Das traurige Ereignis ging um die ganze Welt: Mitte April hat sich am Mount Everest ein schweres Lawinenunglück ereignet, bei dem 16 Sherpas auf tragische Weise ums Leben kamen. Die Bernerin Brigitte Daxelhoffer und der Aargauer Dani Buchs haben die Tragödie aus einer ganz persönlichen Perspektive miterlebt – sie haben dabei ihren Freund Sherpa Ash Gurung verloren, der sie 2013 auf ihrer Trekking-Tour in Nepal betreut und begleitet hat.

Das Unglück hat die Debatte rund um die schwierigen Arbeitsbedingungen der Sherpas neu aufgerollt. Ganz nach dem Motto «nicht diskutieren, sondern handeln» haben sich Daxelhofer und Buchs spontan entschieden, einen Spendenlauf zu organisieren, um ihrem verstorbenen Freund Ash und seiner Familie etwas zurückzugeben und insbesondere den beiden Kindern Alisma (5) und Abin (1) einen Schulabschluss zu ermöglichen. Dies war stets auch der Wunsch ihres Vaters Ash. So ist unter Freunden das private RUN FOR HOPE-Projekt entstanden.

Der Rahmen des Spendenlaufs bildet der Eiger Ultra Trail, der am 19. Juli in Grindelwald stattfindet. Mit 101 Kilometern Streckenlänge und 6’700 Höhenmetern gilt der Lauf als extrem harte Prüfung und grosse Herausforderung für jeden Teilnehmenden. Daxelhofer wird an dem Lauf teilnehmen. Für jeden Kilometer, den sie schafft, können 20, 40 oder 60 Rappen gespendet werden.

Das Spendenziel liegt bei 8'848 Franken, was symoblisch der Höhe des Mount Everest entspricht. Auch Sofortspenden sind möglich. Das gesammelte Geld soll vollumfänglich in Raten direkt an die Schule überwiesen werden, versprechen die Organisatoren. Spenden und Informationen hier