SBS-Präsident konnte auf einen politischen Erfolg des Verbands zurückblicken: auf die teilweise Befreiung des Treibstoffs für Pistenfahrzeuge von der Mineralölsteuer, die der Verband im eidgenössischen Parlament erkämpft hatte.

«Mehrere Anläufe mussten wir nehmen; endlich sind wir am Ziel – seit dem 1. Oktober erhalten die Bergbahnen den strassengebundenen Teil der Mineralölsteuer zurückerstattet», so der SBS-Präsident. Damit würden Pistenfahrzeuge steuerlich ähnlich entlastet wie zum Beispiel Fahrzeuge der Forst- und Landwirtschaft oder der Steinbruchbetriebe.

10 bis 13 Millionen Franken tiefere Kosten
Insgesamt werden die Schweizer Bergbahnen und Betreiber von Langlaufloipen um geschätzte 10 bis 13 Millionen Franken pro Jahr entlastet werden. Für die Bergbahnbranche ist dies ein ansehnlicher Betrag. Bei grossen Bahnen kann die Steuerersparnis pro Jahr schnell einmal einen sechsstelligen Betrag ausmachen. «Diese Kostenreduktion schafft hochwillkommenen Spielraum etwa für Investitionen in wettbewerbsfähige Angebote», so der SBS-Präsident.

Seilbahnen Schweiz habe sich gegenüber dem Bund vehement für eine rasche Inkraftsetzung der Gesetzesänderung sowie ein schlankes Rückerstattungsverfahren eingesetzt, sagte SBS-Direktor Ueli Stückelberger vor den Delegierten. «Ich bin ausserordentlich froh für unsere Mitglieder, dass der Bund für unsere Forderung Gehör gehabt hat», sagt Stückelberger.

An der GV standen auch Vorstandswahlen an. Die Versammlung bestätigte Präsident Dominique de Buman für eine weitere dreijährige Amtsperiode, ebenso Gianbeato Vetterli als Vertreter des Tessins. (htr/mma)