Die Schweizer Reisekasse will an der Lenk das bestehende Feriendorf durch einen Neubau ersetzen. Über 30 Millionen Franken will sie investieren, wie sie am Montagabend an einer Informationsveranstaltung an der Lenk bekannt gab.

Die Auslastung der 1974 erbauten Anlage sei in den letzten Jahren rückläufig gewesen, steht in einer Mitteilung, welche die Reka nach der Versammlung veröffentlichte. Ausbau, Komfort und Serviceleistungen entsprächen nicht mehr den anspruchsvoller gewordenen Gästeerwartungen. Auch sei das heutige Feriendorf mit seinen 50'000 Übernachtungen pro Jahr nicht barrierefrei.

Das neue Dorf soll nun auch von der Erschliessung her besser sein und zusätzlich zu Familien neue Zielgruppen ansprechen. Mit ungefähr 60 Wohnungen soll es leicht grösser werden als das bestehende. Geplant sind derzeit zwei Baukörper, die unterirdisch über eine gemeinsame Tiefgarage miteinander verbunden sind. Die Verkehrssituation an der Aegertenstrasse will die Reka entflechten, indem Ankunft- und Abreisezone räumlich von der Strasse getrennt werden.

Die Lenker Planungskommission und der Lenker Gemeinderat haben laut der Mitteilung eine Überbauungsordnung zur Mitwirkung verabschiedet. Dieses Verfahren startet am 5. Juli. Wird die Überbauungsordnung genehmigt, will die Reka im kommenden Jahr ein konkretes Bauprojekt ausarbeiten und das Baugesuch einreichen. Sie geht davon aus, dass das neue Feriendorf Ende 2021 eröffnet werden könnte.

 

htr/og