Von den zwischen Januar bis März 2018 generierten Übernachtungen in der Schweizer Parahotellerie entfielen 3,4 Millionen der Übernachtungen in Ferienwohnungen, Kollektivunterkünften und Campingplätzen auf Schweizer Gäste. Diese machten somit 68,6 Prozent der Gesamtnachfrage aus, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.

In Ferienwohnungen wurden laut den Angaben 3,4 Millionen Logiernächte verbucht, im Vorjahreszeitraum waren es 3,2 Millionen. Die inländische Nachfrage belief sich dabei auf 2,2 Millionen Übernachtungen, also rund 65 Prozent.

Die Parahotellerie Schweiz ist eine Gesellschaft nach Schweizerischem Recht, die im Januar 2011 von den Gesellschaftern REKA (reka.ch), Interhome AG (interhome.ch), TCS Camping (tcs.ch/camping), Schweizer Jugendherbergen (youthhostel.ch) und Bed
and Breakfast Switzerland (swissbnb.ch) gegründet wurde.

Bei den Kollektivunterkünften entfielen von den wie im Vorjahr insgesamt 1,4 Millionen Logiernächten deren 1,1 Millionen auf Schweizerinnen und Schweizer. Und auf den Campingplätzen wurden von den in den Wintermonaten des ersten Quartals 96'000 Übernachtungen rund 63'000 von Einheimischen gebucht.

Die kumulierten Zahlen der Hotellerie und der Parahotellerie ergaben von Januar bis März ein Total von 14,3 Millionen Logiernächten, wobei 8 Millionen oder 55,9 Prozent auf Schweizer entfielen.

Die Parahotelleriestatistik beruht laut dem BFS auf einer Erhebung, die seit 2016 auf nationaler Ebene und auf der Basis einer repräsentativen Stichprobe durchgeführt wird.

 

sda