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schifffahrt
8.09.2017
Schiffsfünfliber wirkt sich auf Passagierzahlen bei der ZSG aus
Die Schiffe auf dem Zürichsee sind trotz des guten Sommers schlecht besetzt gewesen. Die Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft (ZSG) führt einen grossen Teil des Rückgangs auf den Schiffsfünfliber zurück, den Passagiere seit dem vergangenen Dezember zahlen müssen.

Die Passagierzahlen liegen in den diesjährigen Sommermonaten deutlich unter dem Fünfjahresschnitt, wie eine ZSG-Sprecherin am Freitag eine Meldung von Radio Energy bestätigte. Im Juli und August betrug der Rückgang fast 35 Prozent im Vergleich zum Fünfjahresschnitt.

Gemäss ZSG-Sprecherin ist ein sehr grosser Teil des Rückgangs auf den Schiffszuschlag zurückzuführen, der im Dezember 2016 eingeführt wurde. Die Bevölkerung sei nicht einverstanden mit dem Zuschlag, sagte ZSG-Direktor Roman Knecht gegenüber Energy. Insbesondere Kundinnen und Kunden, die einen Pendelweg mit dem Schiff zurückgelegt haben, würden das jetzt nicht mehr machen.

Der Schiffszuschlag ist eine Massnahme im Rahmen der Leistungsüberprüfung 2016 des Kantons Zürich. Zusätzlich zum normalen Ticket des Zürcher Verkehrsverbundes muss ein pauschaler Zuschlag von fünf Franken gezahlt werden.

Der Zürcher Regierungsrat rechnet damit beim ZVV mit einer Ergebnisverbesserung von netto drei Millionen Franken pro Jahr. Die ZSG hatte wegen des Zuschlags mit einem Rückgang der Passagierzahlen um 25 Prozent gerechnet. (sda/dst)

  
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