Viele Hotels stehen laut dem Verein vor der Frage, welche digitalen Werkzeuge tatsächlich einen Mehrwert bringen. Digital Hotels Ostschweiz will Betriebe deshalb bei der Analyse ihrer Ausgangslage begleiten, geeignete Anwendungen identifizieren und erste Projekte gemeinsam umsetzen. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Gästekommunikation, Direktbuchungen, Housekeeping, Personalplanung oder Datenanalyse.[RELATED]

KI für kleinere bis mittlere Betriebe

Co-Präsident Alexandre Spatz, Präsident von HotellerieSuisse Ostschweiz, betont, Künstliche Intelligenz müsse «verständlich, wirtschaftlich sinnvoll und mit spürbarem Nutzen» eingesetzt werden. Co-Präsident Marco Weishaupt, Verwaltungsrat der B_Smart Hotels, ergänzt, insbesondere kleinere und mittlere Betriebe benötigten Orientierung und praxistaugliche Lösungen.

Breite Unterstützung

Getragen wird der Verein von Vertreterinnen und Vertretern aus Hotellerie, Tourismus, Technologie und Wirtschaft. Die Geschäftsstelle führt Oliver Gröble. Nach Angaben des Vereins haben bereits rund 30 Hotelbetriebe aus den Kantonen St. Gallen, Thurgau, Appenzell Ausserrhoden und Glarus Interesse angemeldet.

Das Projekt wird im Rahmen der Neuen Regionalpolitik (NRP) von Bund und den Kantonen Thurgau, St. Gallen, Glarus und Appenzell Ausserrhoden teilfinanziert. Der Kanton Thurgau übernimmt dabei die Rolle des Lead-Kantons. Langfristig soll sich die Plattform über Mitgliederbeiträge finanzieren. (mm)