Nach einem längeren und intensiven Auswahlverfahren hat sich der Vorstand von Sedrun-Disentis Tourismus (SDT) vergangene Woche entschieden und einstimmig Simona Barmettler als Nachfolgerin von Hans-Kaspar Schwarzenbach gewählt.

Dieser gab Ende 2017 seine Kündigung als Leiter SDT bekannt und übernahm Mitte Januar die Betriebsleitung des Reka-Feriendorfes Hasliberg. Die Stelle wurde ausgeschrieben und das Verfahren nahm einige Zeit in Anspruch. «Eine passende Nachfolge zu finden ist nicht einfach und wir wollten uns bewusst dafür Zeit geben», erklärt Corinne Staub, seit Januar Präsidentin von SDT. «Einerseits wollten wir eine ausgewiesene und ausgebildete professionelle Fachkraft, andererseits sollte sie unbedingt auch wieder in der Region wohnen und uns nicht allzu schnell wieder verlassen wollen. Mit Simona Barmettler haben wir unsere Traumkandidatin gefunden.»

Simona Barmettler ist 1992 am Ägerisee (ZG) geboren und aufgewachsen. Sie lernte Hotelfachfrau im Seminarhotel Aegerisee, wo sie auch noch einige Zeit arbeitete, bevor Sie im Hotal Ramada in Engelberg ihre Dienste leistete. Anschliessend absolvierte die 26-Jährige erfolgreich die höhere Tourismusfachschule und arbeitete als Assistant Marketing & Sales bei der Luzern Tourismus AG.

Letztes Jahr schliesslich wechselte sie nach Graubünden zu Graubünden Ferien und bearbeitete unter anderem das Marketing von Disentis-Sedrun. «Schon da fiel mir auf, wie ausgesprochen vielseitig und potentiell diese Destination ist», meint eine glückliche Simona Barmettler. «Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung, die mich im Sommer in Disentis Sedrun erwartet.»

Angesprochen auf ihr junges Alter meint sie: «Es stimmt mich zuversichtlich, dass ich noch eine Zeit lang von H.-K. Schwarzenbach in die Belange einer Tourismusdirektorin eingeführt werde». Die gebürtige Zugerin wird ihr Amt voraussichtlich im August antreten. Dem Zusammenschluss mit Andermatt sieht sie engagiert entgegen und glaubt an das Potential. Barmettler kann laut einer Medienmitteilung bei der Einführung in ihr neues Aufgabengebiet auf die Unterstützung von Hans-Kaspar Schwarzenbach zählen. (htr/npa)