Mit rund 25 Jahren Erfahrung gehört Reto Kocher zu den gestandenen Persönlichkeit in der Luxus-Hotellerie. Der 45-Jährige, der vom Wirtschaftsmagazin Bilanz im 2016 als «Hotelier des Jahres» ausgezeichnet wurde, leitete zuletzt als General Manager knapp neun Jahre das Basler Luxushaus Grand Hotel Les Trois Rois.

Zuvor zeichnete gelernte Koch mehrere Jahre als Vize-Direktor des Grand Hotel Bellevue in Gstaad verantwortlich, wo er als ICT- und Marketingleiter anfing. Nach der Weiterbildung zum diplomierten Hotelier und Restaurateur, vervollständigte Reto Koch seine Ausbildung mit Kursen an der École hôtelière de Lausanne (EHL) und Cornell University. Berufliche Stationen führten den Schweizer unter anderem von Grindelwald, Gstaad über Lausanne nach USA und Basel.

Nun übernimmt der erfahrene Hotelier die Leitung des neuen Flaggschiffs von Mövenpick Hotels & Resorts in Europa. Sabine Dorn-Aglagul, Director of Operations für die Schweiz, hat Reto Kocher an Bord geholt und ist stolz auf den Neuzugang: «Er ist ein Glücksfall für uns. Sein fundiertes Knowhow im Bezug auf den Basler Markt und sein Wissen in allen anderen Bereichen wie Management, strategische Planung und Service Excellence, wird massgeblich zur Etablierung des neuen Hotels beitragen.»

Das neue auf Business- und Privatgäste ausgerichtete Haus im Herzen der Stadt Basel – gleich beim Bahnhof SBB  soll Ende 2019 eröffnen. Geplant ist ein nachhaltig gebautes 5-Sterne-Hotel auf insgesamt 19 Stockwerken (16 Etagen, ein Erd- und zwei Untergeschosse). Für die Hochbauarchitektur zeichnet das renommierte Basler Büro Miller & Maranta verantwortlich, für die Innenarchitektur konnte der international renommierte Designer Matteo Thun verpflichtet werden. «Das Mövenpick Hotel Basel ist ein Herzensprojekt und ich kann es kaum erwarten, bis wir Anfang nächsten Jahres endlich loslegen werden», freut sich Reto Kocher.

Bis er das Mövenpick in Basel als General Manager übernimmt, wird zwischenzeitlich für eine befristete Übergangsperiode die Leitung des Mövenpick Hotels in Lausanne übernehmen. «Das ist optimal», betont er: «so kann ich das Unternehmen kennenlernen und mich perfekt auf Basel vorbereiten.» (htr/npa)