Der Ständerat hat am Montag als Zweitrat einer Verschärfung der Vorschriften für die Reisebranche oppositionslos zugestimmt. Die Motion geht nun an den Bundesrat.

Zwar verlangt das Gesetz schon heute, dass der Veranstalter im Fall der Zahlungsunfähigkeit oder des Konkurses bezahlte Beträge zurückerstatten und die Rückreise des Kunden sicherstellen muss.Viele Reisebüros sind jedoch nicht mittels eines Reisegarantiefonds für diese Fälle abgesichert.

Das führe zu einer Lücke im Kundenschutz und zu einer Wettbewerbsverzerrung, hatte Nationalrätin Christa Markwalder(FDP/BE) ihren Vorstoss begründet. Es sei stossend, wenn sich Reisebüros einen Wettbewerbsvorteil verschaffen könnten, indem sie ihre Sicherstellungspflicht nicht wahrnähmen. Deshalb sollten Sanktionsmechanismen eingeführt werden.

Es gehe darum, die Konsumenten besser zu schützen und innerhalb der Branche für gleich lange Spiesse zu sorgen, betonte auch Kommissionssprecher Martin Schmid (FDP/GR) im Ständerat. (sda/npa)