[IMG 2] Claudio Dietrich
Gastgeber und Co-Direktor Hotel Waldhaus Sils in vierter Generation, Finanzvorsteher der Gemeinde Sils, ehemaliges Verwaltungsratsmitglied der Engadin Tourismus AG; nominiert vom Regionalverband Graubünden
«Ein starker Verband ist die Grundlage für eine starke Branche. In der Verbandsleitung von HotellerieSuisse möchte ich mithelfen, dass sich der Verband auch künftig mit Nachdruck für die Interessen der Betriebe einsetzt.
Als Vertreter eines Familienunternehmens kenne ich die Herausforderungen der Praxis. Diese Perspektive möchte ich ebenso einbringen wie die Anliegen der gehobenen Hotellerie und Gastronomie. Gleichzeitig ist es mir wichtig, dass das Persönliche, die Gastfreundschaft und die Einzigartigkeit unserer Betriebe erhalten bleiben.
Als Ausbildungsbetrieb erleben wir täglich, wie wichtig es ist, jungen Menschen Perspektiven zu bieten. Deshalb müssen wir unsere Berufslehren weiterentwickeln und vor allem die Karrierechancen nach der Ausbildung sichtbarer machen. Wer Entwicklungsmöglichkeiten erkennt, bleibt unserer Branche eher treu.
In der Verbandsleitung werde ich mich für verlässliche Rahmenbedingungen, mehr Planungssicherheit und ein starkes Image unserer Branche einsetzen. Wir müssen selbstbewusst zeigen, was Hotellerie und Gastronomie für Wirtschaft und Gesellschaft leisten.
Gute Lösungen entstehen, wenn man zuhört, die verschiedenen Perspektiven ernst nimmt und gemeinsam tragfähige Kompromisse findet. Diese Haltung prägt auch meine tägliche Arbeit, und ich möchte sie in die Verbandsleitung von HotellerieSuisse einbringen.»
Lukas Kalbermatten [IMG 3]
Miteigentümer und Co-Direktor Momentum – die Lauchernalp Lodge, ehemaliger Tourismus- und Gemeindepräsident, Präsident von Top 3 Star Hotels of Switzerland, langjähriges Mitglied der Erfa 30; nominiert vom Regionalverband Wallis
«Unsere Branche braucht starke, engagierte und praxisnahe Stimmen. Die Hotellerie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Themen wie Fachkräftemangel, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, steigende Kosten oder veränderte Gästebedürfnisse betreffen Betriebe jeder Grösse. Diese Herausforderungen lassen sich
nur gemeinsam angehen.
Als Hotelier weiss ich, welche Chancen und Schwierigkeiten der unternehmerische Alltag mit sich bringt. Entscheidungen müssen oft schnell getroffen werden, gleichzeitig braucht es langfristige Perspektiven. Diese Erfahrungen möchte ich in die Verbandsleitung einbringen. Mir ist wichtig, dass die Anliegen der Mitglieder gehört werden und der Verband konkrete Unterstützung bietet – sei es auf politischer Ebene, bei wirtschaftlichen Fragen oder im Austausch innerhalb der Branche.
HotellerieSuisse ist eine starke Plattform. Sie führt unterschiedliche Interessen zusammen und entwickelt zukunftsfähige Konzepte. Dabei ist mir der Dialog besonders wichtig. Gute Verbandsarbeit bedeutet für mich, verschiedene Anliegen ernst zu nehmen und daraus Lösungen abzuleiten.
Ich will Verantwortung übernehmen und die Zukunft der Schweizer Hotellerie aktiv mitgestalten. Mein Ziel ist es, die Rahmenbedingungen für unsere Betriebe weiter zu verbessern und den Verband so weiterzuentwickeln, dass er ein verlässlicher und starker Partner für seine Mitglieder bleibt.»
[IMG 4] Lorenzo Pianezzi
Präsident Horizon Collection Hotels & Consulting, Inhaber und Direktor Hotel Zurigo Downtown in Lugano, ehemaliger Präsident von HotellerieSuisse Ticino, ehemaliger Vizepräsident des Tourismusverbands Lugano; nominiert vom Regionalverband Ticino
«Seit vielen Jahren setze ich mich mit grosser Motivation und Leidenschaft für die Hotellerie ein. Dieses Engagement möchte ich nun auch in die Verbandsleitung von HotellerieSuisse tragen.
Meine Arbeit als Präsident von HotellerieSuisse Ticino, Vizepräsident der Region Lugano, Mitglied der Geschäftsleitung der Tessiner Handelskammer, Unternehmer und Hotelier hat mir gezeigt, wie wichtig der Dialog zwischen Hotellerie, Tourismus, Wirtschaft und Politik ist. Dabei habe ich die Kunst des Dialogs und die Suche nach Konsens weiterentwickelt, um Projekte zu realisieren, die gute Rahmenbedingungen für unsere Branche schaffen.
Ein Beispiel dafür ist das Ticino-Ticket. Gemeinsam mit Ticino Turismo und dem Kanton Tessin ist es gelungen, ein Projekt umzusetzen, das bis heute einen Mehrwert für Gäste und Hotellerie schafft. Solche Lösungen entstehen nur, wenn unterschiedliche Partner an einem Strang ziehen.
Mein Fokus liegt auf drei Zukunftsthemen: junge Menschen stärker für die Hotellerie gewinnen, wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für Hoteliers und Mitarbeitende schaffen sowie die finanziellen Ressourcen des Verbandes verantwortungsvoll einsetzen.
Meine Erfahrungen aus Hotellerie, Tourismus, Wirtschaft und Verbandsarbeit möchte ich in die strategische Weiterentwicklung von HotellerieSuisse einfliessen lassen.»
Als Junghotelier in die Verbandsleitung
Antoine Mittermair [IMG 5]
Propriétaire et directeur général de l’Hôtel Victoria Glion. Antoine Mittermair a été désigné par l’Association romande des hôteliers (ARH).
«Après avoir travaillé dans différents établissements, j’ai envie de m’engager pour la branche. Curieux, j’aime comprendre les réalités locales, les différents modèles d’exploitation et les défis auxquels les hôteliers sont confrontés dans chaque région. Je souhaite mettre mon expérience, mon énergie et mon engagement au service d’HotellerieSuisse afin de contribuer à l’avenir de notre profession.
Trois thématiques me tiennent particulièrement à cœur. Nous devons nous assurer que les hôtels en Suisse puissent se positionner de manière cohérente sur le marché et assurer une exploitation rentable et durable. Nous devons aussi redonner envie aux jeunes de rejoindre notre industrie et leur montrer que l’hôtellerie offre de véritables perspectives d’évolution. Enfin, la transition énergétique et la digitalisation, qui seront, selon moi, les deux grandes transformations de notre industrie au cours des dix prochaines années.
Je souhaite porter la voix d’une génération qui ose entreprendre et prendre des responsabilités. Une génération ouverte au changement, attachée aux valeurs de notre profession, mais convaincue que notre industrie doit continuer à évoluer. Je souhaite représenter les jeunes dirigeants qui veulent construire une hôtellerie suisse forte, innovante et attrayante.»
[IMG 6] Nico Züllig
Gastgeber & Verwaltungsrat Hotel Schweizerhof Lenzerheide, Vorstandsmitglied Schweizer Jugendherbergen, Stiftungsratsmitglied Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus; nominiert vom Regionalverband Graubünden
«Ich kandidiere für die Verbandsleitung von HotellerieSuisse, weil ich die Perspektive der jungen Generation einbringen und die Zukunft der Schweizer Hotellerie aktiv mitgestalten möchte. Mit der Übernahme des Hotel Schweizerhof Lenzerheide trage ich künftig die operative Gesamtverantwortung. Dieser Schritt hat mir nochmals vor Augen geführt, wie wichtig eine starke Branchenvertretung ist.
Ich setze mich insbesondere für drei Themen ein: die Förderung von Nachwuchs und Fachkräften, attraktivere Rahmenbedingungen für das Unternehmertum in der Hotellerie sowie eine moderne Führungskultur. Wir müssen junge Menschen stärker für unsere Berufe begeistern, den Einstieg ins Unternehmertum erleichtern und Betriebe dabei unterstützen, qualifizierte Mitarbeitende langfristig zu gewinnen und zu halten.
Als Vertreter der jungen Generation möchte ich Impulse setzen. Junge Hoteliers bringen neue Perspektiven auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Führung mit und übernehmen schon heute Verantwortung. Ich möchte Brücken bauen – zwischen Bewährtem und Neuem, zwischen Erfahrung und frischen Ideen – und dazu beitragen, den Generationenwechsel in der Schweizer Hotellerie aktiv und zukunftsorientiert zu gestalten.»
Hier fällt die Entscheidung
Die neuen Mitglieder der Verbandsleitung von HotellerieSuisse werden an der Delegiertenversammlung gewählt.
Datum: 26. November 2026
Ort: Crans-Montana
Zur Wahl stehen: Drei Sitze in der Verbandsleitung, davon zwei reguläre Mandate sowie ein Sitz für eine Jung-Hotelière oder einen Jung-Hotelier.
Die Delegierten entscheiden über die Nachfolge von Urs Bircher, Philippe Zurkirchen und Carole Hauser.
Mehr Details zu den Kandidaten
