franken sowie der Auszeichnung für das Lebenswerk kommt in diesem «Corona-Jahr» ein einmaliger Sonderpreis hinzu. Damit zeichnen die Ausrichter des Preises, htr hotel revue und HotellerieSuisse, eine spontan aus der Not geborene Initiative oder Massnahme aus, die das Potenzial zu nachhaltigem Erfolg hat. Der Sonderpreis ist mit 3000 Franken dotiert.

Ebenfalls neu in diesem Jahr: Sechs Bildungsinstitute sowie der Verband Schweizer Tourismusmanager helfen mit, in der Rolle von Scouts auszeichnungswürdige Innovationen zu erspähen. Sie melden ihre Entdeckungen der Milestone-Geschäftsstelle, welche wiederum mit den Innovatoren Kontakt aufnimmt, um sie von der Teilnahme am Wettbewerb zu überzeugen. Wichtig: Die Scouts fällen keine Vorentscheide über Nominierungen und Preisträger. Das ist und bleibt Sache der siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz des neuen Präsidenten Jean-François Roth.

htr-milestone.ch

So bewerben Sie sich für die beiden Kategorien Innovation und Nachwuchs
> Gehen Sie auf htr-milestone.ch
> Klicken Sie auf Bewerbung
> Loggen Sie sich ein oder erstellen Sie ein Log-in
> Erfassen Sie eine neue Bewerbung für die Kategorie «Nachwuchs» oder «Innovation». Neben den Kontaktdaten gilt es, sechs (Nachwuchs) resp. sieben Fragen (Innovation) möglichst prägnant zu beantworten. Komplettieren Sie die Bewerbung mit Bildmaterial und in der Kategorie «Innovation» zusätzlich mit Kennzahlen zum kommerziellen Erfolg
> Bis zum 21. August müssen alle Informationen erfasst und die Bewerbung eingereicht sein
> Ob Ihr Projekt zu den Nominierten gehört, erfahren Sie am 17. September
Bei Fragen steht Ihnen Anja Peverelli, Geschäftsführerin Milestone, gerne zur Verfügung. info@htr-milestone.ch oder 031 370 42 14

Gery Nievergelt

Milestone Innovation Festival

Hackathon-Challenge: Familienrundreisen in und für die Schweiz

Das Milestone Innovation Festival steht vor der Türe. Die ersten Challenges sind eingereicht worden. Hier stellen wir ein Beispiel vor. Sichere dir jetzt deine Teilnahme!
Bild: zvg
Bild: zvg

Für den Hackathon des Milestone Innovation Festivals wurde die Challenge mit dem Arbeitstitel «Familienrundreisen in und für die Schweiz» eingereicht. 

Am 13. und 14. August lanciert der Schweizer Tourismuspreis Milestone erstmals das Milestone Innovation Festival mit einem Hackathon. Der zweitätige Event ist eine virtuelle Veranstaltung, an der die Teilnehmenden online diskutieren und sich austauschen, um Lösungsansätze für die Challenges (Fragestellungen) zu finden, die inzwischen aus verschiedenen touristischen Bereichen auf der Webseite des Milestone Innovation Festivals eingereicht worden sind.

Zur Ausgangslage: Viele Eltern bevorzugen mit ihren Kindern die Schweiz zu erkunden und lieber herumzureisen, statt die Ferien in einem Standorthotel zu verbringen. Aber es gibt kaum Rundreise-Arrangements für Familien mit ergänzenden Dienstleistungen wie etwas Ausflugserlebnisse, Gepäcktransport, Privatchauffeur, ÖV-Ticket etc.

Fragestellung: Wie könnte die Umsetzung für ein solches Angebot technisch gelingen? Welche Vertriebskanäle machen Sinn? Was braucht es, damit ein entsprechendes Business-Modell mittelfristig erfolgreich sein kann? 

Willst du bei dieser oder einer anderen Challenge mithelfen, innovative und kreative Ideen, Lösungsansätze auszuarbeiten? Zusammen mit deinem Team wirst du recherchieren, mit den Coaches sprechen, Konzepte entwickeln, diese testen und laufend verbessern. Du lernst dabei neue Methoden und Arbeitsmittel in der Innovationsentwicklung kennen und kannst dein Netzwerk zu erweitern.

Am Schluss des Festivals wird die finale Lösung als dreiminütiges Video dem Plenum präsentiert. Die Community stimmt über die besten Projekte ab. Und vielleicht gehörst du am Schluss zu den Gewinnern eines Coaching-Angebots oder eines Medienpakets der htr hotel revue im Gesamtwert von 3250 Franken. Es gibt also viele gute Gründe, am ersten Hackathon des Milestone Innovation Festivals teilzunehmen.

Bist du auch dabei, dann melde dich bis 12. August hier an!

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Milestone Innovation Festival

Hackathon-Challenge: Touristische Angebote im Val-de-Travers

Das Milestone Innovation Festival steht vor der Türe. Die ersten Challenges sind eingereicht worden. Hier stellen wir ein Beispiel vor. Sichere dir jetzt deine Teilnahme!
Bild: Guillaume Perret
Bild: Guillaume Perret

Aus der Westschweiz wurde für den Hackathon des Milestone Innovation Festivals eine Challenge von der Association Destination Val-de-Traverswurde eingereicht. Sie trägt den Arbeitstitel «Online-Veröffentlichung von touristischen Angeboten im Val-de-Travers».

Am 13. und 14. August lanciert der Schweizer Tourismuspreis Milestone erstmals das Milestone Innovation Festival mit einem Hackathon. Der zweitätige Event ist eine virtuelle Veranstaltung, an der die Teilnehmenden online diskutieren und sich austauschen, um Lösungsansätze für die Challenges (Fragestellungen) zu finden, die inzwischen aus verschiedenen touristischen Bereichen auf der Webseite des Milestone Innovation Festivals eingereicht worden sind.

Zur Ausgangslage: Die Destination Val-de-Travers vereint im Rahmen eines Innotour-Projekts die Mehrheit der Tourismusakteure im Längstal des Neuenburger Juras. Dazu gehören sechs Netzwerke bestehend aus Restaurants/Lokale Produkte, Unterkünfte, Freizeitaktivitäten, Kultur, Mobilität und Absinth. Im Jahr 2021 plant die Vereinigung seine Angebote auf der Webseite zusammenzuführen, um sie besser vermarkten zu können.

Fragestellung: Wie können die touristischen Angebote des Val-de-Travers über die Webseite zugänglich gemacht werden? Und welche Möglichkeiten bestehen, um den Online-Direktverkauf zu entwickeln und besser zu koordinieren?

Willst du bei dieser oder einer anderen Challenge mithelfen, innovative und kreative Ideen, Lösungsansätze auszuarbeiten? Zusammen mit deinem Team wirst du recherchieren, mit den Coaches sprechen, Konzepte entwickeln, diese testen und laufend verbessern. Du lernst dabei neue Methoden und Arbeitsmittel in der Innovationsentwicklung kennen und kannst dein Netzwerk zu erweitern.

Am Schluss des Festivals wird die finale Lösung als dreiminütiges Video dem Plenum präsentiert. Die Community stimmt über die besten Projekte ab. Und vielleicht gehörst du am Schluss zu den Gewinnern eines Coaching-Angebots oder eines Medienpakets der htr hotel revue im Gesamtwert von 3250 Franken. Es gibt also viele gute Gründe, am ersten Hackathon des Milestone Innovation Festivals teilzunehmen.

Bist du auch dabei, dann melde dich bis 12. August hier an!

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Milestone Innovation Festival

Hackathon-Challenge: Sicherheit und Sauberkeit für ausländische Touristen

Das Milestone Innovation Festival steht vor der Türe. Die ersten Challenges sind eingereicht worden. Hier stellen wir ein Beispiel vor. Sichere dir jetzt deine Teilnahme!

Eine der Challenges beim Hackathon des Milestone Innovation Festivals wurde vom Institut für Tourismuswirtschaft ITW/HSLU Luzern vorgelegt und trägt den Arbeitstitel «Sicherheit und Sauberkeit für ausländische Touristen».

Am 13. und 14. August lanciert der Schweizer Tourismuspreis Milestone erstmals das Milestone Innovation Festival mit einem Hackathon. Der zweitätige Event ist eine virtuelle Veranstaltung, an der die Teilnehmenden online diskutieren und sich austauschen, um Lösungsansätze für die Challenges (Fragestellungen) zu finden, die inzwischen aus verschiedenen touristischen Bereichen auf der Webseite des Milestone Innovation Festivals eingereicht worden sind.

Zur Ausgangslage: Gäste, welche die Schweiz bereisen, werden künftig genauer hinsehen, wenn es um Sicherheit und Sauberkeit geht. Dies gilt nicht zuletzt auch in Zeiten der unstabilen Coronavirus-Situation

Fragestellung: Mit welchen Fakten, Zahlen und Rankings kann die Schweiz ihre Sauberkeit und Sicherheit kommunizieren? Wie könnten diese Informationen so aufbereitet werden, damit sie als schlagkräftiges Verkaufsargument die potenziellen Gäste überzeugen?

Willst du bei dieser oder einer anderen Challenge mithelfen, innovative und kreative Ideen, Lösungsansätze auszuarbeiten? Zusammen mit deinem Team wirst du recherchieren, mit den Coaches sprechen, Konzepte entwickeln, diese testen und laufend verbessern. Du lernst dabei neue Methoden und Arbeitsmittel in der Innovationsentwicklung kennen und kannst dein Netzwerk zu erweitern.

Am Schluss des Festivals wird die finale Lösung als dreiminütiges Video dem Plenum präsentiert. Die Community stimmt über die besten Projekte ab. Und vielleicht gehörst du am Schluss zu den Gewinnern eines Coaching-Angebots oder eines Medienpakets der htr hotel revue im Gesamtwert von 3250 Franken. Es gibt also viele gute Gründe, am ersten Hackathon des Milestone Innovation Festivals teilzunehmen.

Bist du auch dabei, dann melde dich bis 12. August hier an!

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Milestone Innovation Festival

Hackathon-Challenge: Interlake Hike 100

Das Milestone Innovation Festival steht vor der Türe. Die ersten Challenges sind eingereicht worden. Hier stellen wir ein Projekt vor. Sichere dir jetzt deine Teilnahme!
Die Grundidee der Challenge ist eine mehrtägige Wanderung um den Thuner- und Brienzersee mit einfachen Übernachtungsmöglichkeiten.
Die Grundidee der Challenge ist eine mehrtägige Wanderung um den Thuner- und Brienzersee mit einfachen Übernachtungsmöglichkeiten. Bild: Interlaken Tourismus / swiss-image.ch / Bruno Petroni
Bild: Interlaken Tourismus / swiss-image.ch / Bruno Petroni

Milestone Innovation Festival
Am 13. und 14. August lanciert der Schweizer Tourismuspreis Milestone erstmals das Milestone Innovation Festival mit einem Hackathon. Der zweitätige Event ist eine virtuelle Veranstaltung, an der die Teilnehmenden online diskutieren und sich austauschen, um Lösungsansätze für die Challenges (Fragestellungen) zu finden, die inzwischen aus verschiedenen touristischen Bereichen auf der Webseite des Innovation Festivals eingereicht worden sind.

Eine Challenge, welche für den Hackathon angemeldet wurde, soll die Idee einer Seenwanderung im Berner Oberland mit Übernachtungsmöglichkeit konkretisieren. Die Grundidee besteht bereits und wird während dem Hackathon perfektioniert und ausgearbeitet: In fünf Tagen umrundet man den Brienzer- und Thunersee zu Fuss. Übernachtet wird in einfachen Holzmodulen.

Im momentanen Konzept sind vier Module vorgesehen: In Brienz, in Ringgenberg, in Aeschi und in Sigriswil. Die Absolvierung der Wanderung erfolgt selbständig. Die Zielgruppe des InterLake Hike sind aufgrund der aktuellen Reiseeinschränkungen primär aktive Gäste aus der Schweiz und aus Nachbarländern.

Das Erlebnis soll bei diesem Angebot im Zentrum stehen. Ohne akribische Vorbereitung kann man eine geplante Route abmarschieren, ohne sich dabei um die Übernachtungsgelegenheit zu sorgen. Die Routen sind als Vorschläge zu verstehen und können nach Belieben verkürzt oder verlängert werden.

Willst du bei dieser oder einer anderen Challenge mithelfen, innovative und kreative Ideen, Lösungsansätze auszuarbeiten? Zusammen mit deinem Team wirst du recherchieren, mit den Coaches sprechen, Konzepte entwickeln, diese testen und laufend verbessern. Du lernst dabei neue Methoden und Arbeitsmittel in der Innovationsentwicklung kennen und kannst dein Netzwerk erweitern.

Am Schluss des Festivals wird die finale Lösung als dreiminütiges Video dem Plenum präsentiert. Die Community stimmt über die besten Projekte ab. Und vielleicht gehörst du am Schluss zu den Gewinnern eines Coaching-Angebots oder eines Medienpakets der htr hotel revue im Gesamtwert von 3250 Franken. Es gibt also viele gute Gründe, am ersten Hackathon des Milestone Innovation Festivals teilzunehmen.

Bist du auch dabei, dann melde dich bis 12. August 2020 hier an!

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Hackathon

Milestone Innovation Festival – darum geht es

Am zweitägigen Hackathon des Milestone Innovation Festivals werden innovative Ideen, Prototypen und Lösungen für den Schweizer Tourismus gesucht. Wie das funktioniert, erklären wir hier.

Mit dem Milestone Innovation Festival schafft der Schweizer Tourismuspreis Milestone eine digitale Spielwiese für Innovationen, neue Produktideen, Angebote und Kooperationen. Eingeladen zum Festival sind Touristiker, Hoteliers, Gäste, Studierende, Lernende und Interessierte, die ein neues touristisches Produkt oder Projekt entwickeln und umsetzen möchten.

Die entsprechenden Challenges (Fragestellungen), zu denen die Lösungsansätze realisiert werden, können ab sofort auf der Webseite eingegeben werden. Die Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme wird noch kommuniziert.

Milestone Innovation Festival 2020
Weitere Informationen und FAQS zum Milestone Innovation Festival und den Hackathon finden Sie unter:
innovationfestival.ch/faq

Im Rahmen des zweitägigen sogenannten Hackathons vom 13. und 14. August schalten sich die Teilnehmenden virtuell auf einer Plattform zu. In Teams, die vor dem Event gebildet werden, suchen sie gemeinsam während 30 Stunden Lösungen für die eingegebenen Ideen und Challenges.

Welche Hilfsmittel die Teams für die Ausarbeitung ihrer Projekte wählen, steht ihnen frei. Während der gesamten Dauer des Hackathons stehen die Veranstalter mit Rat und Tat zur Seite. Ausserdem können die Projektgruppen auf Unterstützung von Mentoren zurückgreifen.

Am Schluss werden die ausgearbeiteten Ergebnisse über die Plattform präsentiert.

Challenges und Fragestellungen jetzt eingeben unter: innovationfestival.ch.

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Save the Date

Milestone Innovation Festival mit Tourismus-Hackathon

Am neu lancierten Milestone Innovation Festival werden im Rahmen eines Online-Hackathons neue innovative Ideen, Prototypen und Lösungsansätze für den Schweizer Tourismus erarbeitet.

Der Schweizer Tourismuspreis Milestone ist vor allem bekannt durch den jährlichen Wettbewerb und die Preisverleihung im November als Höhepunkt. Daneben organisiert der Milestone seit Jahren einen zusätzlichen Event zur Beförderung der Innovationskraft der Branche. In diesem Jahr wird nun neu der Milestone Innovation Festival lanciert.

Mit diesem neuen Format schafft der «Milestone» eine Plattform, auf der Tourismusanbieter, Hoteliers, Gäste, Studierende, Partner und viele weitere kreative Köpfen gemeinsam an einem Hackathon innert 30 Stunden neue Ideen entwickeln. Der Event ist eine virtuelle Veranstaltung, die ausschliesslich über digitale Hilfsmittel stattfindet. Die Teilnehmenden diskutieren und tauschen sich über das webbasierte Instant-Messaging-Tool Slack sowie eine online geführte Videokonferenz (Zoom) aus.

Am zweitätigen Milestone Innovation Festival 2020  werden neue innovative Ideen, Prototypen und Lösungsansätze – digital und analog  – für den Schweizer Tourismus gesucht. Am Hackathon teilnehmen können Touristiker, Hoteliers, Gäste, Studierende, Lernende und viele mehr, die gemeinsam Ideen auf die neue Ausgangslage generieren wollen: «Wie kann sich der Tourismus entwickeln und verändern, um langfristig erfolgreich zu sein?»

Der Event findet vom 13. bis 14. August statt. Reservieren Sie sich schon heute dieses Datum oder melden sie sich hier für den Newsletter an. Weitere Informationen folgen bald auf htr.ch

Der Milestone Excellence in Tourism steht für Innovation, fördert den Transfer von Know-how und steigert die Attraktivität der Destination Schweiz sowie die Publizität für die Tourismuswirtschaft. (htr)

Milestone 2020

«Ich halte den Tourismus für sehr widerstandsfähig»

Jean-François Roth, neuer Präsident der Milestone-Jury, über sein Verständnis von guter Innovation und den Tourismus nach der Corona-Pandemie.
«Der Milestone 2020 soll das Signal zu einem Neustart geben, zu einer Erneuerung des Tourismus.»
«Der Milestone 2020 soll das Signal zu einem Neustart geben, zu einer Erneuerung des Tourismus.» Bild: Thomas Plain
Bild: Thomas Plain
Urs Wohler.
Urs Wohler.
Nathalie Seiler-Hayez.
Nathalie Seiler-Hayez.
André Lüthi.
André Lüthi.
Nadia Fontana-Lupi.
Nadia Fontana-Lupi.
Thomas Steiner.
Thomas Steiner.
Monika Bandi Tanner.
Monika Bandi Tanner.

Die Corona-Krise bestimmt derzeit unser Leben. Wie geht es Ihnen persönlich?

Danke, mir geht es gut! Ich erlebe die Quarantäne auf dem Land, was bei schönem Wetter nicht unangenehm ist. Allerdings habe ich weiterhin grosse Lust, mich wie vor der Krise frei zu «bewegen».

Sie waren während zwölf Jahren Präsident von Schweiz Tourismus. Haben Sie sich ein solches Schreckensszenario je vorgestellt?

Ich habe die Aufhebung des Mindestkurses und die Stärkung des Frankens erlebt, auch die Störung des Luftverkehrs durch einen isländischen Vulkan und noch vieles mehr. Aber ein Szenario wie das einer Pandemie, die der ganzen Welt zusetzt und den Tourismus in die Knie zwingt, war vor ein paar Wochen noch nicht einmal vorstellbar!

Jean-François Roth wurde in Courtételle, Kanton Jura, geboren. Er absolvierte den Bachelor of Arts und Bachelor of Law an der Universität Fribourg, danach Zulassung als Rechtsanwalt im Jura. Er war zehn Jahre lang als Rechtsanwalt tätig und trat in die Politik ein (Jura-Parlament, Ständerat, Jura-Regierung), wo er während 30 Jahren öffentliche Ämter bekleidete. Jean-François Roth war unter anderem während zwölf Jahren Präsident von Schweiz Tourismus (2007–2019), Präsident von Radio Television Suisse Romande, Mitglied und danach Vizepräsident des Verwaltungsrats der SRG SSR (2006–2019). Seit 2006 ist er Präsident der Lotterie- und Wettkommission (Regulierung des Glücksspiels).
comlot.ch

Wird die Tourismuswelt nach Corona noch dieselbe sein wie zuvor?

Ich halte den Tourismus mit seinen vielen mutigen und dynamischen Akteuren für sehr widerstandsfähig. Ich glaube an seine Fähigkeit, wieder auf die Beine zu kommen. Die Leute werden immer Lust auf Entdeckungen und Reisen haben. Diese wird nach der Krise wieder aufleben, doch ist es wahrscheinlich und sogar wünschenswert, dass der Imperativ eines nachhaltigeren Tourismus nach dieser Pandemie noch weit grössere Bedeutung erhalten wird.

Der Tourismuspreis Milestone zeichnet seit über 20 Jahren nachhaltig erfolgreiche Innovationen im Schweizer Tourismus aus. Was bedeutet der Begriff Innovation für Sie?

Ich glaube, man muss vor allem vermeiden, ein banales Allerweltsthema daraus zu machen. Mehr denn je muss jetzt jeder touristische Dienstleister innovieren. Das heisst, er muss Massnahmen ergreifen, um sich auf dem Markt zu positionieren, indem er den Mehrwert seines Angebots optimiert, also dessen Komfort – Convenience – laufend verbessert. Innovationsgeist im Tourismus heisst, sich am Gast zu orientieren und ihm die Angebote und Produkte zu bieten, die dessen Wünschen optimal entsprechen.

Welche Innovationen der Tourismusbranche haben Sie in den vergangenen Jahren besonders beeindruckt?

Die Einführung der digitalen Tools in der gesamten Branche, um den Gästen immer mehr Appetit auf die Schweiz zu machen und sie zum Konsumieren unseres hochwertigen Angebots anzuregen.

Welche Fähigkeiten braucht die Tourismusbranche jetzt ganz besonders?

Ich glaube, dass die sehr schwer getroffene Branche vor allem die Beharrlichkeit und die Dynamik ihrer Akteure braucht, deren Fähigkeit zur Zusammenarbeit an gemeinsamen Projekten und deren unbeugsamen Willen, nach der Krise wieder aufzustehen.

Was wünschen Sie sich vom Milestone des Jahrgangs 2020?

Der Milestone 2020 soll das Signal zu einem Neustart geben, zu einer Erneuerung des Tourismus, und gleichzeitig das Vertrauen der Akteure des Tourismus in ihre Zukunft zum Ausdruck bringen. Er soll zu einer Demonstration ihres Mutes werden!

Jean-François Roth übernimmt das Präsidium für vorerst zwei Jahre. Er tritt die Nachfolge von Alt-Bundesrätin Ruth Metzler Arnold an, die während vier Jahren der Milestone-Jury vorstand.[DOSSIER]


Sieben Persönlichkeiten entscheiden über Nominationen und Gewinner. 

Urs Wohler, Geschäftsführer Niesenbahn AG
Urs Wohler wohnt in Spiez, ist verheiratet und Vater dreier Kinder. Er absolvierte die Ausbildung zum eidg. dipl. Tourismusexperten sowie ein Nachdiplomstudium an der Tourismusfachschule Siders. Nach Vals (lokale Tourismusorganisation) und Graubünden Ferien in Chur war er in Scuol für den Aufbau der DMO Scuol Samnaun Val Müstair mitverantwortlich (2005 bis 2016). Seit 2017 führt er die Niesenbahn AG im Berner Oberland. Seine Kompetenzen sind Governance, Führung, Systementwicklung, Nachhaltigkeit und Marketing. [IMG 2]
niesen.ch

Nathalie Seiler-Hayez, Geschäftsführerin Beau-Rivage Palace, Lausanne
Seit 2015 leitet Nathalie Seiler-Hayez das Luxushotel Beau-Rivage Palace in Lausanne-Ouchy. Die Absolventin der Ecole Hôtelière de Lausanne, wo sie von 2015 bis 2017 auch Mitglied des Verwaltungsrats war, begann ihre berufliche Karriere im Hotel Lutetia in Paris. 1999 liess sie sich in New York nieder und perfektionierte ihre Fähigkeiten bei grossen Hotelgruppen wie Rosewood Hotels & Resorts und Concorde Hotels. 2004 übernahm sie die Rolle der Geschäftsführerin des Radisson Hotels Champs-Elysées und inszenierte 2007 die Eröffnung des Regent Grand Hotels in Bordeaux. 2010 konnte die Schweizerin dem Ruf Londons nicht widerstehen und übernahm die Leitung des «Connaught». 2018 wurde Nathalie Seiler-Hayez beim Karl-Wild-Hotelrating (2018) mit dem Titel «Hotelière des Jahres» ausgezeichnet. [IMG 3]
brp.ch

André Lüthi, VR-Präsident und CEO der Globetrotter Group
Der Berner Unternehmer ist seit 2009 Mitbesitzer, VR-Präsident und CEO der Globetrotter Group mit ihren insgesamt 14 Marken. 2012 erhielt er den renommierten Unternehmerpreis «Entrepreneur Of The Year». Zudem sitzt der eidgenössisch diplomierte Tourismusexperte unter anderem im Verwaltungsrat von BE! Tourismus und ist Vorstandsmitglied des Schweizer Reiseverbandes. [IMG 4]
globetrotter.ch

Nadia Fontana-Lupi, Direktorin Mendrisiotto Turismo
Die Tourismusdirektorin in Mendrisio war bis 2014 im Vorstand von Ticino Turismo. Zuvor war Lupi während 20 Jahren bei den Schweizer Fluggesellschaften Swissair, Crossair und Swiss für die Märkte Tessin, Italien und Spanien im Verkauf und Marketing tätig. Seit mehreren Jahren ist sie in verschiedenen schweizerischen Tourismusgremien engagiert und Mitglied im Vorstand der Grand Tour of Switzerland sowie Vizepräsidentin des World Heritage Experience Switzerland (WHES). [IMG 5]
mendrisiottoturismo.ch

Thomas Steiner, Tourismusexperte und Direktor Bulliard Immobilier
Thomas Steiner widmet seine Karriere seit über 20 Jahren dem Tourismus. Der promovierte Wirtschaftsinformatiker unterrichtete an der Universität Lausanne und später an der HES-SO Wallis. 2007 wurde er zum Direktor der Tourismusfachschule Siders ernannt, von 2009 bis 2011 leitete er die Abteilung Wirtschaft und Dienstleistungen der HES-SO Wallis. 2011 tauschte er die Theorie mit der Praxis und übernahm die Leitung der Union Fribourgeoise du Tourisme (UFT), für die er die «Vision 2030» mitverfasst hat. Sein Beitrag zum Lean Destination Management wurde mehrfach ausgezeichnet. 2017 übernahm Thomas Steiner die Generaldirektion von Bulliard Immobilier in Freiburg. Seit 2020 ist er Vorstandsmitglied von Schweiz Tourismus. [IMG 6]
bulliard.ch

Monika Bandi Tanner, Co-Leiterin Forschungsstelle Tourismus (CRED-T), Universität Bern
Die Bernerin ist seit 2012 Leiterin der Forschungsstelle Tourismus (CRED-T) im Center for Regional Economic Development an der Universität Bern. Zuvor arbeitete sie als Hilfsassistentin und später als wissenschaftliche Assistentin am Forschungsinstitut für Freizeit und Tourismus (FIF) bei Hansruedi Müller. Ihr Studium in Volkswirtschaft, Psychologie und Betriebswirtschaft absolvierte sie an den Universitäten Bern und Bergen (NO). Im Doktorat beschäftigte sie sich mit den Kultur- und Kongresszentren und deren tourismus- und regionalökonomischen Bedeutung. [IMG 7]
cred-t.unibe.ch

Meinung

Setzen wir gemeinsam weitere Meilensteine!

Innovation im Tourismus ist wichtiger denn je. Wir werden sie auch dieses Jahr auszeichnen und gebührend feiern.

Der Wert eines Preises Ob wir wie vorgesehen am 10. November im Kursaal Bern vor 700 Gästen die diesjährige Milestone-Preisverleihung durchführen können, steht noch in den Sternen. Wir hoffen es, hätte es die Branche doch so sehr verdient, am Ende dieses schlimmen Jahres ein starkes Lebenszeichen auszusenden und gemeinsam auf eine bessere Zukunft anzustossen. Nun, wir werden so oder so Wege finden, die Gewinner des Schweizer Tourismuspreises gebührend zu feiern. Und von einer Schlussfeier hängt der Wert des Milestone schlussendlich nicht ab. Unsere Verpflichtung ist es, die Innovationskraft im Tourismus zu befördern und sichtbar zu machen. Helfen Sie mit, dass dies auch in Zeiten von Corona möglich bleibt. Bewerben Sie sich jetzt erst recht mit Ihren erfolgreich umgesetzten innovativen Projekten für den Milestone 2020!

Was ist Innovation? Natürlich wird auch diesmal die Frage auftauchen, was denn nun eine echte Innovation sei und was nicht, und natürlich wird es wieder Stimmen geben, die monieren, dass es in der Tourismusbranche an grossen Würfen mangle. Und ich werde wieder argumentieren, dass wir nicht über die Ressourcen für sündhaft teure Produktinnovationen verfügen und auch nicht im Silicon Valley beheimatet sind; dass wir aber in unserer KMU-dominierten Branche eine beachtliche Anzahl cleverer und kämpferischer Unternehmerinnen und Unternehmer haben, die Neues wagen oder Prozessinnovationen vorantreiben, und würden sie sich noch besser vernetzen, wären sie damit noch erfolgreicher. Gewiss, die Anforderungen sind hoch, denn die (internationale) Konkurrenz schläft nicht, und die künftigen Gästebedürfnisse sind nicht leicht auszurechnen. Ich freue mich auf überzeugende Lösungen beim Milestone 2020.