Ziel der Plattform ist es, die Lebensbedingungen von Kakaoproduzenten substanziell zu verbessern.Hinter dem Projekt stehen der Branchenverband Chocosuisse, das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) sowie Nichtregierungsorganisationen wie Swisscontact und Helvetas, wie die Verantwortlichen mitteilten.Zusammen mit verschiedenen Unternehmen und Forschungsinstituten haben sie eine Absichtserklärung unterschrieben und zehn strategische Ziele formuliert, um die Nachhaltigkeit im Kakaobereich zu fördern.

Kernstück der Absichtserklärung sei das Etappenziel, dass bis 202580 Prozent der importierten kakaohaltigen Produkte aus nachhaltiger Produktion stammen. Ausserdem wollen die Verantwortlichen den Dialog mit den lokalen Behörden und Organisationen in den Produzentenländern fördern. Diese sollen dazu ermutigt werden, Massnahmen zu ergreifen, um die Situation der Kakaobauern zu verbessern.

Ab Januar 2018 werde die Kakao-Plattform als eigenständiger Verein mit allen relevanten Akteuren geführt. Bis dahin obliegt die strategische Leitung einem Übergangsvorstand, in dem neben der Schokoladenbranche auch der Handel, Forschungseinrichtungen, Entwicklungsorganisationen und der Bund vertreten sind, wie es weiter in der Mitteilung heisst. (sda/og)