Das von der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) berechnete Barometer stieg im Juli um einen Zähler auf 106,8 Punkte, wie die KOF am Freitag mitteilte. Der Stand von 105,5 Punkten im Juni wurde auf einen Wert von 105,8 revidiert.

Zur Besserung haben vor allem das Gastgewerbe und die Exportentwicklung beigetragen. Auch im Bausektor deuten die Indikatoren nach oben, wie es im Communiqué heisst.

Die Daten für das Verarbeitende Gewerbe haben den Barometer hingegen negativ beeinflusst. Zwar schätzen die Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes ihre Wettbewerbsposition günstiger ein als zuvor, die Auftragslage hat sich aber deutlich abgeschwächt.Insbesondere die Perspektiven für die Metall-, Holz- und Nahrungsmittelindustrie haben sich laut KOF eingetrübt.

Das KOF-Konjunkturbarometer ist ein Frühindikator für die Entwicklung der Schweizer Konjunktur. Es ist ein Sammelindex, der sich aus 272 Einzelindikatoren zusammensetzt. Diese werden über statistisch ermittelte Gewichte zu einem Gesamtindikator zusammengefasst. (sda)