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private gästebetten
14.02.2017
Luzern definiert die Spielregeln für Airbnb neu
Die Stadt Luzern reagiert auf die zunehmende Nachfrage von privaten Gästebetten, die online angeboten werden: Wer gegen Geld Reisende beherbergt, muss Kurtaxen und Beherbergungsabgaben zahlen und die Einnahmen versteuern.

Wer ein Zimmer oder eine Wohnung vermieten will, kann diese über Online-Plattformen wie Airbnb anbieten. Die Reisenden können dann dort Übernachtungen buchen. In Luzern sei die Vermittlung von Übernachtungsmöglichkeiten über Airbnb verbreitet, teilte die Stadt mit. Wer gegen Geld Übernachtungsmöglichkeiten anbietet, ist aber verpflichtet, sich an gewisse Bestimmungen zu halten.

Private Anbieter müssen bei den beherbergten Gästen Kurtaxen und Beherbergungsabgaben pro Übernachtung verrechnen. Diese betragen pro Person und Übernachtung ab dem 1. April 2.80 Franken (bislang 2.40 Franken). Die Erhöhung hatte das Parlament im November 2015 beschlossen.

Die Einkünfte aus diesen Übernachtungen müssen dieses Jahr erstmals in der Steuererklärung als Einnahmen aufgeführt und versteuert werden. Die Vermieter haben ferner auch verwaltungspolizeiliche Pflichten. Sie müssen von jedem Reisenden einen Meldeschein ausfüllen und diesen der Polizei während fünf Jahren zur Verfügung stellen. (sda/og)

  
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