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strategie
29.09.2015
Stärkung der Gastfreundschaft geht nach Gästival weiter
Auch nach Abschluss des Gästivals soll die Gastfreundschaft in der Zentralschweiz weiter gestärkt werden. Ein überkantonales Folgeprojekt ist bereits in Planung. Begleitet wird das Projekt, wie zuvor das Jubiläumsprojekt, von der Hochschule Luzern.

Das Gästival zur Feier der 200-jährigen Tourismusgeschichte der Zentralschweiz ging vor wenigen Tagen zu Ende. Eines der Ziele der Veranstaltung war die Region für die Bedeutung der Gastfreundschaft zu sensibilisieren. Dieses Vorhaben wird von der Hochschule Luzern mit einem Forschungsprojekt untersucht, die eine positive Bilanz zum Jubiläumsprogramm zieht.

«Das Gästival bot uns die einmalige Chance, das Thema in der Region rund um den Vierwaldstättersee zu verankern. Gleichzeitig waren die Jubiläumsaktivitäten der Start für eine mehrjährige Sensibilisierungs- und Befähigungskampagne», sagt Projektleiter Jürg Stettler von der Hochschule Luzern. Denn die Förderung der Gastfreundschaft soll auch nach Abschluss des Forschungsprojekts, das bis nächstes Jahr dauert, weitergehen. «Wir wollen den positiven ‹Spirit› des Gästivals nutzen», so Stettler.

Der Zentralschweizer Tourismustag am Dienstagnachmittag steht entsprechend im Zeichen der Gastfreundschaft. Auf der Seerose diskutieren rund 280 Vertreterinnen und Vertreter der Tourismusbranche darüber, was Gästen Freude macht und wie die Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Herzlichkeit in der Zentralschweiz verbessert werden kann.

«Gastfreundschaft in der Region festigen»
Weiter sollen in den nächsten Monaten Organisationen und Unternehmen gewonnen werden, die gewillt sind, sich mit Ressourcen und Fachwissen in ein überkantonales Folgeprojekt einzubringen. Unter der Federführung von Luzern Tourismus soll beim Bund ein Gesuch im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) eingereicht werden. Die Hochschule Luzern wird das Projekt fachlich begleiten.

Das Ziel sei dabei, die im Rahmen des Forschungsprojekts an der Hochschule Luzern entwickelten Instrumente und Weiterbildungsangebote gezielt zu nutzen, um die Gastfreundschaft in der Region noch mehr zu festigen, wie die Hochschule Luzern mitteilt. Schlussendlich soll eine Trägerschaft, die das Thema längerfristig bearbeitet und weiterentwickelt, aufgebaut werden.

Das von der Hochschule Luzern und dem Trägerverein des Gästivals lancierte Forschungsprojekt «Stärkung der Gastfreundschaft in der Zentralschweiz» soll das Konzept «Gastfreundschaft» umfassend analysieren. Unter anderem wurde eine Erhebung zur Bedeutung der Gastfreundschaft für Gäste und Touristiker gemacht.

Das Projekt «Gästival – unsere Gäste, unsere Freunde» ist für den Milestone 2015 in der Kategorie «Herausragendes Projekt» nominiert. (htr/it)

gastfreundschaft-zentralschweiz.ch

Alle Milestone-Nominierten auf htr-milestone.ch

Drei Departemente der Hochschule Luzern sind involviert
Im Forschungsprojekt «Stärkung der Gastfreundschaft in der Zentralschweiz» sind die Departemente Wirtschaft, Soziale Arbeit sowie Design & Kunst der Hochschule Luzern beteiligt. Es wird von der Kommission für Technologie und Innovation KTI des Bundes finanziell unterstützt. Partner sind die fünf kantonalen Tourismusorganisationen von Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden sowie das Verkehrshaus der Schweiz, das Seminar- und Wellnesshotel Stoos, der Brünig Park, die Stanserhorn-Bahn AG und die Andermatt-Sedrun Sport AG.

 

  
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