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wef davos
26.01.2018
Unternehmerische Initiative im Tourismus gefordert
Der Bündner Regierungsrat Jon Domenic Parolini hat in Davos am Rande des World Economic Forums (WEF) Führungskräfte aus Tourismus und Wirtschaft zu einem Tourismusdialog eingeladen. Die unternehmerische Initiative stand im Vordergrund.

Der Bündner Regierungsrat Jon Domenic Parolini hat in Davos Führungskräfte aus Tourismus und Wirtschaft zum 3. Tourismusdialog am Rande des World Economic Forums (WEF) begrüsst. Der Anlass stand unter dem Motto «Zurück an die Spitze! Die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Tourismus stärken.» Auch wenn derzeit viele Anzeichen für eine Erholung des Tourismusgeschäfts sprechen, bleibe die Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit eine zentrale Herausforderung für den Bündner Tourismus, schreibt die Bündner Regierung in einer entsprechenden Medienmitteilung.

Schweiz: von Rang 6 auf Rang 10
Im neusten «Travel and Tourism Competitiveness Report 2017» des WEF hat die Schweiz vier Plätze eingebüsst und rangiert nur noch auf Position 10. Bezüglich der preislichen Wettbewerbsfähigkeit, einem von mehreren untersuchten Kriterien, belegt die Schweiz den letzten Platz unter den 136 untersuchten Ländern. An Wettbewerbsfähigkeit gewinnen insbesondere Tourismusdestinationen im asiatischen Raum. Diese und weitere spannende Einblicke in die WEF-Publikation zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus gab Thierry Geiger, Leiter Forschung des WEF.

Es brauche mehr unternehmerische Anstrengungen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus in der Schweiz zu steigern; Diese Ansicht teilten die Teilnehmenden des ersten Podiums. Unter der Leitung von Susanne Giger, ehemalige Wirtschaftsredaktorin beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF, diskutierten Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Andreas Züllig, Präsident hotelleriesuisse, Jürg Schmid, Präsident Graubünden Ferien sowie Christian Laesser von der Universität St. Gallen über den WEF-Report und die Herausforderungen der Tourismusindustrie in der Schweiz. Trotz Einbussen im internationalen Vergleich verfüge die Schweiz über ein einmaliges touristisches Potenzial auf engstem Raum, das stärker genutzt werden solle.

Mehr Kooperation im Bündner Tourismus gefordert
Unter der Leitung von Ernst A. Brugger, Präsident Tourismusrat Graubünden, diskutierten Corinne Denzler, Direktorin Tschuggen Hotel-Group, Reto Gurtner, CEO Weisse Arena AG, und Regierungsrat Jon Domenic Parolini, Vorsteher Departement für Volkswirtschaft und Soziales, über die Herausforderungen und Chancen im Bündner Tourismus.

Inspirationsquelle dafür war das «Weissbuch für den Bündner Tourismus», welches im November 2017 durch den Tourismusrat publiziert wurde und weitherum grosse Beachtung fand. Regierungsrat Jon Domenic Parolini wies darauf hin, dass die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Tourismus eine zentrale Herausforderung im Bündner Tourismus bleibt und die positive Entwicklung im alpinen Tourismus dazu genutzt werden müsse, weitere Synergien zu nutzen, innovative Projekte anzustossen und die destinationsübergreifende Kooperation zu fördern. (htr/og)

  
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