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bergbahnen
20.03.2017
Saastal Bergbahnen verzeichnen gute Zahlen
Die Saastal Bergbahnen AG liefert für das Geschäftsjahr 2015/16 gute Zahlen. Eine mutige Strategie und eine effiziente Geschäftsführung in einem schwierigen Umfeld hätten sich ausbezahlt, wie das Unternehmen schreibt.

Das wirtschaftliche Umfeld der Bergbahnen ist nicht einfacher geworden. Der starke Franken nach dem Euro-Schock, der Schneemangel in tieferen Lagen und das veränderte Reise- und Freizeitverhalten der Gäste sind dabei nur einige der Punkte. Durch die Schaffung neuer Angebote und konsequent umgesetzten Effizienzsteigerungsmassnahmen hat der Verwaltungsratspräsident der Saastal Bergbahnen AG, Pirmin Zurbriggen, an der Generalversammlung jedoch erfreuliche Zahlen präsentieren können.

Umsatz und Kosten konnten im Berichtsjahr nahezu auf Vorjahresniveau stabilisiert und der Verlust im fünften Jahr in Folge auf 135‘000 Franken, gegenüber von 394‘000 Franken im Geschäftsjahr 2015/16, reduziert werden. Die gute EBITDA-Marge des Vorjahres – das Verhältnis des Umsatzes zum Nettoertrag vor Steuern, Abschreibungen und Zinsen – konnte bei 34 Prozent gehalten werden. In absoluten Zahlen bedeutet dies einen EBITDA von 7,5 Millionen. Damit wird deutlich, dass die Strategie stimmt und die ergriffenen Massnahmen der vergangenen Jahre greifen.

Neue Spielbodenbahn in Betrieb
Der Ersatz der Spielbodenbahn war das zentrale Thema des Geschäftsjahres 2015/2016. Die Anlage wurde 1976 gebaut und die Betriebsbewilligung lief 2011 ab. Für die Finanzierung des Neubaus der Spielbodenbahn wurden grosse Anstrengungen seitens der Geschäftsführung der Saastal Bergbahnen AG, der Aktionäre, der öffentlichen Hand und des Leasing-Partners unternommen. Die Spielbodenbahn konnte rechtzeitig auf die Wintersaison 2016/17 eröffnet werden.

Als USP weiter aufgewertet wurde der neuinszenierte Eispavillon auf dem Mittelallalin. In kurzer Zeit konnte die weltweit grösste Eisgrotte auf 3500 M.ü.M. vollständig saniert und gemäss einem neuen Konzept umgebaut werden. Die gesteigerten Sommerfrequenzen zeigen, dass die Saastal Bergbahnen AG mit den neuen Attraktionspunkten auf dem Ausflugsziel Mittelallalin auf dem richtigen Weg sind. Ziel ist es gemäss den Verantwortlichen, die Erlebnisinszenierung auf dem Berg auch in den nächsten Jahren konsequent auszubauen.

Wintercard-Aktion zahlte sich aus  
Mit dem neuen Produkt Wintercard «Saisonkarte für 222 Franken», lancierte die Saastal Bergbahnen AG zum Ende der Berichtsperiode die grösste Crowdfunding-Aktion Europas. Den Bergbahnen ist es mit dieser Aktion zudem gelungen – unter Einbezug aller touristischen Akteure – die Bettenauslastung zu erhöhen und somit mehr Logiernächte zu generieren.

Das Skigebiet hat zweifellos neue Gäste in die Region gebracht, und es zeichnet sich ab, dass es über digitales Marketing gelingt, diese neuen Kunden längerfristig an Saas-Fee zu binden. Dies sind Gäste, die – abgesehen vom Skipass – für Übernachtungen in Hotels und Ferienwohnungen, Restaurantbesuche, Parking, Skikurse oder Einkäufe in Sportgeschäften die selben Schweizer Preise bezahlen werden wie bisher. (htr/og)

  
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