Noch Anfangs Monat gaben sich die Veranstalter optimistisch, das 29. Arosa Humorfestival, dank einem individuell auf den Event angepasstes Schutzkonzept wie geplant physisch durchführen zu können. Nachdem der Bundesrat am Mittwoch jedoch weitere nationale Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus  beschlossen hat und öffentliche Veranstaltungen ab 50 Personen verboten sind, könne das wichtigste europäische Humorfestival nicht durchgeführt werden, heisst es in einer Mitteilung des Organisationskommitees.

«Wir waren lange sehr positiv gestimmt, dass wir das Arosa Humorfestival 2020 mit unserem durchdachten und vom Kanton bewilligten Schutzkonzept durchführen können. Auf den letzten Metern werden wir nun aber doch gestoppt – die Entscheidung des Bundes bezüglich des Verbotes von Grossanlässen lässt uns leider keine andere Wahl» sagt Pascal Jenny, der Kurdirektor von Arosa Tourismus.

Das Aus der 29. Auflage sei aber nicht nur für Arosa und die ganze Region von wirtschaftlicher Tragweite, sondern eben auch für die vielen Kulturschaffenden, Künstler und Techniker, die in den Anlass involviert sind. «Arosa, mit seiner Talendlage, der Sonne, dem Schnee und der glasklaren gesunden Bergluft hat ein sicheres Erholungsangebot, das die diversen touristischen Leistungsträger retten kann, die Kulturschaffenden haben das nicht» betont Frank Baumann, der Direktor des Arosa Humorfestivals.

Bereits gekaufte Tickets für das Arosa Humorfestival 2020 können über die Vorverkaufsstelle storniert werden, wo die Tickets gebucht wurden. Informationen zur Rückgabe 

Arosa Humorfestival goes digital
Das Verbot von Grossanlässen sei für das OK des Festivals aber kein Grund den Humor zu verlieren, so die Veranstalter. Im Gegenteil: vom 3. bis 13. Dezember werde man das «Arosa Humorfestival Digital» einfach virtuell durchführen und die vielen Fans mit täglichen Ausschnitten aus den «Best of»-Sendungen der letzten 28 Jahre zum Lachen bringen.

Die Details zum Programm werden in Kürze auf der Website veröffentlicht.