Während knapp vier Jahren war Markus Arnold in der Stadt Bern auf der Suche nach einer geeignetenLocation für sein eigenes Restaurant. Mit der Übernahme des Bistro Steinhalle Anfang Septembererfüllt sich der 36-Jährige ein lang ersehnter Wunsch, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst.

Bis zur Unterzeichnung des Pachtvertrags musste sich der Sternekoch jedoch gedulden. Denn die Suche gestaltete sich schwieriger als erwartet. «MeinAnspruch an Infrastruktur und Lage war hoch. Das Gesamtpaket musste 100 Prozent stimmen»,erzählt er und fügt mit einem breiten Lachen an: «Aber das Warten hat sich gelohnt.»

Frischer Wind im Kirchenfeld
Im Herbst 2017 eröffnet der ehemalige Chefkoch des mit 17-Gault-Millau-Punkten und einem Michelin-Stern ausgezeichneten Restaurants Meridiano im Kursaal Bern sein eigenes Restaurant in den Räumlichkeiten des BistroSteinhalle. Das Lokal mit den eindrücklichen Spitzbogenfenstern liegt am Helvetiaplatz in derParkanlage des Bernischen Historischen Museums. Details zum Konzept will der Sternekoch nochnicht verraten. Nur so viel: «Am Mittag servieren wir saisonal angepasste, frische und gesundeGerichte für die schnelle Verpflegung und abends lockt regionale Spitzenküche casual aufgetischt.»

Erfolgreiche Pop-up Gastronomie
Arnold hat sich in den letzten Jahren mit zeitlich limitierten Pop-up-Gastronomieprojekten weit überdie Stadt Bern hinaus einen Namen gemacht. Im Winter 2013/2014 führte er an der Schauplatzgasse dasFine-Dining Pop-up by Markus Arnold. Danach folgte im Frühling 2016 Brother Frank – Vietnamese Streetfood beim Bollwerk und das erst seit zwei Wochen geschlossene japanische Pop-up RestaurantMr. Mori – No Sushi am Kornhausplatz.

Mit den Pop-up-Restaurants konnte der Berner eine kulinarische Erfolgsgeschichte schreiben. All seine Gastronomieprojekten waren restlos ausgebucht. (htr/npa)