Insgesamt unternahmen 736'453 Kunden eine Reise mit dem RailAway-Angebot, wie die SBB am Donnerstag mitteilte. Das sind 1,5 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode. Dabei sank der Umsatz aber um 5,5 Prozent. Einerseits setzte die Bahn weniger Snow'n'Rail-Kombis ab, was umsatzmässig stärker zu Buche schlug als die anderen Winterangebote. Andererseits wurden auch weniger Mehrtagesreisen und massgeschneiderte Gruppenreisen verkauft.

Auch «Ruhe und Entspannung» lief mit einem Einbruch um 23,2 Prozent schlecht. Besonders begehrt waren dagegen Kunst- und Kulturangebote mit einem Plus von 53,2 Prozent. Dazu trug das Angebot der Kunsthäuser bei, allen voran die Monet-Ausstellung der Fondation Beyeler in Riehen BS.

Bei den Tagesausflügen entwickelte sich das Angebot mit Natur und Attraktionen positiv. Die Verkäufe von Kombi-Billetten stiegen hier um 22,5 Prozent. Das Sommerprogramm etwa mit Wanderangeboten war ebenfalls beliebt.

Da das Sortiment von Freizeitfahrkarten immer weiter ausgebaut wurde und in Ergänzung zum fixen RailAway-Kombi oft attraktiver für die Kunden ist, ändert die SBB ihre Strategie in diesem Segment. Spätestens ab April 2018 sollen Reisende ihr Kombi-Billett selber zusammenstellen können. Demnach können alle Passagiere des öffentlichen Verkehrs von Rabatten auf Freizeitreisen profitieren, unabhängig vom Billett. (sda/dst)