Die Winterthurer Stimmbevölkerung hatte sich 2012 für das Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft ausgesprochen. Rund die Hälfte der Treibhausgasemissionen und des Energieverbrauchs wird durch die Ernährung und das Konsumverhalten verursacht.

Das Departement Sicherheit und Umwelt der Stadt Winterthur hat deshalb beim Bundesamt für Energie BFE einen Projektantrag zur nachhaltigen Ernährung im Unterstützungsprogramm «Projektförderung Energieschweiz für Gemeinden und Energiestädte» eingereicht.

Ende 2017 sei ein Unterstützungsbeitrag von 60'000 Franken bewilligt worden, teilte das Departement Sicherheit und Umwelt am Freitag mit. Die Projektarbeit wurde Anfang Jahr aufgenommen.Wissenschaftlicher Partner für die Projektdauer von einem Jahr ist die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW.

Dabei soll die Bevölkerung integriert werden: In Diskussionen werden Vorschläge ausgearbeitet, wie die Winterthurer Bevölkerung zu einer nachhaltigeren Ernährung bewegt werden kann. Basierend darauf erarbeitet der Umwelt- und Gesundheitsschutz der Stadt Winterthur eine Kampagne oder Aktion, die noch in diesem Jahr realisiert werden soll. (sda)