Sechs Nachwuchstalente stehen im Final des Gusto 26. Wie 2023 kochen mehr junge Frauen als Männer um den Schweizer-Meister-Titel für Kochlernende. Organisiert wird der Anlass von Transgourmet/Prodega unter dem Patronat des Schweizer Kochverbandes. Als Siegesprämie winken Praktikumsaufenthalte in renommierten Spitzenbetrieben, allen voran im Restaurant Alinea in Chicago. Das Aushängeschild des Chefs Grant Achatz ist mit 2 Michelin-Sternen ausgezeichnet. Achatz selbst wurde von der James Beard Foundation als Outstanding Chef ausgezeichnet. Dies ist eine der wichtigsten Ehrungen in den USA.

Vier Frauen im Finale
Unter den Finalistinnen und Finalisten des Gusto 26 befinden sich vier junge Frauen und zwei junge Männer: Vivien Burkhard (Schüpbärg-Beizli, Schüpfen BE), Jelena Hopf (Gasthof Kreuz, Wohlen bei Bern), Livia Küry (Restaurant Gotthard, Goldau SZ), Flurina Schibig (Seehotel Waldstätterhof, Brunnen SZ), Mateo Hoefliger (Casino Bern) und Tiziano Palazzo (The Omnia, Zermatt). Die sechs sind zwischen 16 und 18 Jahre alt und befinden sich im 2. oder 3. Lehrjahr.

Suppe aus dem Überraschungskorb
Im Januar absolvierte das Sextett in der Berufsfachschule Baden einen ersten Testdurchgang. Begleitet von einem Foto- und Filmteam, arbeiteten sie unter Wettkampfbedingungen, beobachtet von Marco Steiner und Mario Garcia, Teammanager beziehungsweise Coach der Schweizer Kochnationalmannschaften. Innert drei Stunden müssen sie am Final vom 26. März eine Suppe und eine Hauptspeise zubereiten. Die Zutaten für die Suppe werden erst 30 Minuten vor Start bekannt gegeben. Den Hauptgang hatten sie im Herbst 2025 nach Vorgaben kreiert und das Rezept eingereicht. Mit dem Juryentscheid setzten sie sich gegen 112 Kandidierende durch und lösten das Ticket für den Final.

Der Gusto 26 steht nicht nur für Talentförderung, sondern zeigt auch, wie sich die Branche bewegt: Die erneute Frauenmehrheit im Final ist ein starkes Signal.

[IMG 2]Jelena Hopf
Kochen ist eine Reise
Für Jelena Hopf erzählt jedes Gericht ein Stück Geschichte. Die 18-Jährige arbeitet im Gasthof Kreuz in Wohlen bei Bern im 2. Lehrjahr und experimentiert gern mit Einflüssen aus verschiedenen Kochkulturen. Berufsbildner Peter Tschannen sagt, ihr kleiner Jubel nach einer gelungenen Rösti bringe das Team oft zum Schmunzeln.

[IMG 3]Mateo Hoefliger
Bergluft im Kopf
Mateo Hoefliger ist 17 Jahre alt und kocht im Casino Bern im 3. Lehrjahr. In den Bergen findet er Inspiration, am Herd setzt er auf regionale Nose-to-Tail-Küche. Seine Lieblingszutat ist Knollensellerie. Die Berufsbildner Florian Bettschen und Stefanie Siegenthaler erleben ihn als Lernenden mit Gastgeber-Gen und Sinn für Teamarbeit.

[IMG 4]Livia Küry
Tornado mit Kräutern
Manchmal ist es eben chaotisch, dafür mit Herz. Livia Küry ist 16 Jahre alt und kocht im Restaurant Gotthard in Goldau im 2. Lehrjahr. Sie bezeichnet sich selbst als Tornado in der Küche und setzt gern auf Kräuter, weil sie ihren Gerichten das gewisse Etwas geben. Berufsbildner Mauro Lustenberger erlebt sie als lernfreudig und überraschend.

[IMG 5]Vivien Burkhard
Grün steht für Frische
Grün darf bei Vivien Burkhard nicht fehlen. Die 18-Jährige steht im Schüpbärg-Beizli in Schüpfen im 2. Lehrjahr und will zeigen, wie sich Leidenschaft, Präzision und Geschmack vereinen lassen. Neues auszuprobieren, gehört für sie dazu. Berufsbildner Christoph Hunziker schätzt ihren unermüdlichen Einsatz – ob im Service oder in der Küche.

[IMG 6]Tiziano Palazzo
Pinzette, Fokus, Fantasie
Schon einmal stand Tiziano Palazzo bei Gusto unter den Besten. Nun nimmt der 18-Jährige, der im «The Omnia» in Zermatt das 3. Lehrjahr absolviert, einen neuen Anlauf. Er liebt es, Gerichte mit der Pinzette zu gestalten, kreativ und fokussiert. Berufsbildner André Kneubühler hebt die gute Stimmung hervor, die Tiziano in die Küche bringt.

[IMG 7]Flurina Schibig
Honig macht alles besser
Honig ist für Flurina Schibig mehr als nur eine Zutat. Die 18-Jährige kocht im Seehotel Waldstätterhof in Brunnen im 2. Lehrjahr und beschreibt sich als lebens- und farbenfroh, passend zu Orange und Rosa auf ihren Tellern. Inspiration findet sie in Musik und Mode. Berufsbildner Marco Hediger schätzt ihren Teamgeist und ihren Gen-Z-Spirit.


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