Im Geschäftsbereich Ferien sind die Erträge mit einem Plus von 9,3 Prozent auf 39,6 Millionen Franken deutlich gestiegen.Grund dafür waren neu erworbene oder kürzlich erneuerte Ferienanlagen in der Schweiz wie etwa das Parkhotel Brenscino Brissago oder das Reka-Feriendorf Zinal sowie ein starkes Geschäft im Reka-Ferienresort Golfo del Sole in der Toskana.

Parallel dazu verzeichnete die Mehrheit der Reka-Ferienanlagen in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr eine leicht tiefere Auslastung.Mit einer Belegung der verfügbaren Wohnungen von durchschnittlich64,3 Prozent seien die Appartements in den Reka-Feriendörfern jedoch auch 2017 weiter gut und über dem Branchenschnitt ausgelastet gewesen. Für 2018 zeigt sich die Reka zuversichtlich. Erwartet wird ein Ertragswachstum von 2 bis 4 Prozent bei parallel leicht zunehmender Auslastung der eigenen Ferienanlagen.

Sinkende Erträge beim Reka-Geld
Beim Reka-Geld gingen die Einnahmen 2017 um 2,9 Prozent auf 611,7 Millionen Franken zurück. Insgesamt resultierte ein Umsatzrückgang um 2,2 Prozent auf 651,3 Millionen Franken. Grund für diese Einbusse sei der Verkauf von Reka-Zahlungsmitteln als Lohnnebenleistung über Arbeitgeber, teilte die Reka am Dienstag mit. Dieser Verkaufskanal erbringt knapp 60 Prozent des Gesamtvolumens.

Der Arbeitsplatzabbau in einzelnen Branchen, vor allem bei Banken und im Handel, habe für Reka spürbare Auswirkungen, heisst es in der Mitteilung. Allein im vergangenen Jahr brach die Anzahl Mitarbeitende bei den grössten Unternehmenskunden von Reka gegenüber dem Vorjahr um 25'000 ein. Dieser Rückgang habe nur um die Hälfte mit Neukunden kompensiert werden können.

Für das laufende Jahr rechnet die Reka damit, dass die Zahl von Reka-Geld-Bezugsberechtigten weiter zurückgeht. Der Rückgang werde aber weitgehend durch Neuabschlüsse, vor allem mit dem Produkt Reka-Lunch (vergünstigte Mitarbeitendenverpflegung), kompensiert werden können, gibt sich die Genossenschaft zuversichtlich. (sda/og)